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Story/Thema Juni 2010
Erfrischendes aus der Region
Eigentlich eine bizarre Vorstellung: Wir leben inmitten prachtvoller Natur, zwischen Apfelbaumplantagen und Streuobstwiesen und trinken Saft, dessen Rohstoffe in Form von Konzentraten aus den GUS-Ländern, Polen oder China importiert werden. Dennoch ist es Tatsache, dass ein großer Teil – grob geschätzt sind es zwei Drittel – des hierzulande konsumierten Apfelsaftes von Obst aus weit entfernten Ländern stammt. Das kann man ändern. Jetzt ist die beste Zeit, auf Erfrischungsgetränke zurückzugreifen, die in der Region mit regionalen Zutaten hergestellt werden.
Wer ob vermeintlicher Mini-Auswahl nun die Nase rümpft, dem sei gesagt: Die Zahl derer, die hier Erfrischungsgetränke produzieren, ist riesig. Und es gibt eine Menge Argumente, die dafür sprechen, den regionalen Durstlöschern den Vorzug zu geben: Vor allem sind sie sehr lecker, denn die Gleichung „regional = schmackhaft“ stimmt praktisch immer. Zudem tut es der Natur gut, wenn wir beispielsweise die Pflege von Streuobstwiesen durch den Konsum heimischer Apfelschorlen unterstützen. Auch die Umwelt dankt die sehr kurzen Transportwege und ohne Frage sind Obstanbauer wie Getränkeproduzenten froh darüber, wenn die Wertschöpfung in der Region bleibt. Ja, und gesund sind sie auch, die Schorlen und Shorleys, die Brisantis und SeeZüngles – ideale Durstlöscher eben.
Schöpferische Vielfalt
Sozusagen exemplarisch für die Parade einheimischer Erfrischungsgetränke steht SeeZüngle, von der Leutkircher Brauerei Härle vor zwei Jahren auf den Markt gebracht. Gerste, Wasser und Früchte sind die wichtigsten Rohstoffe, aus denen SeeZüngle hergestellt wird. Sämtliche Zutaten stammen aus biologischem Anbau: Die Felder, auf denen die Gerste wächst, und die Obstbäume, auf denen die Früchte gedeihen, werden weder künstlich gedüngt noch mit Chemie behandelt. Die Rohstoffe kommen – mit Ausnahme des Rübenzuckers – alle aus der Region, in der die Brauerei beheimatet ist: vom Bodensee die Früchte, aus Oberschwaben die Gerste, aus dem Westallgäu das Wasser. Die zur Verfeinerung eingesetzten Aromen werden aus Bio-Früchten gewonnen. Eine Besonderheit ist auch, dass die Zutaten nicht einfach vermischt, sondern einem natürlichen Gärungsprozess ausgesetzt werden: Die Gerste wird zu Malz weiterverarbeitet und im Brauerei-Sudhaus mit Wasser verkocht. Die daraus entstehende Würze wird mit speziellen Milchsäurebakterien versetzt und natürlich vergoren. Kurz vor dem Abfüllen kommen die Säfte dazu aus Kirschen, Birnen und schwarzen Johannisbeeren.
Ganz anders in der Herstellung, aber ebenfalls sehr beliebt ist die „Brisanti“-Reihe der (Radolfzell-)Stahringer Streuobstmosterei. Die Äpfel und Birnen für die „Bodensee-Limmos“ wachsen ohne Spritzmittel auf Streuobstwiesen der Region. Das spritzige Getränk gibt es in zwei Geschmacksvarianten: Brisanti Rot enthält zu Apfel und Birne noch Holunderbeeren, Brisanti Grün wurde aromatische Zitronenverbene zugesetzt – beides aus Wildsammlung oder biologischem Anbau. Aroma und Süße kommen vom vollreifen Obst und seinem natürlichen Gehalt an Fruchtzucker, das Bodenseewasser für die Limmo aus dem Wasserwerk der Stadtwerke Konstanz. Die naturtrüben Limmos enthalten keine Zusatzstoffe wie Aromen, Konservierungsstoffe, Säureregulatoren oder Stabilisatoren. Dafür aber einen sehr hohen Fruchtgehalt, auf jeden Fall erheblich mehr als beispielsweise Bionade. Der Brisanti Cidre geht mit seinen 3,5 Prozent Alkohol auch noch als Erfrischungsgetränk durch.
Liebe zum Detail
Wer meint, Erfrischungsgetränke seien prinzipiell etwas ganz Profanes, der sollte etwas über Gabriela Manser und ihre „Geschichte der Flauder Kräutlein“ erfahren. Die Chefin der Appenzeller Mineralquelle Gontenbad hat sich zu ihren „Flauder“-Erfrischungsgetränken ein kleines Märchen ausgedacht von „Flickflauder“, der Elfenkönigin und der besonderen Wirkungskraft der Appenzeller Kräuter. Flauder nennen sich drei Getränke aus dem Hause Gontenbad: das Original mit Holunderblüte und Melisse, der Flauder mit Holunderbeeren und der mit Quitten und Rhabarber. Der regionale Bezug ist mehrschichtig: Die Zutaten der Produkte sind regionalen Ursprungs, und sie verkörpern mit dem ihnen zugesetzten Kräuterextrakt die im Appenzellerland tief verankerte Idee einer sagenumwobenen Idealwelt. Die „Flaudereien“ sind also gleichermaßen Tradition und Zeitgeist. Die Kräuter werden übrigens im Säntisgebiet von ausgewiesenen Kräuterbauern angepflanzt.
Verantwortungsbewusstsein inklusive
In einem guten Getränk steckt, wie man sieht, viel Sorgfalt, ja Liebe. Auch Liebe zu Natur und Umwelt. Das gilt für alle Produzenten, die wir angesprochen haben. Das Unternehmen Schlör in Radolfzell nimmt seinen Umwelt-Auftrag ebenso ernst wie die Verantwortlichen der Randegger Ottilienquelle oder wie die Mosterei Möhl in Arbon. Alle machen unter anderem wunderbare Schorlen aus einheimischem Obst. Der Apfelschorle hat Schlör jetzt eine Kräuterschorle zur Seite gestellt – auch sie aus regionalen Zutaten. Randegger bringt Apfel- und Apfel-Kirsch-Schorle auf den Markt und legt Wert auf die Feststellung, dass „die Äpfel, die für die Schorle verwendet wurden, aus dem traditionellen Streuobstanbau von hochstämmigen Bäumen der Bodenseeregion stammen“. Auf dem Rücketikett der Flaschen erhalten die Verbraucher eine weitere Information: “Streuobstwiesen sind wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Sie leisten mit dem Kauf dieses Produktes einen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht unserer Landschaft und tragen somit zum Erhalt unserer lebenswerten Umwelt bei.“ Wenn das keine Wohltat für das Konsumenten-Gewissen ist!'
Die Mosterei Möhl ist in „Mostindien“ zu Hause, dem traditionellen Thurgauer Anbaugebiet für Hochstammapfelbäume. Das Traditionsunternehmen führt eine ganze Palette an regionalen Erfrischungsgetränken, die durchweg als Besonderheit gelten können. Neben dem Shorley sind das vor allem die Apfelweinspezialitäten, die es auch in alkoholfreier Version gibt. Der „Swizly“, ein Cidre mit 5 Prozent Alkoholgehalt, ist ein schöner Aperitif, der den Gaumen erfrischt.
Neben vielen anderen regionalen Getränkeproduzenten rund um den See haben auch die Lindauer Interessantes vorzuweisen: Hier werden neben den Apfel- und Apfel-Kirsch-Schorlen auch Johannisbeer und – ganz neu – Rhabarberschorlen hergestellt. Alle mit hohem Fruchtgehalt.
Die kleine Auswahl zeigt, wie vielseitig die Palette der regionalen Erfrischungsgetränke ist, nämlich ebenso vielseitig wie die kulinarischen Möglichkeiten in unserer Region. Welchen Grund sollte es da noch geben, „in die Ferne zu schweifen“? Die meisten der regionalen Produzenten füllen übrigens in Glasflaschen ab: Auch das ein sinnvoller Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt.
Brauerei Clemens Härle, www.haerle.de
Streuobstmosterei Stahringen, www.streuobstmosterei.de
Mineralquelle Gontenbad, www.mineralquelle.de
Schlör Bodensee-Fruchtsaft Aktiengesellschaft, www.schloer.de
Randegger Ottilienquelle, www.randegger.de
Mosterei Möhl AG, www.moehl.ch
Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH, www.lindauer-fruchtsaefte.de
Text: Claudia Antes-Barisch
Erfrischendes aus der Region
Eigentlich eine bizarre Vorstellung: Wir leben inmitten prachtvoller Natur, zwischen Apfelbaumplantagen und Streuobstwiesen und trinken Saft, dessen Rohstoffe in Form von Konzentraten aus den GUS-Ländern, Polen oder China importiert werden. Dennoch ist es Tatsache, dass ein großer Teil – grob geschätzt zwei Drittel – des hierzulande konsumierten Apfelsaftes von Obst aus weit entfernten Ländern stammt. Das kann man ändern. Jetzt ist die beste Zeit, auf Erfrischungsgetränke zurückzugreifen, die in der Region mit regionalen Zutaten hergestellt werden.
Wer ob vermeintlicher Mini-Auswahl nun die Nase rümpft, dem sei gesagt: Die Zahl derer, die hier Erfrischungsgetränke produzieren, ist riesig. Und es gibt eine Menge Argumente, die dafür sprechen, den regionalen Durstlöschern den Vorzug zu geben: Vor allem sind sie sehr lecker, denn die Gleichung „regional = schmackhaft“ stimmt praktisch immer. Zudem tut es der Natur gut, wenn wir beispielsweise die Pflege von Streuobstwiesen durch den Konsum heimischer Apfelschorlen unterstützen. Auch die Umwelt dankt die sehr kurzen Transportwege und ohne Frage sind Obstanbauer wie Getränkeproduzenten froh darüber, wenn die Wertschöpfung in der Region bleibt. Ja, und gesund sind sie auch, die Schorlen, Bengeles und SeeZüngles – ideale Durstlöscher eben.
Schöpferische Vielfalt in bio
Sozusagen exemplarisch für die Parade einheimischer Erfrischungsgetränke steht SeeZüngle, von der Leutkircher Brauerei Härle vor zwei Jahren auf den Markt gebracht. Gerste, Wasser und Früchte sind die wichtigsten Rohstoffe, aus denen SeeZüngle hergestellt wird. Sämtliche Zutaten stammen aus biologischem Anbau: Die Felder, auf denen die Gerste wächst, und die Obstbäume, auf denen die Früchte gedeihen, werden weder künstlich gedüngt noch mit Chemie behandelt. Die Rohstoffe kommen – mit Ausnahme des Rübenzuckers – alle aus der Region, in der die Brauerei beheimatet ist – vom Bodensee die Früchte, aus Oberschwaben die Gerste, aus dem Westallgäu das Wasser. Die zur Verfeinerung eingesetzten Aromen werden aus Bio-Früchten gewonnen. Eine Besonderheit ist auch, dass die Zutaten nicht einfach vermischt, sondern einem natürlichen Gärungsprozess ausgesetzt werden: Die Gerste wird zu Malz weiterverarbeitet und im Brauerei-Sudhaus mit Wasser verkocht. Die daraus entstehende Würze wird mit speziellen Milchsäurebakterien versetzt und natürlich vergoren. Kurz vor dem Abfüllen kommen die Säfte dazu aus Kirschen, Birnen und schwarzen Johannisbeeren. Der Trend zu Bio-Produkten hält sich stabil. Dabei greifen die Verbraucher gerne nach zertifizierten Produkten, wie zum Beispiel nach Artikeln mit dem staatlichen Bio-Siegel. Krumbach Mineralbrunnen führt seit zwei Jahren Getränke mit dem Bio-Zertifikat im Sortiment. Um den Standards des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gerecht zu werden, müssen die Produkte entsprechend der strengen Vorschriften produziert und kontrolliert werden. Zu den bio-zertifizierten regional relevanten Getränken bei Krumbach zählen Schorlen in den Geschmacksrichtungen Apfel, Pflaume, Apfel-Johannisbeere und Apfel-Birne.
Herkunft zählt
Die Verbraucher achten also auf Zertifikate und dergleichen. Seit wenigen Monaten macht deswegen Bad Dürrheimer Mineralbrunnen seine langjährige Liaison mit der Vermarktungsgesellschaft „Obst vom Bodensee“ für die Kunden sichtbar. Seit 14 Jahren schon bereiten die Bad Dürrheimer ihre Schorlen mit Bodenseeobst, aber offenbar hat’s keiner gemerkt. Jetzt entschied man sich für den „Weg weg von der Anonymität“ hin zur Herkunftsdefinition auf dem Etikett und damit zum öffentlichen Bekenntnis zur (Nachbar-)Heimatregion. Neben der Apfelschorle produziert Bad Dürrheimer Apfel-Kirschschorle und Apfel-Johannisbeerschorle mit Obst vom See.
Verantwortung inklusive
In einem guten Getränk steckt viel Sorgfalt, ja Liebe. Auch Liebe zu Natur und Umwelt. Das gilt für alle Produzenten, die wir angesprochen haben. Der Schlenkerhof in Ravensburg-Alberskirch ist Mitglied beim Apfelsaft-Projekt, dessen Ziel der Erhalt von Streuobstwiesen ist. Auf der Homepage wird erklärt, wie man „als Safttrinker zum Naturschützer wird“. Kein Problem beim Schlenkerhof, denn der Most wird hier grundsätzlich aus Streuobst gewonnen. Streuobstwiesen, so heißt es dort, seien nicht nur schön, sondern auch notwendig: Sie sind Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen und eine fruchtbare Mischung aus Wald und Wiese. Schon lange führt die Saftkelterei drei Sorten „Seeschorle“ mit dem Apfel als einem Hauptbestandteil im Programm. Recht neu sind allerdings die Schorlevarianten „Engele“ und „Bengele“, zwei richtig spritzige Sommergetränke. „Bengele“ kommt sehr leicht alkoholisiert daher als Apfelwein/-saft mit natürlichem Kirscharoma oder mit Holunderblütenextrakt. „Engele“ ist quasi die Holunderblütenvariante ohne Alkohol. Der Wellnessfaktor der beiden kommt über die Zugabe eines kleinen Schusses Apfelessig. Er rundet den erfrischenden Geschmack mit einer leichten und vor allem das Wohlbefinden fördernden Komponente ab.
Neben vielen anderen regionalen Getränkeproduzenten haben die Lindauer ebenfalls Interessantes vorzuweisen: Hier werden neben den Apfel- und Apfel-Kirsch-Schorlen auch Johannisbee und – ganz neu – Rhabarberschorlen hergestellt. Alle mit hohem Fruchtgehalt. Ebenfalls ein feines Getränk ist die Alb-Schorle der Zwiefalter Klosterbräu: Mit naturtrübem Apfelsaft, hergestellt aus Obst von Streuobstwiesen aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
Die kleine Auswahl zeigt, wie vielseitig die Palette der regionalen Erfrischungsgetränke ist, nämlich ebenso vielseitig wie die kulinarischen Möglichkeiten in unserer Region. Welchen Grund sollte es da noch geben, „in die Ferne zu schweifen“? Die meisten der regionalen Produzenten füllen übrigens in Glasflaschen ab: Auch das ein sinnvoller Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt.
Brauerei Clemens Härle, www.haerle.de
Krumbach, www.krumbach-familienwelt.de
Bad Dürrheimer Mineralbrunnen, www.bad-duerrheimer.de
Schlenkerhof Fruchtsaftvertriebs GmbH, www.schlenkerhof.de
Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH, www.lindauer-fruchtsaefte.de
Zwiefalter Klosterbräu, www.zwiefalter.de
Text: Claudia Antes-Barisch
Mehr Wanderspaß mit KRUMBACH
(D- Kißlegg) Das Allgäu steht für Berge, grüne Wiesen und frisches Wasser! Wer denkt da nicht ans Wandern? Und: Wer denkt da nicht an KRUMBACH? Das Mineralwasser mit seinen Quellen in Kißlegg entstammt direkt der unberührten Allgäuer Natur und ist mit seinen Produkten für die ganze Familie ein idealer Begleiter für Ausflüge.
Täglich soll der Mensch ungefähr 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Bewegt man sich viel oder ist man viel draußen unterwegs, ist es wichtig, viel zu trinken. Bei so viel Flüssigkeit ist Abwechslung willkommen – mal soll es Mineralwasser, mal Fruchtsaft, mal eine Schorle sein. KRUMBACH, die Mineralwasser-Marke aus dem Allgäu, hat neben Natürlichem Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure auch erfrischende und fruchtige Lieblingsgetränke im Sortiment. Dazu zählen stille Mineralwässer mit natürlichem Apfel-, Zitrone-, Orange- oder Pflaumengeschmack, aber auch leichte Apfel-, Apfel-Kirsch- und Apfel-Birnen-Schorlen. Die Auswahl an Flaschengrößen bietet für jeden und für jede Aktivität das Richtige: Die klassische Glasflasche für Zuhause, die 1 oder 1,5 Liter-PET-Flaschen für den großen Durst unterwegs, die handlichen 0,5 Liter-PET-Gebinde sowie die 0,75 Liter-PET-Flaschen mit Sportscap. Diese sind nicht nur leicht, sondern lassen sich auch praktisch in der Fahrrad-Halterung, in der Tasche oder im Rucksack verstauen. Dank dem vielfältigen KRUMBACH-Sortiment gibt es keine Ausrede mehr, beim Ausflug zu wenig zu trinken. KRUMBACH sollte beim Wandern also nicht fehlen!
Weitere Infos:
www.mineralbrunnen-ag.de
Musikgenuss und Gaumenfreuden
(D-Meckenbeuren) Was eine edle Mischung: Kulinarische Köstlichkeiten aus der Region, frisch gekocht von Spitzenköchen, garniert mit Live-Musik von vier Bands unterschiedlichster Stilrichtungen – zu erleben beim Liebenauer Landleben im oberschwäbischen Meckenbeuren-Liebenau am Freitag, den 18. Juni, ab 19 Uhr unter dem Motto "Cook and Swing".
Was passt besser zu einer lauen Sommernacht als Musik und leckeres Essen? Der Garten des Liebenauer Landlebens wird am 18. Juni für die Gäste des Events "Cook and Swing" zum Treffpunkt des Genusses. Während aus dem Gewölbekeller kubanische Melodien ertönen, kommen aus dem Glashaus klassische Klänge, und von der Tenne herab wird leicht beswingter Jazz zu hören sein. Das feine Aroma mediterraner Leckereien liegt in der Luft, dazu der Duft von zartem Gemüse, frischen Kräutern und herzhaftem Fleisch. Man kann es förmlich schon beim Lesen riechen … hm! Im Dialog mit der Musik bieten vier Köche kulinarische Köstlichkeiten aus der Region und lassen sich dabei beim Kochen über die Schulter schauen.
Ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert …
Die Idee: An verschiedenen Stationen des Liebenauer Landlebens zaubern vier Köche die unterschiedlichsten Gaumenfreuden – in loser Reihenfolge dürfen diese von den Besuchern probiert werden. Dabei geht es nicht um die klassische Reihenfolge Vorspeise, Hauptgang und Dessert, sondern vielmehr um das "Häppchen-Kosten" nach Lust und Laune. An einer Station kümmert sich Landleben-Koch Patrick Scherf-Clavel um raffinierte Gemüsevarianten und Vorspeisen. Passend dazu wird das Salonorchester Cafe Crème Ouvertüren und Walzer von Johann Strauss und Tangos, Charakterstücke und Tanzmusik der 20iger zum Besten geben. In einem alten Gewölbekeller serviert Jürgen Kleber vom Gasthof Kleber in Haslach seine regional berühmten Pastavariationen, kombiniert mit authentischer, südamerikanischer Musik der Gruppe Latino Americanto. Wem der Sinn nach Rock’n Roll der 50er steht, lässt sich von der Gruppe Southmade mit Sänger Jon Burrows mitreißen und genießt dazu ein Gericht von Haubenkoch Arthur Frick-Renz vom Gasthof zum Hirsch aus Goppertsweiler – einem Verfechter regionaler Küche. Der krönende Abschluss eines jeden Menüs ist das Dessert. Darum kümmert sich Ralph Fischer vom Gasthof Altes Schloss, Amtzell, musikalisch untermalt mit leicht beswingtem Jazz von "All about Davenport". Für die vier Köche steht die saisonale Verfügbarkeit der verarbeiteten Produkte im Vordergrund.
… ein Genuss aus eigenem Anbau
Bei der Zubereitung ihrer Rezepte werden die vier Köche bei "Cook and Swing" aus den Regalen des Liebenauer Landlebens aus dem Vollen schöpfen, denn die allermeisten Produkte sind aus eigenem Anbau. Das Fleisch auf dem Teller stammt ausschließlich aus eigener Tierhaltung. Zu den einzelnen Gängen wird der passende Wein serviert. Die einzelnen Portionen sind nicht zu groß, aber dafür vom Preis her erfreulich klein. So hat jeder die Möglichkeit, viele Leckereien zu probieren und den Abend zu genießen. Liebenauer Landleben, das bedeutet: Garten – Genuß – Lebensart. Gesunde und frische Lebensmittel aus eigenem Anbau sind seit Gründung der Stiftung Liebenau vor fast 140 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Selbstversorgung. Im Laufe der Jahre entstanden weitere Bereiche, wie der Garten- und Landschaftsbau sowie der Blumen- und Zierpflanzenbau. Mit der Eröffnung eines neuen großen Verkaufsladens vor sechs Jahren wurden diese Bereiche unter der Marke Liebenauer Landleben als Geschäftsbereich der Stiftung Liebenau zusammengefasst. Mittlerweile haben ca. 300 Personen im Liebenauer Landleben einen sicheren und anspruchsvollen Arbeitsplatz, davon etwa 60 Menschen im Rahmen einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).
Weitere Infos:
Liebenauer Landleben
Siggenweilerstraße 11
88074 Meckenbeuren
Tel. +49 (07542) 10 12 96
Fax +49 (07542) 10 11 96
www.liebenauer-landleben.de


