Messer und Gabel

ein akzent-Produkt Impressum

Jetzt bestellen:

seezunge
seezunge 2012


Weitere Highlights aus dem akzent-Verlag:

akzent-Magazin
www.akzent-magazin.com

sinnior
www.sinnior.de

Aktuell

... jeden Monat frisch aus der seezunge-Redaktion des akzent.

Story/Thema August 2009

Radeln und Genießen auf der Reichenau

Radeln und Genießen auf der Reichenau

Die Reichenau – hier gibt es vor allem Gemüse, Salatfelder, Treibhäuser. Das meinen viele, aber tatsächlich ist das nur eine Hälfte des Gesichtes dieser Insel. Die andere Hälfte wartet bei genauerem Hinsehen mit charmanten Winkeln und überraschenden Ein- und Ausblicken auf. Ein Besuch auf der Reichenau ist auch wegen der räumlichen Dichte an Freizeitmöglichkeiten reizvoll. Aber vor allem ist ein Sommertag auf der Insel Urlaubsfeeling pur. Auch wenn’s schon viele andere tun: Am besten kommt man mit dem Fahrrad.

Auf Entdeckungstour

Hierzulande weiß jedes Kind, dass die Reichenau jenseits der landwirtschaftlichen Kulturen jede Menge „wirkliche“ Kultur zu bieten hat. Schließlich ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Drei romanische Kirchen und die barocke Klosteranlage zeugen von geschichtsträchtigem Boden. Wenn man sich Zeit nimmt und die besondere Atmosphäre der Insel auf sich wirken lässt, kann man heute noch der Ruhe einer „Klosterinsel“ nachspüren. Die Wege auf der Reichenau haben vor allem den Vorteil, dass sie abseits vom Durchgangsverkehr liegen. Offensichtlich lieben die Bewohner ihre Insel: Man fährt durch ein buntes Blumenmeer. Der ausgeschilderte Radweg hält sich meist in Ufernähe und eröffnet immer wieder neue, oft erstaunlich schöne Ausblicke auf den See und die gegenüberliegende Landschaft
foto3
. Will man die Insel wirklich kennenlernen, sollte man sie peu à peu für sich entdecken. Auf der Reichenau ist das kein Problem – verirren kann man sich hier kaum. Am besten ist es, ein paar wesentliche Anlaufpunkte zu markieren – der Rest ist beliebig. Einfach ins Blaue hinein fahren, Eindrücke sammeln, genießen: Das geht hier wunderbar.
foto9

Gutes für Leib und Seele

Gleich zu Beginn der Inseltour lockt eine kurze Einkehr bei „Laib und Seele“. Das ist Bäckerei und Imbiss zugleich, und die Kuchen sind verführerisch. Man kann draußen sitzen und die ankommenden Touristen beobachten – auch ein netter Zeitvertreib. Eine weitere unter vielen empfehlenswerten Anlaufstellen für Hungrige und Durstige ist das Restaurant „Zum alten Mesmer“ gegenüber dem Münster. Hier werden Gerichte aus regionalen Zutaten gekocht, und bei schönem Wetter sitzt man wunderbar auf der lauschigen Terrasse. Genug gegessen. Schließlich ist Sommer und der Körper verlangt nach einer Abkühlung. Da bietet sich das Strandbad an (pardon: die Pizza ist lecker!) oder der kleine Strand neben dem Campingplatz
foto1
mit dem bemerkenswerten Namen „Sandseele“. Hier gibt es einen Hauch von Oberitalien mit weitem Blick über den See in den Rheinsee hinein und in den Markelfinger Winkel. Einfach schön. Das Ganze lässt sich natürlich auch von der Terrasse des Campingplatzes aus genießen.
foto10

Wo der Wein wächst

Nicht versäumen sollte man einen Besuch auf der Hochwart. Das ist der Reichenauer Weinberg und als solches die höchste Erhebung auf der Insel: Mit seinen 439 Metern (über dem Meer – also nur 43 Meter über dem Seespiegel) bietet er einen weitreichenden Blick über das ganze Gebiet des Zeller Sees und des Gnadensees
foto4 und 6
. Rund um die Hochwart wird seit dem 9. Jahrhundert der Reichenauer Inselwein angebaut. Heute umfassen die Rebanlagen, deren Trauben im Winzerkeller beim Münster verarbeitet werden, rund 18 Hektar und sind bepflanzt mit Müller-Thurgau, Grauburgunder, Spätburgunder, Kerner und Gutedel. Alles Weine, die gut zu Bodenseefischen passen, und die gibt es hier auf der Reichenau nun mal in allen Variationen. Womit wir schon wieder beim Essen wären…

Bio für zu Hause

Zum Schluss des Besuchs auf dieser fast schon paradiesischen Insel wäre daher noch ein kleiner Einkauf angebracht. Schließlich kann man sich hier locker mit jeder Menge Vitamine versorgen: Viele Gärtner haben einen kleinen Verkaufsstand vor ihrem Haus. Da wir gerade "auf dem Bio-Trip" sind (siehe "Thema"), raten wir zu einem Besuch der beiden Bioproduzenten mit Direktverkauf. Das sind Lothar Gasser in der Merzengasse und Markus Spicker, der seinen Hofladen in der Seestraße hat
foto8
. Jetzt, wo auch noch für gesunden Nachschub im heimischen Kühlschrank gesorgt ist, hat sich der Ausflug auf die größte Insel im Bodensee endgültig gelohnt. Fazit: Wertvolle Kulturgüter anschauen, gut essen und trinken, baden: Die Reichenau bietet von allem etwas und dazu eine wunderschöne, einzigartige (Kultur-)Landschaft.

Bio-Hofladen Lothar Gasser, Merzengasse 17
Bio-Hofladen Markus Spicker, Seestraße 61
Laib & Seele, Zelleleweg 2, Oberzell, www.laibundseeele.de
Restaurant „Zum alten Mesmer“, Burgstraße 9, www.zumaltenmesmer.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Die Reichenau auf dem Weg zur Bio-Insel?

Die Reichenau auf dem Weg zur Bio-Insel?

Der zunehmende Preisdruck, dem die Produzenten von Lebensmitteln ausgesetzt sind, macht auch vor den Gemüsegärtnern der Reichenau nicht Halt. Immer mehr von ihnen besinnen sich nun auf den Wachstumsmarkt „bio“ und steigen um auf ökologischen Anbau. Das verleitet zum Träumen: Was, wenn die landschaftlich so reizvolle „reiche Au“ zur „Bio-Insel“ würde, zum Ziel für „Genuss-Touristen“, die für den Aufenthalt auf der Reichenau auch bereit wären, eine Art Kurtaxe zu zahlen, die – wie woanders auch – der Infrastruktur zugute kommt? Weg von der Masse, hin zur Klasse: Eine Folge der überbordenden Globalisierung ist der Ruf nach mehr Regionalität – und wo geht das besser als auf der Reichenau?

Gift – nein danke!

Peter Blum, ein erfahrener Gärtner, hat vor knapp zwei Jahren zusammen mit Tochter Renate Beck seinen vorwiegend auf Tomaten spezialisierten Betrieb auf ökologischen Anbau umgestellt – und ist sehr froh darüber. „Ich habe schon alle Gifte erlebt“, schmunzelt er. In seiner langen Gärtnerlaufbahn seien an die 500 Pflanzenschutzmittel verboten worden, deren Gesundheitsgefährdung sich oft erst nach jahrelangem Gebrauch herausgestellt habe. Schlechte Luft im Treibhaus nach dem Einsatz von Spritzmitteln, Hautausschlag: Auch das habe ihn bewogen, auf bio umzustellen – allerdings erst nach einer langen Phase der Beobachtung und der intensiven theoretischen Auseinandersetzung mit dem Bioanbau. Letztlich überzeugte ihn die Anwendung eines organischen Mittels, das mit Hilfe von Mikroorganismen die Bodenqualität entscheidend verbessert. In den zwei Jahren seit der Umstellung hat er unter anderem beobachtet, dass viele Pflanzenkrankheiten nicht mehr auftreten und das geerntete Gemüse länger haltbar ist. Blum ist überzeugt: „Wenn der Boden richtig gesund ist, gibt es kaum noch Krankheiten.“ Und das Beste: Seine Tomaten schmecken einfach hervorragend. Peter Blum ist heute vom Bioanbau durch und durch begeistert. Und seine Frau Sieglinde meint, dass „alle, die kleine Kinder haben, auf Bio setzen“ sollten. Hat sich die Entscheidung auch wirtschaftlich gelohnt? Klar seien Jungpflanzen in Bio-Qualität teurer und die Düngemittel ebenso. In der insgesamt dreijährigen Umstellungsphase sei eine wirtschaftliche Beurteilung insgesamt noch schwierig, meint Blum. Aber immerhin werde schon etwas mehr für seine Produkte gezahlt als vorher. Übrigens kann Peter Blum sich durchaus vorstellen, dass eines Tages die gesamte Reichenau biologisch bewirtschaftet wird.

Der Handel macht Druck

Bei Friedbert Deggelmann hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Unterschied zwischen „konventionell“ und „bio“ sei für ihn ohnehin eher marginal gewesen, zumal er seit 10 Jahren mit biologischem Pflanzenschutz arbeite. Deggelmann hat vor anderthalb Jahren mit der Umstellung begonnen. Ein langwieriger und schwieriger Prozess, wie er sagt. Am einfachsten ist es mit Topfkräutern: Die kann man gleich als Bio anbieten. Deggelmann hat ganze Treibhäuser voll mit Basilikumtöpfchen. Die Bewässerung, so erklärt er, funktioniere in großen Wannen nach dem Ebbe-Flut-Prinzip. Seine Bodenkulturen sind allerdings noch in der Umstellungsphase und daher schwieriger zu vermarkten. Der Gemüseanbauer hält die Entwicklung insgesamt für problematisch: Nicht der Verbraucher, sondern der Handel bestimme die Marktregeln und übe damit einen starken Druck auf den Produzenten aus. Das ganze Jahr über Erdbeeren und Tomaten, völlig losgelöst von dem, was die Saison eigentlich anbietet: Das sei gefragt. Dazu dürften die Produkte im Supermarkt nicht den kleinsten Fehler haben, jede Fliege in der (Bio-)Erde sei schon störend. Nun ja, wen wundert’s da noch, dass Fruchtgemüse europaweit fast zu 100 Prozent aus erdelosem Anbau stammt? Da ist die Reichenau noch eine rühmliche Ausnahme. Dennoch ist auch bei Friedbert Deggelmann die Frustration groß: Alles laufe auf eine Industrialisierung des Gemüseanbaus hinaus. Auch er schiebt ein kräftigen Pro-Bio-Argument nach: „Sobald man ein Baby bekommt, steigt man um auf bio“, lacht er.

Teilhaben am Wachstumsmarkt

Benjamin Wagner hat nach dem Ende seines Gartenbau-Studiums im März letzten Jahres seinen Vater davon überzeugt, auf ökologischen Anbau umzustellen. Er pachtete noch einige Brachflächen hinzu, bei denen die Umstellungsphase wegfällt, und konnte damit gleich loslegen mit einem breiten Gemüseangebot in Bioqualität. Für den Jung-Gärtner ist es keine Frage, dass er mit seiner Entscheidung richtig liegt. Der Bio-Markt sei am Wachsen, zudem sei es eine schönere Sache, gesunde Lebensmittel zu produzieren. Natürlich hat der Bioanbau seine Tücken: Der Ertrag ist geringer und Pflanzenschutz geht eigentlich nur prophylaktisch. „Es ist eine Herausforderung an den Gärtner und mit einem großen Risiko verbunden, vor allem während der Umstellung. Aber wenn es gut gemacht ist, ist es viel besser“, lautet Benjamin Wagners Überzeugung. Zudem sei der Preisdruck im konventionellen Bereich viel größer. Wagners Produkte gehen zum Großteil direkt in den Handel, auch an Märkte und Restaurants. „Ich gehe davon aus, dass der Bio-Markt weiter wächst“, sagt Benjamin Wagner, dem sein Beruf viel Spaß macht. Er mag allerdings nicht daran glauben, dass die Reichenau zur Bio-Insel werden könnte. „Da machen nie alle mit!“

An die Nachkommen denken

Zu den „Biopionieren“ der ersten Stunde gehört Joachim Bärthele. Als Inhaber des einzigen Bioland-Betriebes auf der Reichenau und als einer, der ausschließlich Jungpflanzen produziert, hat er eine gewisse Ausnahmestellung. Bärthele wirkt gelassen: Er hat seinen Bereich auf dem Markt längst abgesteckt und ist sicher in dem, was er tut. Er habe vor knapp 15 Jahren zusammen mit drei anderen Gärtnern angefangen, ökologisch anzubauen. Warum? Bärthele: „Wir wollten die Flächen nicht kaputtmachen, besonders auch im Sinne unserer Kinder. Ich habe den konventionellen Anbau mit dem chemischen Pflanzenschutz erlebt. Da haben sich Giftstoffe im Boden angereichert, die dann als krebserregend bezeichnet wurden. Und schließlich wollte ich schon immer für den Kunden ein gutes Produkt erzielen, das möglichst frei von Rückständen ist.“ Bärthele baute zunächst Gemüse an, und weil es damals kaum Jungpflanzen zu kaufen gab, entwickelte er sie schließlich selbst. Unter seinen Kunden sind viele einheimische Demeter-Betriebe, aber auch Produzenten in der Schweiz und in Österreich. Rückblickend sagt Bärthele: „Ich war seit dem ersten Tag mit der Umstellung auf bio zufrieden. Allerdings würde ich jetzt noch früher damit anfangen.“ Flächendeckenden Bio-Anbau auf der Reichenau hält er für „theoretisch denkbar“. Letztlich ginge es für alle ums Überleben.

Gärtnern mit Herz

Lothar Gasser war ebenfalls einer der ersten. 1996 hat er seinen Betrieb umgestellt. „Ich habe allerdings vorher schon versucht, so wenig wie möglich mit Chemie zu arbeiten.“ Aber auch hier gaben die Kinder den letzten Ausschlag: Lothar Gasser und seine Frau Angela haben fünf. Alle zusammen leben auf einem idyllischen Anwesen direkt am See. Zusammen mit dem kleinen Gemüsestand vor der Türe wirkt das Ganze wie der Prototyp eines Vorzeige-Bioproduzenten. Der Schein trügt nicht: Die beiden Gassers arbeiten mit viel Freude und jeder Menge Handarbeit in ihrer Bio-Gärtnerei. Natürlich tauchen auch immer wieder Probleme auf – Gasser nennt den Falschen Mehltau bei den Gurken, dessen man nur schwer Herr werde. Aber letztlich müsse man nicht bei jeder Laus im Salat mit der Giftspritze antreten. Lothar Gasser weiß nach langer Erfahrung: In der Regel helfen Nützlinge dem Biogärtner bei der Schädlingsbekämpfung. Gassers vermarkten fast alles über Hof und über Gemüse-Abokisten. Die Kunden, die sich auf den Weg in dieses Eckchen auf der Reichenau machen, wissen, was sie wollen – und stören sich auch nicht an der Laus im Salat. Bio ist eben anders. Das hat wohl schon ein wenig damit zu tun, dass man „mit dem Herzen dabei sein muss“, wie Angela Gasser sagt. Beide sind davon überzeugt, dass Bio d i e Vermarktungschance für die Reichenau wäre.

Strukturelle Benachteiligung

Die große Mehrheit der landwirtschaftlichen Produkte auf der Reichenau werden von der Reichenau-Gemüse eG vermarktet, so auch die Umstellungsware. Johannes Bliestle, Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse, beobachtet die Entwicklung auf dem Markt und den Trend der Discounter, Lebensmittel regelrecht zu verramschen, mit Sorge. Auf der Insel habe man sich durch die integrierte Produktion schon lange in Richtung ökologischer Anbau entwickelt, aber richtig in Schwung gekommen sei das erst in den letzten beiden Jahren. Das Umdenken habe sich letztlich aufgrund der Preisentwicklung vollzogen. „Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass wir als kleinstrukturiertes Anbaugebiet nur im Premiumbereich überleben können“, sagt Bliestle. Gegenüber den im Bundesdurchschnitt zehn Mal größeren Anbaubetrieben sind die Reichenauer strukturell stark benachteiligt. Die Konkurrenz ist riesengroß und übermächtig, der Markt global. Da kann die Rückbesinnung auf das Regionale helfen. Wie gesagt: Klasse statt Masse. Gute Produkte für Verbraucher, die es nicht kalt lässt, wenn Salatköpfe für neun Cent verhökert werden. Die Reichenau beliefert übrigens keine Discounter. Die Genossenschaft unterstütze die Umstellungsbetriebe, erklärt Bliestle. Nach der Umstellungsphase werde man auf der Insel 10 Prozent Bio in Gewächshäusern haben, 20 Prozent im Freiland. Und die Zukunft? Haben die kleinen Produzenten überhaupt noch eine Chance? Einen Hektar groß sollte ein Betrieb schon sein, um überleben zu können, sagt Bliestle. Und natürlich müsse auch eine gewisse Modernität gewährleistet sein. Das Schöne an den Betrieben hier sei aber doch, so Bliestle, dass auch die Großmutter noch mitarbeiten könne. Schon von daher seien die Strukturen erhaltenswert. Er hofft auf eine Trendwende in Richtung Regionalität und rechnet mit den Gemüsegärtnern: „Die Leute stecken nicht den Kopf in den Sand. Sie arbeiten hart und suchen nach Lösungen.“ Und was meint er zur Reichenau als Bio-Insel? „Ich kann mir vorstellen, dass die Entwicklung in diese Richtung geht.“

Text: Claudia Antes-Barisch

Oxtoberfeschd 09: Jetzt geht’s in die dritte Runde!

Oxtoberfeschd 09: Jetzt geht’s in die dritte Runde!

(D-Ochsenhausen) Die Spannung steigt: Mit was wird der 27-jährige Cafebesitzer und Eventmanager Wolfram Pfeifer die Besucher beim diesjährigen Oxtoberfeschd in Ochsenhausen/Längenmoos die Besucher überraschen?

Bereits im letzten Jahr bot das Oxtoberfeschd, das wie eine Zeltstadt wirkte, wieder viele Highlights. Ob beim Oxfeschd mit Partymusik im Festzelt, im zusätzlichen Hip Hop Zelt oder im House Zelt – da war für jeden was geboten. Beim Schwäbischen Kabaret mit der Saubachkomede gab’s viel zu lachen und die Ochsenhausener Kultband „Pomm Fritz“, die wieder die Massen aus fern und nah anlockte, verwöhnte das Publikum musikalisch.

Los geht’s

Den Auftakt in diesem Jahr bildet die S-BC Beach Party. Dazu sind wieder drei Zelte auf dem Eventgelände geöffnet. Im Festzelt sorgt DJ Cockandtail (Planetarium Aulendorf, After-Work-Parties, Eden-Parties) für die richtige Stimmung. Im 36° House Zelt, das letztes Jahr fast aus den Nähten platzte, wird es ein DJ Highlight geben. Neu in diesem Jahr: die Umgestaltung des Hip Hop Zeltes, das dem Schwarzen Zelt weicht. Dort werden die Jungs von Rock City alle Gitarren Freunde begeistern.

Viel geboten

An den Sonntagen gibt es einen zünftigen Frühschoppen und einen leckeres Mittagstisch. Der Sonntagnachmittag gehört den Familien. Es stehen reichlich Attraktionen für Kinder und Eltern auf dem Programm. Dazu wird feinstes Mittagessen zu Familien freundlichen Preisen geboten. Am Montag fordert schwäbisches Kabarett die Bauchmuskeln. Am Mittwoch beim Biertag und Openstage kann jeder vor oder nach mehreren Bieren zum extragünstigen Preis Bühnenluft schnuppern. Am Donnerstag erwartet die Besucher eine After Work Party mit der Happy Auer vom Friseurstudio Auer aus Ochsenhausen. Der Freitag steht wieder ganz im Zeichen des Rock. Die Mischung der Bands ist sensationell. Für ordentlich Stimmung sorgen die Jungs von „kissin dynamite“. Let’s rock!

Nicht verpassen!

Das Ereignis der Region steigt am 05. September: Beim Wettbewerb um den größten Stammtisch des Südens gibt’s 500 Liter Freibier zu gewinnen. Alle Belegschaften, Vereine, Freundeskreise oder Buden sind aufgerufen sich den einzelnen Wettbewerben zu stellen und sich ein eigenes Fest mit 500 Liter Freibierausschank zu sichern. Der Termin für das Freibierfest wird von den Gewinner selbst festgelegt. Anschließend steigt die große Party in allen drei Zelten und im Freigelände. Wie Veranstalter Wolfram Pfeifer auf solche, teilweise sehr ausgefallen Events kommt? „Erfahrungswerte aus vergangen Jahren und eine ordentliche Portion Crazyness gehören dazu. Aber auch der Veranstaltungsort, mit riesiger Eventfläche inspiriert mich“, meint der junge Veranstalter. Und fügt hinzu: „Das Fest soll auch die Vereine Ochsenhausens einbeziehen. Und ganz wichtig ist es, dass für jedes Alter etwas geboten ist.“ Überzeugen Sie sich selbst!

Oxtoberfeschd 09, 29.08. – 06.09., Ochsenhausen/Längenmoos

Weitere Infos:
www.oxtoberfeschd.de

Heinzelmann’s Asia Fusion: Mousse von der Kaiserschote mit Jako

Heinzelmann’s Asia Fusion: Mousse von der Kaiserschote mit Jako

(D-Amtzell) Die Akademie Amtzell ist ein öffentliches Restaurant und Eventhaus und zugleich ein Schulungszentrum: modern, zeitgemäß, flexibel, anspruchsvoll und geradlinig. Auf 500 Quadratmetern in zwei Etagen können Sie sich wie bei guten Freunden fühlen und werden von Küchenchef Robert Heinzelmann kulinarisch verwöhnt. Die Küche der Akademie Amtzell ist experimentell und regional. Von Crossover über Asia-Fusion überzeugt der mit 15 Gault Millau-Punkten ausgezeichnete Küchenmeister mit kulinarischer Raffinesse. Immer marktfrisch, mit unverwechselbarem Qualitätsstempel und Kreativität. Und das Beste: Jetzt lässt Robert Heinzelmann akzent-Leser ein, an seiner Kreativität teilhaben und gibt sein Rezept für Mousse von der Kaiserschote mit Jacobsmuscheltaler und Chorizoespuma Preis.

Mousse von der Kaiserschote

Zutaten: 100 g Zuckerschoten (blanchiert), 1/2 Schalotte, 50 ml Noilly Prat, 50 ml Fischfond (Steinbutt), 2 Blatt Gelatine, 150 g Sahne

So wird’s gemacht:

Schalotte fein würfeln und in wenig Butter glasig dünsten, blanchierte Zuckerschoten dazugeben und alles fein pürieren. Die Gelatine kalt einweichen, ausdrücken und im noch warmen Erbsenmousse auflösen. Anschließend die Sahne steif schlagen und unterheben, wenn das Mousse zu stocken beginnt.

Jakobsmuscheltartar

Zutaten: 2 frische Jacobsmuscheln, Olivenöl, Limettenabrieb, Salz, Pfeffer

So geht’s:

Die beiden frischen Jakobsmuscheln aus der Schale brechen, säubern und in feine Brunoise schneiden. Mit Olivenöl, Meersalz, Pfeffer und Limettenabrieb abschmecken. Eine Stunde ziehen lassen und auf dem festen Erbsenmousse anrichten.

Chorizoespuma

Zutaten: 70 g Chorizo, 2,5 g Xanthan, Noilly Prat, 200 ml Geflügelfond, 1/2 Knoblauchzehe, je 30 g Karotte, Sellerie, Schalotte

So funktioniert’s:

Für den Espuma Schalottenbrunoise, Sellerie und Karottenwürfel, Knoblauch und Chorizo anschwitzen. Mit Noilly Prat ablöschen und mit Geflügelfond auffüllen. Anschließend rund eine Stunde ziehen lassen. Nun die Flüssigkeit passieren, nochmals aufkochen und mit Xanthan binden. Dabei auf 350 Mililiter Flüssigkeit 2,5 Gramm verwenden. Das Ganze abschmecken und im Sahnespender zum Espuma weiterverarbeiten. Für den Dip dünne Chorizoscheiben bei 140 Grad, beschwert mit etwas Backpapier, etwa 10 Minuten im Ofen garen. Danach auskühlen lassen. Die Espumamasse auf das Erbsenmousse und das Jakobsmuscheltartar spritzen. Sofort servieren.

Oktopuspressack

Zutaten: 1 frischer Oktopus (ca. 600 g), 50 g Sellerie, Karotte, Zwiebel, Lauch, 6 Blatt Gelatine, Zitronengras, Koriander, Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer

So klappt’s:

Den Oktopus weich kochen und in Würfel schneiden. Mit Fischfond mischen und mit Fischsauce, frisch gehacktem Zitronengras und Koriander abschmecken. Im Anschluss die sechs Blatt Gelatine abziehen und in einen Plastikdarm vom Metzger (ca. 35 mm) abfüllen. Zwölf Stunden kühlen. Dünn aufschneiden und mit Orangen-Olivenöl bestreichen.

Pinker Kokos-Curryschaum:

Zutaten: 1 Dose Kokosmilch fettarm, 100 ml Fischfond, Teelöffel Curry Jaipur, Messerspitze Rote Beete-Pulver, 2 TL Lecite

Zubereitung:

Die Zutaten vermischen und rühren, bis sich eine schaumige Konsistenz ergibt. Guten Appetit!

Lust auf mehr bekommen?
Dann melden Sie sich jetzt an für:
Kochen mit Robert Heinzelmann: " learning by doing"
Crossover – Asia-Fusion – regional – Gourmet
>lecker – kreativ – marktfrisch<

Montag abends, Termin nach Vereinbarung, ab 10 Personen.
130 Euro pro Person für:
4 Gänge-Menü + "Gruss aus der Küche", inklusive Weinbegleitung und kulinarische Tipps

Weitere Infos:
Akademie Amtzell GmbH
Restaurant + Eventhaus
Schattbucher Str. 10
88279 Amtzell
Tel. +49 (07520) 953 788
Fax +49 (07520) 953 786

www.akademie-amtzell.de

Rinderroulade vom Weiderind mit Pfifferlingfüllung

Rinderroulade vom Weiderind mit Pfifferlingfüllung

(D-Bad Waldsee) Bereits seit September 1986 verwöhnt Familie Spieß im Gasthaus „Zur Versteigerungshalle“ ihre Gäste mit dem Besten, was die regionale Küche zwischen Oberschwaben, Allgäu und Bodensee zu bieten hat. „Schließlich haben wir hier in der Region alles, was man sich nur wünschen kann, von Fleisch über Fisch bis hin zu Gemüse, und das frisch und in bester Qualität“, sagt Küchenchef Rudi Spieß. Ob einfache Gerichte oder gehobenes 6-Gänge-Menü, in der Versteigerungshalle gilt: nichts ist unmöglich. Regelmäßige, saisonale Aktionswochen, wie Pfifferlings- oder Wildwochen, runden das Angebot des gemütlichen Gasthauses, das mit seinen 100 Sitzplätzen im Innen- und 20 weiteren Sitzplätzen im Außenbereich wie geschaffen für Veranstaltungen aller Art ist, ab. In der Arena finden sogar bis zu 400 Personen Platz. Nun hat sich Rudi Spieß, der darüber hinaus die Stadthalle Bad Waldsee gastronomisch betreibt und Vorsitzender des örtlichen Wirtevereins ist, von akzent in die Töpfe schauen lassen und sein Rezept für Rinderroulade vom Weiderind mit Pfifferlingfüllung verraten.

Zutaten für 4 Personen:

4 Rinderrouladen vom Weiderind aus der Oberschale, 140 g Kalbsbrät, 50 ml Sahne, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat, 80 g Pfifferlinge (geputzt und klein geschnitten), ½ Zwiebel (in Würfeln), gehackte Petersilie, Rosmarin

Für das Mirpoix:

Zwiebel-, Karotten-,Selleriewürfel und Lauch, Knoblauchzehe, schwarze Pfefferkörner, 1 Lorbeerblatt, Thymian und Rosmarinzweig. 2 El Butterschmalz, 1 El Tomatenmark, 1 Glas Rotwein trocken, ½ l Brühe

Für die Garnitur:

200 g Pfifferlinge (geputzt), 1 Schalotte, 1/ 2 Knoblauchzehe in Würfel, 10 Kirschtomaten (halbiert), Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zitronensaft, gehackte Petersilie 100 ml Sahne, etwas Soße von der Roulade

So wird’s gemacht:

Für die Füllung: Kalbsbrät mit der Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Kleingeschnittene Pfifferlinge mit Zwiebelwürfeln in Butterschmalz andünsten. Gehackte Petersilie, Rosmarin (kleingeschnitten) dazufügen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Erkalten lassen. Danach mit der Kalbsfarce vermischen.

Für die Rouladen:

Rinderrouladen salzen und pfeffern und mit der Füllung bestreichen. Die Rouladen zusammenrollen und mit Küchengarn binden oder mit Spießchen zusammenstecken.In Butterschmalz von allen Seiten anbraten und herausnehmen. Mirpoix dazugeben (Lauch zum Schluss) und weiter anrösten Einen Eßlöffel Tomatenmark kurz mitrösten und mit einem Glas Rotwein ablöschen. Anschließend mit Brühe auffüllen. Nun die Rouladen zugedeckt ca.1 1/2 Stunden schmoren lassen. Abschließend die Soße durch ein Sieb streichen und eventuell abbinden.

Für die Garnitur:

Pfifferlinge mit Schalotten- und Knoblauchwürfeln in Butterschmalz andünsten. Mit etwas Bratensaft ablöschen und mit Sahne auffüllen. Die halbierten Kirschtomaten hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Zum Abschluss mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Als Beilage eignen sich hervorragend hausgemachte Spätzle und frisches Marktgemüse der Saison. Guten Appetit

Weitere Infos:

Gaststätte "Zur Versteigerungshalle"
Familie Spieß
Hopfenweiler 12
88339 Bad Waldsee

Tel.: +49 (07524) 79 26 oder 22 31
Fax: +49 (07524) 79 26

www.gasthaus-versteigerungshalle.de

Öffnungszeiten: Täglich Mittagstisch: 11-14.00 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag auch ab 18.00 Uhr geöffnet
Mittwoch Ruhetag (außer an den Versteigerungen)

Nicht verpassen: 15. – 30.08, mediterrane Wochen mit regionalen Produkten

Qualität und Genuss: WalderBräu

Qualität und Genuss: WalderBräu

(D-Königsegg) Die Königsegger WalderBräu AG kann für sich einen echten Exotenstatus beanspruchen: Sie ist die einzige Aktienbrauerei in Oberschwaben und die letzte mit eigener Mälzerei.

Die Königsegger WalderBräu AG braut ihre Biere ausschließlich aus Malz aus oberschwäbischem Getreide. Das gesamte Biersortiment wird also vom Malz bis zum fertigen Bier nach den Richtlinien des Qualitätszeichen Baden Württemberg hergestellt. WalderBräu ist als Zeichennutzer des QZ eingetragen. Seit den 90-er Jahren wird in Königseggwald auch Bio-Malz im Lohnmälzverfahren für andere Bio-Brauer hergestellt. Die Königsegger WalderBräu AG hat sich nun entschlossen, ein eigenes Bio-Bier herzustellen, das „WalderBräu Bio-Haferbier“.

„WalderBräu Bio-Haferbier“

Das WalderBräu Bio-Haferbier wird ausschließlich aus Getreide aus ökologischem Anbau der Region hergestellt. Bei Bio-Haferbier handelt es sich um eine Innovation-Wiedereinführung! In früheren Jahrhunderten wurde schon Bier aus Hafer gebraut. Bereits im Jahre 1687 wurde es im landwirtschaftlichen Lehrbuch erwähnt. Das Haferbier – aus brautechnischen Gründen eine Mischung aus Hafer- und Gerstenmalz – wurde aufgrund der damaligen Ernährungssituation folgendermaßen eingeschätzt:

Zitat aus „Georgica curiosa: „ Das Bier, so aus Gersten- und Habermalz gebrauen wird, verstopft weniger, macht auch nicht soviel Winde, nähret aber weniger. Das rechte, gute braune Gerstenbier nähret den Menschen wol und machet ihn fett.“

Das Haferbier hat eine bislang unbekannte Geschmacksnote. Durch den hohen Anteil an Hafermalz hebt sich das Bio-Haferbier von anderen, konventionellen Bieren deutlich ab. Es hat einen angenehmen, süßlichen Antrunk und einen leicht trockenen Abgang. Zum Wohle!

Weitere Infos:

Königsegger WalderBräu AG
Hauptstraße 6
88376 Königseggwald
Tel.: +49 (07587) 950 40
Fax: +49 (07587) 950 420

www.walderbraeu.de

Mitmachen und gewinnen:

Mitmachen und gewinnen:

Feiern auf dem Oxtoberfeschd? Kein Problem!

Gewinnen Sie mit akzent 2 x 2 Karten fürs schwäbische Kabarett am Mo, 01. September oder 2 x 2 Karten für einen Abend im Zeichen des Rock mit „kissin dynamite“ am 04. September. Senden Sie einfach bis 25. August eine Postkarte oder E-Mail mit dem Stichwort „Oxtoberfeschd“ und dem entsprechenden Wunschdatum an: akzent Verlag, Gartenstraße 33, 88212 Ravensburg oder verlosung@akzent-magazin.com. Viel Glück!