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Gerüchteküche September 2010

(D – Bodensee) Apfelwochen am See.

In zwölf Bodensee-Orten dreht sich während der Apfelwochen vom 25. September bis zum 10. Oktober wieder alles um das frisch gereifte Obst. Auch die Insel Mainau und das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen laden zu speziellen Apfel-Veranstaltungen ein. Zum Programm gehören Führungen durch Obstanlagen und Keltereien, Schau-Mosten, Verkostungen leckerer Apfelgerichte und Destillate, Traktorfahrten durch die Obstanlagen und Kinderbacken am Holzofen. Ein Höhepunkt ist die gemeinsame Eröffnungsfeier am 26. September auf der „SWR1 Pfännle Tour“ in der Innenstadt von Markdorf. Auch in den darauffolgenden zwei Wochen kann z.B. beim Apfelhock in Immenstaad, Mosttag mit der "Mobilen Saftmoschte" in Kressbronn, Eicher-Traktorentreffen in Langenargen, Streuobstfest in Ailingen oder am Aktionstag in Frickingen im Rahmen der Apfelwochen gefeiert werden. Bereits zum dritten Mal wird in den Pfahlbauten Unteruhldingen das Steinzeit-Apfelfest mit 5000 Jahre alten originalen Äpfeln zelebriert. Die Insel Mainau widmet sich dem Thema Apfel am 9. Oktober einen ganzen Tag lang mit verschiedensten Aktionen für Groß und Klein.

Nähere Informationen über die Apfelwochen gibt es auf den Seiten der Tourist-Informationen: www.ailingen.de, www.bodensee-linzgau.de, www.eriskirch.de, www.kressbronn.de, www.gehrenberg-bodensee.de, www.immenstaad.de, www.langenargen.de und www.tettnang.de.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Überlingen) EssKultur in bio.

Einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangten sie als die „Gourmet Girls“, einem Catering mit biologisch-vegetarischem Essen, und lange hatten sie auf dem Überlinger Wochenmarkt einen Stand. Irgendwann wollten Anke Seiff und Karoline Weltken aber gerne einen „festen Ort“, wo sie ihre kulinarischen Kreationen anbieten können. Der fand sich jetzt in den Räumen des ehemaligen Cafés „Drehscheibe“. Hier, im Bio-Bistro „EssKultur“, in einer kleinen Seitenstraße in Überlingens Altstadt, gibt es nun Leckereien, die sicher nicht nur eingeschworene Vegetarier entzücken. Dazu immer Suppen, frische Salate, ausgefallene Desserts. Auch wer nur Lust auf einen kleinen Snack hat, findet hier sicher etwas. Das Essensangebot wechselt täglich und richtet sich nach den jahreszeitlichen Gegebenheiten. Die Getränke sind ebenfalls weitestmöglich biologischen Ursprungs. Eine Besonderheit ist das „Rosentau-Elixier“ aus dem Allgäu und die große Auswahl an feinen Tees. Die Kuchen zum Kaffee werden täglich frisch gebacken. Geöffnet ist das Bistro Dienstag bis Samstag von 11.30 bis 22 Uhr. Bei schönem Wetter auch draußen.

EssKultur, Gradebergstraße 2, 88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 947 44 11

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Ravensburg) Bio-Genuss-Messe.

Die Ravensburger Bio-Messe, der Branchen- und Publikumstreff rund um den regionalen Öko-Landbau, wird am 19. September zum siebten Mal eine lebendige Mischung aus Information, Verkostung und Begegnung bieten. Zwischen 11 und 17 Uhr organisiert die „Arbeitsgemeinschaft Ravensburg isst BIO“ (gefördert durch Initiative Ravensburg und den Landkreis) rund um Gespinstmarkt und Rathaus ein genussvoll-informatives Programm. Das diesjährige Schwerpunktthema „Der Wert des Essens“ stellt ein globales Thema mit seinen regionalen Dimensionen zur Diskussion. Am Messetag wird sich das Stadtzentrum mit Ständen und Aktionsflächen vieler regionaler Bio-Erzeuger, dem Naturkosthandel und der wichtigsten Verbände füllen. Mitmachaktionen, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte „zum Anfassen“, Tiere vom Hof und gastronomische Angebote runden die Präsentation ab. Im Mittelpunkt der Vorträge an diesem Tag stehen eine Analyse wirtschaftlicher Grundstrukturen und die Möglichkeiten eines neuen Modells von Wirtschaftsdemokratie.

www.ravensburg.de, www.wifo-ravensburg.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) 10 Jahre La Bodega.

Mit einem wahrhaft großen Fest im benachbarten Hof der Schule Zoffingen hat La Bodega das 10-jährige Jubiläum gefeiert. Es gab Paella und spanisch-kanarische Spezialitäten, reichlich Sangria, viel Live-Musik und jede Menge Spiele für Groß und Klein. Das große Fest entspricht dem Erfolg von La Bodega in den 10 Jahren: Das Tapaslokal war von Anfang an ein Renner – als hätte man in Konstanz darauf gewartet. Als Antonio Damian Marichal-Martin und Maria Schäfer die ehemalige Altstadt-Weinstube übernahmen, mussten sie sich mit einer sehr kleinen Küche anfreunden, die sich wegen der baulichen Voraussetzungen auch nicht vergrößern ließ. Doch der von den Kanaren stammende Koch ließ sich davon nicht beirren, und so bereitet Antonio Damian Marichal-Martin nach wie vor seine köstlichen Tapas unter diesen beengten Verhältnissen zu. Ein Gewinn für La Bodega war die Terrasse, die recht kurze Zeit nach der Übernahme angebaut werden konnte. „Viele Gäste sagen, ein Besuch bei uns sei, als wäre man in Urlaub“, freut sich Maria Schäfer. Das liegt an der besonderen, sehr entspannten, persönlichen Atmosphäre im Lokal und auch daran, dass hier nur spanisch gesprochen wird. Sehr beliebt ist das Ritual, das mit dem Vorlesen der Tagesangebote von der Tafel verbunden ist. Kein Wunder also, wenn Maria Schäfer nach 10 Jahren sagt, la Bodega sei für sie und ihren Mann „eine Herzenssache“. Und ein Lebenswerk.

La Bodega, Schreibergasse 40, 78462 Konstanz, Tel. +49 (0)7531 2 77 88

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Neue Bühne im Schtädtle: Peter Berchtold, Gründer des Wirtshauses am Gehrenberg in Markdorf und des Bahnhof Fischbach bei Friedrichshafen, hat das Il Boccone in Konstanz als Kleinkunstort neu entdeckt. "Il Boccone al emozione" nennen die drei Macher die Comedyreihe im Herbst.

Thilo Irrmisch und Thomas Weber haben schon die ganze Zeit darüber nachgedacht. Aber sie wollten nicht "sowas wie im Deli" machen, in der die beiden die wohl erfolgreichste Livemusik-Reihe in Konstanz etablierten. Hunderte Personen, jeden Donnerstag und bis von Friedrichshafen her kommen die Besucher. Kein Wunder, dass es – Peter Berchtold "etwas in Konstanz" plante – nicht lange dauerte, bis klar war: das Boccone ist das Richtige.
Theatervorhänge verdunkeln den oberen Saal, Tisch und Theaterbestuhlung machen eine lockere Bühnenathmosphäre. Die Spielbühne ist mal hier, mal da, man ist flexibel, eben je nach Programm. So wird die Tangoshow mittig angeordnet, Bernhard Hoëcker hingegen frontal; manche mögen vorab aus der eigens kreierten kleinen Kultur-Karte Speisen wählen, andere nur zuschauen. An alle und alles ist gedacht. Das "großstädtische Flair" hat dabei Berchtold gereizt, und das Unkomplizierte. "Beim Theater habe ich auch nachgferagt, aber die waren zu kompliziert", erzählt der Bühnenprofi. Doch im Endeffekt ist das so ohnehin für ihn die bessere Variante. "Bernhard Hoëcker ist bereits jetzt schon fast ausverkauft", freut sich Irrmisch.
Und der nächste Knüller ist vorbereitet: "Caveman" und "Cavewoman" – zwei Shows für zwei Sichtweisen derselben Beziehung betrachten augenzwinkernd das andere Geschlecht. Zurück zu den Ursprüngen des Menschen, denn alle Probleme fangen in der Steinzeit an. Daher auch der Titel: „Caveman“ und „Cavewoman“, zu deutsch: Höhlen-Mann und Höhlen-Frau. Die steinzeitlichen Alter-Ego-Figuren Tom und Heike ärgern sich in ihren eigenen Shows über schiefgelaufene Kommunikation, den Streit um die Fernbedienung und die Besetzung des Badezimmers; gleichzeitig liefern sie „praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners“.

„Caveman“. 08.09.-09.09., 20.10.-21.10., 20:30 Uhr. „Cavewoman“. 22.09.-23.09., 20:30 Uhr. Weitere Programmpunkte auch im beigelegten Flyer in dieser Ausgabe. Il Boccone, Konstanz. VVK: Il Boccone und unter Tel. +49 (0800) 999 17 77. Weitere Infos: Tel.+49 (07531) 28 46 744, www.ilboccone.de

Text: Ellen Schonter

(D/CH – Untersee) Wochen für Felchenliebhaber.

Nicht nur Gäste – auch einheimische Schlemmer können sich jetzt wieder an den traditionellen Felchenwochen am Untersee erfreuen. Zwischen dem 13. September und dem 10. Oktober bieten Gastronomen auf der deutschen wie auf der Schweizer See-Seite ihre Felchenkreationen an: Das 3-Gang-Menü gibt es zum einheitlichen Preis von 19,50 Euro bzw. 33 SFr. Es lohnt sich mehrfach, die Palette der unterschiedlichen Menüs auszuprobieren. Neben den Ess-Genuss locken nämlich Gewinne: Nach mindestens drei genossenen Menüs kann man an einer Verlosung mit schönen Preisen teilnehmen.

Weitere Infos: Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, 78343 Gaienhofen, Tel. +49 (07735) 91 90 55, , www.tourismus-untersee.eu oder bei allen Tourist-Informationen am Untersee

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – St. Gallen) Ein Tag voller Genüsse.

Am 18. September steht das St. Galler Stadtzentrum zwischen 9.00 und 17.00 Uhr ganz im Zeichen des Genusstages. Die Angebote sind vielfältig: Die Besucher dürfen Spezialitäten aus der Ostschweiz verkosten, über einen „blinden Genusstest“ wird der Geschmacksinn auf die Probe gestellt und die kleinen Gäste können ihr eigenes Frühstücksgebäck backen. Ein Genussdinner um 18.00 Uhr in den Gaststuben zum Schlössli krönt den kulinarischen Erlebnistag. Der St.Galler Genusstag will einmal mehr aufzeigen, dass Essen mehr ist als Nahrungsaufnahme. Die verschiedenen Aktionen bedienen sich ausschließlich regionaler Produkte, die mit Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt hergestellt werden.

Anmeldung für das Genussdinner: Tel. +41 (0) 71 222 12 56, Tel. +41 (0) 81 758 13 69, , www.stgaller-genusstag.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Langenargen) Hafenfest Langenargen – genussvoll feiern.

Am Donnerstag, 9. September, findet erneut das beliebte Langenargener Hafenfest statt. Bei stimmungsvoller Live-Musik verwöhnt die örtliche Gastronomie Einheimische und Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Zubereitung der Speisen an Ort und Stelle ermöglicht es den Hafenfestbesuchern, einen Blick über die Schultern der Chefköche zu werfen. Auch am Getränkestand arbeiten einheimische Hoteliers und Gastwirte Hand in Hand. Die musikalische Umrahmung des Abends gestaltet die Hallodrian Jazz Band. Das historische Segelschiff Lädine startet während des Hafenfestes um 18.00 Uhr, 19.15 Uhr und 20.30 Uhr zu 1-stündigen Rundfahrten. Für Kinder steht der Schleusenrammler zu Rundfahrten bereit. Darüber hinaus können Kinder ab 6 Jahren beim Schnuppersegeln erste Erfahrungen mit dem Segelsport machen.

Hafenfest Langenargen, 09.09., ab 17:00 Uhr Weitere Infos: www.langenargen.de

Text:

(D – Bad Waldsee) Kulinarische Lesung: Ohren- und Gaumenschmaus rund ums Rind

Wie verhindert eine Kuh einen Mord? Wie delikat kann Rindfleisch schmecken? Wie schütze ich die Deutsche Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg vor dem Verhungern? Gibt es einen feineren Nachtisch als Käse? Kann Rindvieh das zentrale Anliegen eines Buches sein? Fragen, die nicht unter einen Hut zu bringen sind! Oder doch? Eine kulinarische Lesung verspricht Antworten. Zu einem unterhaltsamen Abend mit einem Vier-Gang-Menü der ungewöhnlichen Art und abenteuerlichen Aperitif laden die Gastronomen Rudi und Susanne Spieß, Dr. Norbert Promberger, Veterinär und Buchautor, sowie Hardy Berchmann, singender Gitarrist in die Versteigerungshalle Bad Waldsee ein. Mit klarer Aufgabenteilung: Während die einen die Gäste kulinarisch verwöhnen, unterhält der andere die Zuhörer mit Auszügen aus seinem neuen Buch „Bömer“, einem Kriminalroman auf der Basis historischer und wissenschaftlicher Ereignisse. Zeitgenössische Lieder sorgen akustisch für die richtige Stimmung. Da sind Genuss und Spannung garantiert.

Kulinarische Lesung, Dr. Norbert Promberger liest aus seinem Buch „Bömer“, 17.09., 19:00 Uhr, Versteigerungshalle Bad Waldsee. Anmeldung erforderlich, Vorverkauf Tel.: +49 (07524) 941 342 oder . Preis 34,00 Euro

Text:

(CH – Lütisburg) Käse-Kuss.

Die Käserei Neuwies, ein junges Unternehmen im unteren Toggenburg (im Thurtal oberhalb von Wil), hat ein neues Produkt auf den Markt gebracht mit einem verlockenden Namen: Helvetikuss heißt der Käse, bei dessen Entwicklung das Käserei-Team nach eigenen Angaben von der Muse geküsst wurde. Der Hartkäse kommt vollmundig-würzig daher und besticht durch seine Aufmachung mit dem roten Kussmund. Es gibt ihn in konventioneller und Bio-Qualität. Den Namen Neuwieser sollte man sich merken: Die erst seit wenigen Jahren bestehende kleine Käserei setzt bei ihren Produkten voll auf Qualität.

Käserei Neuwies, CH-9601 Lütisburg-Station, Tel. +41 (0) 71 980 09 08, , www.kaeserei-neuwies.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Friedrichshafen) Neues aus der italienischen Ecke.

Carmelo Brunetti und seine Frau Neri haben die Italienische Ecke übernommen und gleich mit ein paar inhaltlichen Erweiterungen aufgewertet. Neben Wurst und Käse, hochwertigem Öl und Trockenware gibt es jetzt auch eine Theke mit frischen Antipasti und Pasta, außerdem Kaffee, Dolci und frisches Gemüse aus Italien. Carmelo Brunetti importiert die Produkte zum Großteil selbst aus seiner Heimat und kann daher auch Dinge exklusiv anbieten. Darunter auch Weine und Spirituosen. Beratung wird groß geschrieben. Geöffnet Dienstag bis Freitag von 9 bis 11 und von 15.30 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr. Montags ist geschlossen.

Italienische Ecke, Moltkestr.1 , 88046 Friedrichshafen, Tel. +49 (07541) 9553993

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Küchen-Kulturgeschichte aus dem Rosgarten-Museum.

Wie die Küche rund um den Bodensee zu der wurde, die sie heute ist: Darüber hat Tobias Engelsing, Leiter des Rosgarten-Museums, ein Buch geschrieben mit dem Titel „Die Welt im Topf – Kleine Kulturgeschichte der Küche am Bodensee“. Das Werk ist gefüllt mit überaus interessanten Geschichten, aus der Zeit des Mittelalters bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts. Man erfährt hier unter anderem, dass der weit gereiste Michel de Montaigne zwar sehr begeistert von der hiesigen Küche war, die Wirte am See aber schon damals – im 16. Jahrhundert – als besonders geschäftstüchtig befand. Man liest vom St.Galler Mönch Ekkehard und seinen kulinarischen Vorlieben für Biberfleisch und Singvögel. Von den eigenartigen Gepflogenheiten des habsburgischen Kaisers Franz Josef, die sich bei einem Besuch in Konstanz offenbarten: Zwölf Speisen samt den dazu gehörigen – alkoholischen – Getränken verlangte er, innerhalb einer Stunde zu schaffen. Interessant, was man über Stadelhofen erfährt: Der Konstanzer Stadtteil galt als „Widerstandsnest“ gegen die von Österreich ausgehende Rekatholisierung nach der Reformation. Lesenswert auch die Passage zu den Anfängen der Maggi-Fertigsuppen, die im Zuge der Industrialisierung den arbeitenden Frauen eine Erleichterung waren, sie aber gleichzeitig in üble Nachrede brachten …. Jede der aufschlussreichen, teilweise amüsanten Anekdoten und Geschichten ist üppig bebildert, und das Blättern und Lesen in dem im A4-Format gehaltenen Buch ist sowohl informativ wie vergnüglich. Und am Schluss weiß man nicht nur mehr über das Zustandekommen der Bodenseeküche, sondern hat darüber hinaus auch die Antwort auf die ein oder andere lange gehegte Frage zum Thema Küchen-Kulturgeschichte erhalten. Das Werk enthält ein „Gastronomisches Bodensee-ABC“ und hat als Besonderheit ein kleines, herausnehmbares Rezeptheft mit „Traditionellen Gerichten der Bodenseeregion“ beigelegt, die aus Familienüberlieferungen und alten Kochbüchern stammen.

Tobias Engelsing: Die Welt im Topf – Kleine Kulturgeschichte der Küche des Bodensees. Herausgegeben von den Städtischen Museen Konstanz, 208 S., 19,80 Euro, ISBN 978-3-929768-25-1

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Ophelia für Gourmets.

In der Jugendstilvilla des Hotels RIVA, in der einst Siber den Kochlöffel schwang, gibt es ein neues Restaurant, das sich zum Treff für Feinschmecker und Schöngeister entwickeln könnte. Der Name "Ophelia" erinnert an die tragische Frauenfigut in Shakespeares "Hamlet". Der junge Küchenchef Dirk Hoberg und sein vierköpfiges Team warten auf mit „modernen Interpretationen der klassischen französischen Küche“. Die Kreationen auf der Speisekarte reichen von der "Mousse von Blumenkohl und Brokkoli mit Soja und Trüffel" über "Sous vide Steinbutt mit gegrillten Pilzen, Risotto von rotem Reis und leichter Riesling-Soße" bis hin zum "Bodenseeapfel mit Halbgefrorenem von der Crème Brûlée und Sauerklee". Dirk Hobergs junge Laufbahn weist Stationen in namhaften Lokalitäten auf, darunter das Drei-Sterne-Restaurant Schwarzwaldstube in der Traube in Tonbach. „Ophelia“ bietet aber etwas fürs Auge, denn das Interieur besticht durch ausgesuchte Eleganz und modernen Purismus. Die Ausrichtung zum See ist wie im gesamten Hotel das zentrale Element. Das Restaurant verfügt über 40 Plätze und weitere 30 auf der Terrasse. Geöffnet ist von Donnerstag bis Montag ab 18 Uhr.

RIVA Konstanz, Seestraße 25, 78464 Konstanz, Tel. +49(0)7531 36309-0, , www.hotel-riva.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Schweiz) Risottokochtag der Gilde.

Am 4. September findet zum 14. Mal der Gilde-Risottotag der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen statt. Wie in den Vorjahren rühren die Gilde-Chefköche ihre Kochlöffel für einen guten Zweck, denn der gesamte Erlös aus der Aktion geht an die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft, die sich seit über 50 Jahren für die Anliegen der MS-Betroffenen einsetzt. Das schweizweite Risottoessen der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen ist mittlerweile in vielen Schweizer Städten zur Tradition geworden. Seit Jahren tauschen Mitglieder der Gilde einmal im Jahr ihre Restaurantküchen mit schönen Plätzen in rund 40 Schweizer Städten und sorgen mit dem Gilde-Risotto für das leibliche Wohl von Passantinnen und Passanten – und natürlich für viel Freude bei den MS-Betroffenen in der Schweiz. Im vergangenen Jahr sind stolze 107 000 Franken aus dem Verkauf vonRisotto aus 1583 Kilogramm Reis zusammengekommen.

Die Koch-Standorte findet man unter www.gilde.ch/d/neuheiten

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Karibisches Feeling und Zigarren rauchende Ladies.

Im ehemaligen „find mi“ in der Niederburg haben Hector und Eva Lopez „La Rumbar“ eröffnet: Eine spanisch-kubanisch-karibische Bar mit allen entsprechenden Zutaten wie Tapas, Wein und natürlich Cocktails. Die Musikauswahl ist – dazu passend – beschwingt bis feurig. Ein kubanische Besonderheit in der Rumbar: Es gibt Ladies Nights mit Zigarrenangebot. Das ist doch mal was!

La Rumbar, Brückengasse 5/7, 78464 Konstanz, Tel. +49 (0)7531 21991, www.larumbar.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Schaffhausen) Weine aus dem Blauburgunderland.

Vom 2. bis 4. September findet im Kreuzgang beim Museum zu Allerheiligen die Schaffhauser Wiiprob statt. 20 Produzenten des Blauburgunderlandes präsentieren hier ihre Weine, und es kann nach Herzenslust degustiert, verglichen und gefachsimpelt werden – eine tolle Gelegenheit, die feinen Tropfen aus dem Schaffhauser Weinland kennenzulernen.

www.blauburgunderland.ch

Text: Claudia Antes-Barisch