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Story/Thema September 2010

Markenprodukte – aus der Region in alle Welt

Die Hausfrau aus Trinidad schwört auf den Maggi-Brühwürfel aus Singen als Spezialzutat in ihrer Suppe, die tschechische Familie toastet Ölz Toastbrot aus Vorarlberg für das morgendliche Frühstück, und der japanische Geschäftsmann isst besonders gern die Milchschokolade mit Grüntee-Geschmack der Chocolat Bernrain aus Kreuzlingen. Viele weltweit bekannte Marken der Lebensmittel-Industrie kommen – wer hätte es anders gedacht – vom Bodensee. Oft als kleine Familienunternehmen gegründet, füllen sie heute als große Lebensmittel-Konzerne die Kühlschränke, Eisfächer und Vorratskammern dieser Welt.

Nicht wirklich verwunderlich ist der Umstand angesichts der äußerst vielfältigen Küche rund um den See. Frischer Fisch, Obst und Gemüse gehören hier zum Leben wie die Luft zum Atmen und werden über die Region hinaus vertrieben. Auch viele regionale Spezialitäten werden längst nicht mehr nur als gute Hausmannskost zubereitet, sondern industriell gefertigt und in alle Welt exportiert. Schweizer Rösti, die von Bischofszell aus in die Supermärkte der gesamten Schweiz gehen, oder Käsknöpfle und Kässpätzle, die heute gerne auch aus der Alb-Gold Tüte in den Topf kommen, sind da nur zwei Beispiele. Am Bodensee werden mehr Marken produziert, als vielen bewusst ist.

Der Bodensee und der Brühwürfel

Dass gleich drei große Tüten-Suppen-Hersteller dabei am Bodensee sitzen, ist fast schon erstaunlich. Knorr-Schweiz, Maggi und Hügli – besser bekannt unter den Bio-Marken Heirler, Cenovis und Neuco – nahmen nacheinander ihren Betrieb Anfang des 20. Jahrhunderts am See auf. Knorr ließ sich mit der Herstellung von Suppenpräparaten aus Hülsenfrüchten, Gemüse und Gewürzen 1907 im schaffhausischen Thayngen nieder, um von dort aus die Anfragen des Schweizer Marktes zu decken. Zehn Jahre später folgte die Radolfzeller Hügli Nahrungsmittel GmbH in die Radolfwerke, und heute versorgt sie von dort aus Bio-Märkte in Deutschland, Polen, Italien, Slowakei, Ungarn und England mit Trockenprodukten in biologischer Qualität.

Die wohl bekannteste Erfolgsgeschichte vom See leitete der Schweizer Julius Maggi Ende des 19. Jahrhunderts ein. 1886 erfand er gleich zwei Produkte, die bis heute unzertrennbar mit der Stadt Singen und der Region verbunden sind: die erste Fertigsuppe aus Bohnen- und Erbsenmehl und die bekannte Maggi-Würze. Die industrielle Abfüllung von "Maggi" begann 1887 mit sieben Mitarbeitern am Standort in Singen, und die damaligen Gebäude sind bis heute erhaltenen und stehen unter Denkmalschutz. Das Interesse an den schnell zuzubereitenden Speisen wie die Ravioli aus der Dose wuchs rasant, so dass die Mitarbeiter und Produkte von Maggi immer zahlreicher wurden. Heute zählt Maggi weltweit zu den bekanntesten Marken. Allein am Singener Standort werden mit rund 920 Mitarbeitern über 650 verschiedene Maggi-Produkte als Teil von Nestlé produziert. Allein 150 sind dabei für den weltweiten Export nach Europa und Übersee bestimmt.

Convenience in der Küche

Die Vorratskammern der Hausfrauen wurden mit den Trockenprodukten der Hersteller vom Bodensee wesentlich leerer, und die Zeit und Lust an aufwändiger Küchenarbeit nahm immer weiter ab. Essen sollte schmecken, nahrhaft sein und idealerweise möglichst unaufwändig zuzubereiten. „Mit dem Wohlstand wuchsen auch die Ansprüche ans Essen, während gleichzeitig immer weniger Menschen die Muße hatten, selbst zu kochen", erinnert sich Jürgen Hilti, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Hilcona, an die Anfänge des Trends von Covenience-Produkten im Lebensmittelbereich. Der als Konservenfarbik 1935 in Lichtenstein gegründete Pasta-Hersteller sattelte in den 80er Jahren als erster in der Schweiz und Lichtenstein erfolgreich auf industriell produzierte, kühlfrische Pasta um, die heute unter der Marke Hilcona in ganz Europa vertrieben wird.

Schwäbische Nudeln

Die industriell produzierte Nudel der Region ist aber schon um einiges älter. In Mengen-Ennetach nahm das Familienunternehmen Buck schon 1929 in einer Getreidemühle neben der Vermahlung auch die Produktion von Eier-Teigwaren auf. Geboren war die industrielle Frischei-Nudel von der seenahen Donau, die sich bis heute dadurch auszeichnet, dass die Eier für den Teig jeden Tag frisch aufgeschlagen werden. Die „Gaggele“ (das oberschwäbische Ei) waren dann auch der Namensgeber für die Marke „Gaggli“, wie Buck seine Nudeln seit 1952 nennt. Ob das ihre Konsumenten in Europa, Australien und den arabischen Ländern wohl auch wissen?

Noch früher als die Schwaben nahmen sich die Schweizer 1858 in Frauenfeld der Produktion der beliebten Nudel an. Die Pasta Premium AG exportiert dabei seit 2007 bis nach Indien. Wie man ein Reisland von der Nudel überzeugt? „Den Verbraucher versuchen wir mit Aktionen und Promotions wie Live-Kochen an die Pasta heranzuführen. Grundsätzlich hat Indien eine Verbindung zur Schweiz basierend auf den Bollywood Filmen“, erklärt Dominik Thomas, Marketingchef der Pasta AG. Aber auch in anderen Ländern werden die Marken "Bschüssig" und "Ernst" gerne gegessen: Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Osteuropa, Singapur und die USA bringen die Schweizer Nudeln mit Eiern aus Freilandhaltung regelmäßig auf den Tisch.

Der Schweizer und die Schokoladen

Was wären aber die Lebensmittel-Produzenten des Bodensees ohne Schokolade? „Der Standort Kreuzlingen spielt für die Chocolat Bernrain zunächst dadurch eine große Rolle, dass er in der Schweiz liegt. Dies ist ein sehr gutes Verkaufsargument, da die Schweizer Schokolade weltweit einen hervorragenden Ruf hat“, erklärt der Schokoladenproduzent aus Kreuzlingen seine Standortwahl. Schön ist es in Kreuzlingen mit Blick auf den See allemal. 1932 gegründet und 1950 von Karin und Walter Müller gekauft, wird der Schokoladen-Betrieb heute in dritter Generation von der Familie Müller geführt und produziert sowohl für eigene, als auch für fremde Marken – speziell auch in Fair Trade- und Bio-Qualität. Die Vielzahl von Sorten und Texturen in ihrem Sortiment liegt aber auch an den internationalen Kunden aus über 50 Ländern von Europa, über Südafrika bis nach Amerika. In der Schweizer Romandie bevorzugt man die ganz dunkle Schokolade, im deutschen Teil genauso wie in Amerika eher die helle. Und was mag der japanische Schokoladenesser am liebsten? Chocolatier Bernrain klärt auf: „Milchschokolade und die landestypische Sorte mit dem Grüntee-Geschmack.“ Aber auch andere süße Freuden, wie das Gebäck der Marke Tekrum, kommen aus der Region. Als ehemaliger Lieferant des württembergischen Hofes blickt das 1897 gegründete Unternehmen auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück. Heute ist das Werk mit 280 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber der Region und produziert seit 2005 unter Griesson de Beukelaer süße Konditoreiprodukte der Marke Tekrum und Mövenpick.

Brötchen für Europa

Zu guter Letzt schauen wir nach Virarlberg, in die Backstube Ölz, die heute mit Toastbrot, Stullen und Plunderstückchen die Supermarkt-Regale in Mitteleuropa füllt. Die zwei Kleintransporter, die die Backwaren 1968 noch in Vorarlberg auslieferten, wurden längst durch einen ganzen Fuhrpark ersetzt. Denn allein 2009 mussten insgesamt 58.800 Tonnen Backwaren neben Österreich auch nach Deutschland, in die Schweiz, nach Frankreich, nach Slowenien, in die Slowakei, nach Tschechien und nach Ungarn transportiert werden.

Wer nun meint, mit den Suppen, Nudeln, Schokoladen und Gebäck wären die Lebensmittelproduzenten am See alle genannt, wird im Folgenden sehen, wie viele weitere bekannte Marken unsere Region noch zu bieten hat. Egal ob im Ausland oder in der heimischen Küche: der Blick hinter – oder besser gesagt „auf“ – die Verpackung des Essens, das man täglich zu sich nimmt, lohnt sich. Viel öfter als man denkt, versteckt sich darin, ohne dass man es weiß, noch weit mehr als nur ein Stück Brot, Nudeln oder Suppenpulver. Manchmal findet man darin auch ein Stück Heimat, eine schöne Erinnerung an den letzten Urlaub am See oder auch einfach nur die Erkenntnis in einer innovativen und wirtschaftlich starken Region zu leben. Und wenn dann das letzte Stück Schweizer Bodensee Schokolade gerade auf der Zunge zergeht, versteht man vielleicht auch, was uns "Bodenseelen" mit den Japanern, Amerikanern und Europäern dieser Welt verbindet.

Weitere international bekannte Marken aus der Region (und die im Text vorgestellten):
Alb-Gold, D-Trochtelfingen (www.alb-gold.de)
Bischofszell Nahrungsmittel AG, CH-Bischofszell (www.bina.ch)
Ceposa AG, CH-Kreuzlingen (www.ceposa.com)
Chocolat Bernrain, CH-Kreuzlingen (www.swisschocolat.ch)
Confiserie Bürgi, CH-Pfyn (www.buergi-pfyn.ch)
Gaggli, D-Mengen (www.gaggli.de)
Gerelli AG, CH-Frauenfeld (www.gerelli.ch)
Hilcona, Schaan Lichtenstein, (www.hilcona.com)
Hügli Nahrungsmittel GmbH, D-Radolfzell (www.huegli.com)
Knorr, CH-Thayngen (www.knorr.ch)
Maggi, D-Singen (www.maggi.de)
Ölz, A-Dornbirn (www.oelz.com)
OMIRA, D-Ravensburg (www.omira.de)
Pasta Premium AG, CH-Frauenfeld (www.pasta-premium.com)
TEKRUM/Griesson de Beukelaer (www.griesson-debeukelaer.de)
Zuckerfabrik Aarberg und Frauenfeld AG, CH-Frauenfeld/Aarberg (www.zucker.ch)
Züger Frischkäse, CH-Oberbüren (www.frischkaese.ch)
Zwicky AG, CH-Mühlheim-Wigoltingen (www.zwicky.ch)

Text: Helen Brestel-Spannagel

Trachten-Gaudi

Freunde der bayrischen Lebensart können sie kaum erwarten – die Monate September und Oktober! Verbinden Sie diese doch mit dem Oktoberfest und zünftiger Gaudi in feschen Trachten. Und das Ganze geht nicht nur in München!

Oktoberfeste haben auch hierzulande Hochkonjunktur. Von Bad Schussenried über Lindau bis nach Konstanz feiern Jung und Alt Oktoberfest – und das am liebsten in Tracht. Denn die ist wieder groß in Mode. Was mitunter eine Zeit lang als konservativ und "angestaubt" galt, hat heute Chic: Trachtenmode ist der neue Trend aus alter Zeit. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unter anderem lassen Heimatverbundenheit und die Sehnsucht nach Identität gerade in Zeiten der Globalisierung das Tragen einer Tracht wieder aufleben. Und auch, wer sich nicht ins Schürzenkleidchen traut, kann mitmachen – denn Trachten sind längst nicht nur die berühmte "Krachlederne" und das Dirndl. Neugierig geworden? Was in Sachen Tracht gerade in Mode ist, können Sie bei der Trachtenmodenschau am 11. September um 11, 13 und 15 Uhr in Bad Schussenried bestaunen – zu sehen im Bierkrugstadel bei freiem Eintritt. Trauen Sie sich!

Text:

„Eine kulinarische Reise ums Mittelmeer“

(D – Bad Buchau) Das Warten hat ein Ende: Am Samstag, 16. Oktober, findet in den Räumlichkeiten des Kurzentrums Bad Buchau nach einjähriger Pause wieder der traditionelle Ball der Köche Oberschwabens statt.

Der exklusive Ball wird unter der Regie des Kochclubs Oberschwabens durchgeführt, dem Köche aus verschiedenen Hotels und Restaurants, Rehakliniken und Krankenhäusern aus dem oberschwäbischen Raum angehören. Mit ihren phantasievollen und ausgefallenen Kreationen begeistern die Köche das interessierte Publikum immer wieder aufs Neue. Dieses Jahr steht der Ball unter dem Motto: „Eine kulinarische Reise ums Mittelmeer“. Um die extravaganten Köstlichkeiten auch gebührend bewundern zu können, wird der Saal bereits um 17.30 Uhr geöffnet, ab 18.30 Uhr wird das Buffet eröffnet. Die musikalische Unterhaltung der Ballgäste übernehmen die Tanz- und Stimmungsband „Metro hoch 4“ und die A-Capella – Gruppe „Al Dente“.

Ball der Köche Oberschwabens, 16.10., ab 17:30 Uhr,
Kulturzentrum Bad Buchau

Weitere Infos:
Karten sind bei der Tourist-Information Bad Buchau, Marktplatz 6,
88422 Bad Buchau, Tel.: +49 (07582) 933 60 erhältlich.
Der Preis pro Karte beträgt 45 Euro.

Text:

Großes Hoffest in Schaut’s Nudelparadies

(D – Andelfingen) Noch keine Pläne für Sonntag, 12. September, geschmiedet? Wie wäre es dann mit einem Auslug nach Andelfingen zum großen Hoffest in Schaut’s Nudelparadies?

Bereits zum 12. Mal wird dieses Jahr das große Hoffest in Schaut´s Nudelparadies gefeiert. Exklusive Qualität und Geschmack, Heimat, Tradition und Stil – dafür stehen das Nudelparadies und das Hoffest seit jeher. Auch 2010 hat die Familie Schaut wieder ein üppiges Programm aufgestellt, um den Besuchern einen unvergesslichen Tag zu bescheren. Schlendern Sie mit Ihrer Familie über den liebevoll hergerichteten Markplatz, tauchen Sie ein in die Welt des alten Handwerks, erfahren Sie live Interessantes über die Nudelherstellung und genießen Sie kulinarischen Köstlichkeiten aus der Bauernküche. Von der Sau am Spieß über den Bauernschmaus bis hin zur Gemüselasagne ist für jeden etwas dabei. Auch für die Unterhaltung der kleinen Gäste ist bestens gesorgt. So können sich die Kleinen etwa in der Strohhüpfburg austoben, die Zeit im Streichelzoo verbringen oder auf abenteuerliche Weise Wissenswertes rund ums Getreide erfahren. Leckeres Essen, altertümliches Handwerk und musikalische Unterhaltung lassen das Hoffest für die ganze Familie zum Erlebnis in besonderer Atmosphäre werden. Schauen Sie vorbei – es lohnt sich!

Großes Hoffest, So 12.09., ab 11:00 Uhr, Schaut´s Nudelparadies, Andelfingen
Weitere Infos: www.schauts-nudelparadies.de

Text:

FestKat zum Konstanzer Oktoberfest

(D – Friedrichshafen/Konstanz) Wenn vom 17. September bis 3. Oktober wieder Festzelt-Stimmung pur beim Konstanzer Oktoberfest angesagt ist, wird der Katamaran erneut zum FestKat mit einem tollen Angebot.

Mit dem Oktoberfest-KombiTicket gibt es die Hin- und Rückfahrt mit dem Katamaran und den Eintritt ins Bierzelt zum Sonderpreis. Das KombiTicket ist während des Oktoberfestes an den Fahrscheinautomaten in Friedrichshafen erhältlich. Die Katamarane verkehren täglich im Stundentakt bis 19.02 Uhr, am Wochenende sogar noch länger: Denn an sämtlichen Freitagen und Samstagen während des Oktoberfestes fährt der AbendKat zusätzlich um 21.17 Uhr und 23.17 Uhr ab Konstanz. Wer die Festzeltgaudi also noch länger genießen will, kommt somit am Wochenende noch gut und komfortabel zurück nach Friedrichshafen.

Weitere Infos:
Tel.: +49 (07531) 363 93 20
www.der-katamaran.de

Bitte beachten:
Das KombiTicket beinhaltet keine Platzreservierung in den Bierzelten. Reservierungen hierfür und weitere Infos: www.oktoberfest-konstanz.com


Text:

Schussenrieder Oktoberfest – das Brauereifest!

(D – Bad Schussenried) Oktoberfest-Fans freuen sich jetzt schon: Vom 1. bis 3. Oktober wird beim SCHUSSENRIEDER Oktoberfest wieder ordentlich gefeiert.

Es muss nicht immer München sein: Das mittlerweile traditionelle SCHUSSENRIEDER Oktoberfest lockt jährlich tausende von Oktoberfest-Fans ins große Festzelt nach Bad Schussenried. Mit insgesamt rund 20.000 Besuchern aus ganz Oberschwaben gehört das SCHUSSENRIEDER Oktoberfest inzwischen zu den meist besuchten Festen der Region Oberschwaben. So dürfen sich die Oktoberfest-Gäste auch 2010 an allen drei Tagen über ein abwechslungsreiches Festprogramm der Spitzenklasse mit bester Stimmung und Riesengaudi freuen – viele Neuheiten inklusive. Am Samstag, den 2. Oktober, lädt die SCHUSSENRIEDER Erlebnisbrauerei zum Tag der offenen Tür mit Rahmenprogramm für die ganze Familie ein. Neu in diesem Jahr ist auch die große SCHUSSENRIEDER Oktoberfest-Sternfahrt für Schlepper und Traktoren zum Festzelt am Samstag. Dazu werden hunderte von Landwirten und Freunde historischer Landmaschinen, die gemeinsam und in gemütlichem Tempo zum Festplatz nach Bad Schussenried tuckern, erwartet.

O’zapft is!

Los geht’s mit dem SCHUSSENRIEDER Oktoberfest aber schon am Freitag, 1. Oktober. Bereits am Nachmittag sorgen die „Amorados“ für Stimmung, Witz und Gaudi. Wenn das Oktoberfest dann um 18.30 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich und einem kräftigen „O’zapft is!“ offiziell eröffnet ist, gibt es kein Halten mehr: „Frontal“, die beste Deutsche Bierzelt- und Partyband, ausgezeichnet mit dem Fachmedienpreis 2007 & 2009, rockt das Zelt.

Aller guten Dinge sind drei

Gleich drei Highlights stehen am Samstag, 2. Oktober, auf dem Programm: der Tag der offenen Tür, die große SCHUSSENRIEDER Oktoberfest-Sternfahrt für Schlepper und Traktoren und die Partynacht in Tracht. Schon ab 10 Uhr lädt die SCHUSSENRIEDER Brauerei zum Frühschoppen ins Festzelt ein. Zeitgleich dürfen sich Neugierige beim Tag der offenen Tür in der Brauerei auf ein Fest für die ganze Familie freuen. Bis 16 Uhr können sich Interessierte hinter den Kulissen umschauen und sich im neuen Sudhaus einen Einblick in das Geheimnis des traditionellen Bierbrauens verschaffen. Wer eine Reise durch fünf Jahrhunderte Trinkkultur unternehmen möchte, kann im SCHUSSENRIEDER Bierkrugmuseum über 1.000 historische Bierkrüge bei freiem Eintritt bestaunen. Und auch die Kleinen kommen voll auf ihre Kosten. Dafür sorgen Käpt’n Blaubär und Hein Blöd vom Ravensburger Spieleland, eine Zaubershow im Bierkrugstadel sowie zahlreiche weitere Attraktionen für die ganze Familie. Wenn die historischen Schlepper und Traktoren dann im Zuge der ersten großen SCHUSSENRIEDER Oktoberfest-Sternfahrt ab 10 Uhr am Festplatz eintreffen, geht die Party mit den „Jetzendorfer Hinterhofmusikanten“ – der urigsten, bayerischen Stimmungskapelle – richtig los. Nach lustigen und erfrischenden Gstanzlgesängen mit Bayerns „Erdäpfekraut“, alias Hubert Mittermeier, bringt die Show- und Partyband „OHLALA“ bei der großen Partynacht in Tracht die Bierbänke ordentlich zum Beben.

Finaaale!

Auch der letzte Tag des SCHUSSENRIEDER Oktoberfests, Sonntag, 3. Oktober, hat mit Weissbier-Frühschoppen, traditionellem Fuhrmannstag und Oktoberfest-Finale einiges zu bieten. Ab 10 Uhr lädt SCHUSSENRIEDER zum Weißbier-Frühschoppen ins Festzelt ein, mit einer besonderen kulinarischen Spezialität: krustig gebratenem Ochs’ am Spieß. Für Spaß und Stimmung sorgen die „Notenhobler“, die sich selbst auch als „volkstümlichste Boygroup der Welt“ bezeichnen. Frisch gestärkt beginnt um 13 Uhr der traditionelle Festzug, der mit über 100 historischen Gespannen durch Bad Schussenried zieht. Nach dem Umzug steigt dann im Festzelt noch bis 22 Uhr das große Oktoberfest-Finale. Die Herz-Ass-Showband(e) sorgt, wie schon im vergangenen Jahr, mit einer geballten Ladung Musik und Stimmung für einen krönenden Oktoberfest-Abschluss.

Don’t drink & drive

An allen drei Tagen gilt: Auto daheim lassen und die Party genießen! Die große Taxi-Station beim Stadion sorgt dafür, dass die Gäste an allen drei Tagen bequem und sicher nach Hause kommen.

Weitere Infos:
www.schussenrieder.de oder

Text:

Trendy zum Oktoberfest

(D – Bad Schussenried) Auf ein fesches Trachten-Outfit will beim SCHUSSENRIEDER Oktoberfest niemand verzichten. Dirndl und Lederhosen sind voll im Trend. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre lädt SCHUSSENRIEDER nun zum dritten Mal zur großen Trachtenmodenschau mit Verkauf in den Bierkrugstadel ein.

Zum Auftakt gibt’s ein zünftiges Weißwurstfrühstück mit frisch gezapftem SCHUSSENRIEDER Bier im Bierkrugstadel. Um 11, 13 und 15 Uhr präsentieren dann hübsche Damen und schneidige Burschen, was 2010 in Sachen Trachtenmode angesagt ist. Die vielfältige Auswahl reicht von traditionellen bis hin zu modernen, frechen Modellen – da ist für Oktoberfest-Fans aller Altersklassen das passende Outfit in allen Preisklassen dabei. Auch schicke Accessoires, Hüte, Dessous sowie Schuhe sind im Angebot. Und wer vom vielen Zuschauen und Anprobieren hungrig geworden ist, kann sich mit schwäbischen Spezialitäten sowie Kaffee und Kuchen der SCHUSSENRIEDER Gastronomie stärken.

Trachtenmodenschau, Sa 11.09., ab 10:00 Uhr, SCHUSSENRIEDER Bierkrugstadel, Eintritt frei

Text:

Eine glücklicherweise unendliche Geschichte von Spätzle, Kracherle & Co. – SWR1 Pfännle 2010

(D – Markdorf) Wer hätte gedacht, als SWR1 Pfännle 1998 erstmals auszog, das Land kulinarisch zu erkunden, dass diese Aktion von SWR1, Schmeck den Süden und dem Tourismusverband Baden-Württemberg eine solche Karriere machen würde? Allen norwegischen Fjordlachsen und argentinischen Rindern zum Trotz setzten sich Bodenseefelchen und „boeuf de Hohenlohe“ über die Tellerränder hinweg durch. Und so kommt es, dass die erfolgreiche Veranstaltung rund um regionale Speisen und Produkte dieses Jahr ihre 50. Veranstaltung feiert. Zum Jubiläum tischen Gastronomen und Erzeuger in Aalen, Bad Mergentheim, Löffingen und Markdorf an den Sonntagen im September von 11 bis 18 Uhr wieder radikal regional auf.

Kleiner Rückblick

Bis heute hat SWR1 Pfännle viele Geschmackserlebnisse beschert, Wissen vermittelt, Maßstäbe gesetzt und viel Spaß gebracht. In Oberkirch schloss SWR1 Pfännle ein für alle mal eine kulinarische Bildungslücke: Die Stadt im Renchtal gilt als Hauptstadt von Hochprozentigem im Land: 891 Hausbrennereien gibt es dort und trotzdem keinen einzigen Tropfen „Schnaps“, nur edle Brände wie Zibärtle oder Topinambur-Brand. Die längste Seele der Welt wurde bei SWR1 Pfännle in Bad Waldsee gebacken und steht seither mit stolzen 30-Metern Länge im Guinness-Buch der Rekorde. Für Sternstunden sorgte auch die Veranstaltung in Baiersbronn: Alle drei Sternköche, angeführt von 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, kochten gemeinsam auf der Pfännle-Bühne. Zudem schlüpften in den vergangenen Jahren viele Promis in die Rolle von Hilfsköchen und unterstützen die Koch-Profis in den einzelnen Orten. Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann war dabei, Schauspielerin und Fallers-Darstellerin Ursula Cantieni schwang den Kochlöffel, Fußball-Legende Buffy Ettmayer sprach mehr, als dass er kochte – sehr zum Vergnügen des Publikums – und die Kabarettisten Rudi Hämmerle und Fritz Hepperle mischten die Pfännle-Küche in Ravensburg auf.

Pfännle on Jubiläumstour

Die erste Veranstaltung dieses Jahr findet am 5. September in Aalen auf dem Marktplatz statt – insgesamt ist es die 47. in der Pfännle-Geschichte. In Bad Mergentheim machte SWR1 Pfännle bereits 2005 Station. Am 12. September 2010 ist die Aktion mit der 48. Veranstaltung wieder zu Gast im Lieblichen Taubertal. SWR1 Pfännle zum Neunundvierzigsten gibt es in Löffingen im Hochschwarzwald am 19. September. Und am 26. September feiert die Aktion SWR1 Pfännle in Markdorf ihre 50. Veranstaltung – nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt und mitten in der Apfelregion Deutschlands!

Paradiesische Früchte und himmlische Genüsse

Naheliegend, dass das paradiesische Früchtchen die Köche in Markdorf zu diversen Gerichten verführt hat. Und weil die Vertreibung aus dem Garten Eden längst stattgefunden hat, können sich die Pfännle-Gäste in Markdorf getrost Kartoffel-Apfelsuppe im Brottopf, Bergwiesen-Heubraten vom Linzgaulamm auf Apfel-Lauch-Ragout oder Apfelküchle vom Teuringer-Rambour mit Vanillesoße schmecken lassen. Die Region ist Heimat vieler kulinarischer Schätze mehr: Sechskräuterrahmsüpple aus dem Höchstengarten, Pfannkuchentorte mit Lavendelquark an Holunder-Pflaumen-Sößle, Matjes von der Forelle auf Linsensalat oder Bodenseefelchenfilet in Thymianbutter gebraten mit süß-saurem Hokaido und saftigem Duftrisotto sind nur ein paar Gerichte aus der umfangreichen Pfännle-Speisekarte.

Backe, backe Apfelkuchen

Rund um den Apfel dreht sich auch der Rezeptwettbewerb anlässlich der Jubiläumsveranstaltung. Gesucht wird der leckerste Apfelkuchen. Ganz gleich ob Apfel-Kuchen, -Torte, -Tarte, -Wähe oder -Weihe, die Früchte auf Hefe- oder Mürbteig gebettet und mit Quarkguss oder von Streuseln bedeckt sind, versunken oder gedeckt, mit Nüssen und Rosinen oder ohne – alle Genießer, Pfännle-Fans und Hobby-Bäcker sind aufgefordert, ihr Lieblingsapfelkuchenrezept zu verraten. Erlaubt ist, was schmeckt, disqualifiziert wird nur, wer Granny Smith oder andere Exoten ins Rennen schickt. Denn auch beim Rezeptwettbewerb gilt der Pfännle-Grundsatz "radikal regional"! Zu gewinnen gibt es 50 x 5 Liter leckersten Apfelsaft von Baden-Württembergischen Streuobstwiesen in der Jubiläums-Box. Hauptgewinn ist eine Übernachtung inmitten einer Streuobstwiese in Schlat. Und natürlich müssen die Apfelkuchen-Bäcker nicht hungrig ins Bett: Hausherr Jörg Geiger tischt im dazugehörigen Gasthof Lamm ein dreigängiges Pfännle-Menü auf. Wer mitmachen will, findet auf www.swr1.de/bw ein Formular, in das man das Lieblingsapfelkuchenrezept eintragen kann.

Moderation & Musik

Moderiert wird die Pfännle-Jubiläumstour von SWR1-Moderatorin Petra Klein und Michael Kost vom SWR Fernsehen. Für Stimmung und Bewegung zwischen den SWR1 Pfännle-Kochshows sorgt die beliebte SWR1 Band. Die Musiker spielen bei SWR1 Pfännle übrigens ganz besonders gerne, denn nirgendwo sonst gibt’s ein besseres Catering.

Weitere Infos:
www.swr1.de

Text:

Mitmachen und gewinnen:

Echt zünftig:

akzent und SCHUSSENRIEDER verlosen drei Oktoberfest-Pakete inklusive 2x1 Maß SCHUSSENRIEDER und 2x1/2 Hähnchen. Wer gewinnen möchte schreibt bis 15. September eine Postkarte oder E-Mail mit dem Betreff „SCHUSSENRIEDER Oktoberfest“ an: akzent Magazin, Obere Breite Straße 46, 88212 Ravensburg oder verlosung@akzent-magazin.com.

Text: