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Gerüchteküche Juli 2010
(CH – Schaffhausen) Arabisches Feeling in der Altstadt.
Wie ein kleiner Ausflug in 1001 Nacht ist der Besuch im Babylon. Das gemütlich in arabischer Manier eingerichtete Restaurant bietet Spezialitäten wie Mezze, die varationsreichen Vorspeisen, Fatayers, die gefüllten Teigtaschen und Shawerma, den original orientalischen Kebab. Zusätzlich werden Pizzen, gegrilltes Fleisch und Fisch angeboten. Eine weitere Spezialität des Restaurants ist die Shisha-Lounge: Die Gäste haben die Wahl zwischen verschiedenen, ziemlich außergewöhnlichen Tabaksorten. Da fehlt nur noch der Bauchtanz – und den gibt’s jeden Donnerstag, Freitag und Samstag ab 20 Uhr. Das Lokal ist geöffnet Mo. – Do. und So. 10 – 23.30 Uhr, Fr. und Sa. 10 – 0.30 Uhr
Babylon, Bachstraße 56, CH-8200 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 622 22 77, www.babylon.sh
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Radolfzell-Liggeringen) Bison-Doppeljubiläum auf dem Bodanrück.
Vor 40 Jahren gründeten die Konstanzer Brüder Christoph, Martin und Hans Georg Biehler die Bisonzucht auf dem Bodanrück, zwischen Liggeringen und Bodman. Den Anfang machten damals vier Kühe und zwei Stiere aus holländischen und schweizer Zoos. Die heute 20-köpfige Herde der ursprünglich aus dem Wilden Westen der USA bekannten Zotteltiere erfreut Wanderer und Ausflügler gleichermaßen. Um die Zukunft der Tiere braucht man sich nicht zu sorgen: Der Biehler-Nachwuchs führt die Bison-Geschichte mit Freuden weiter. Gleich neben der eingezäunten Weide feiert auch der Wirt der Bisonstube Jubiläum: Seit nunmehr 20 Jahren führt Marc Schmalenberger das beliebte Lokal. Weithin bekannt ist seine „Bison-Spezialitäten-Woche“, die alljährlich Ende Oktober eine solche Strahlkraft auf Feinschmecker ausübt, dass Reservierungen bereits im zeitigen Frühjahr getätigt werden. Das Fleisch der Bisons gilt als würziger als Rindfleisch. Zudem ist es cholesterinärmer und hat um die 20 Prozent mehr Proteine, für Gourmets gilt es als "Diabetiker-Fleisch". Die ebenfalls begehrte Bison-Wurst gibt es in der Bisonstube allerdings das ganze Jahr über. – Im Sommer ist die Bisonstube auch ein Musiklokal: Jeden Freitag spielen regionale Bands auf der Open Air-Bühne.
Text: Claudia Antes-Barisch
(CH – Lömmenschwil) Kitchenparty in der Neuen Blumenau.
Am 5. Juli steigt die zweite Kitchenparty in der Neuen Blumenau. Diesmal sind es drei junge ambitionierte Nachwuchskochkünstler, die erst kürzlich aus dem Schatten ihrer berühmten Vorbilder getreten sind und sich nun selbst im Rampenlicht präsentieren. Bei dieser Gelegenheit können die Gäste Nenad Mlinarevic und seinen Kollegen Christian Nickel und Sascha Berther in der Küche über die Schulter schauen und das Ergebnis ihrer gemeinsamen Kochkünste genießen – zusammen mit den entsprechenden Weinen, die von Chef de Restaurant und Sommelier Steffen Wiedermann ausgesucht werden. Beginn ist um 18 Uhr.
Reservierungen unter Tel. +41 (0) 71 298 35 70 oder info@neueblumenau.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) Kunst und Genuss.
Bei Essis gibt’s neuerdings persische und regionale Küche in Verbindung mit Kunst und Kultur. Ganz klar: Neben regelmäßig wechselnden Ausstellungen der Malerei, Fotografie und auch dreidimensionalen Kunst lässt sich ein Cocktail oder ein Frühstück – bei guter Musik – schöner genießen. Frühstücken kann man übrigens zwischen 9.30 und 12 Uhr. Und ab 22.30 darf man sich aus der Vitrine bedienen, solange die Speisen reichen. Geöffnet täglich von 9.30 bis 3 Uhr.
Essis Café Bar Restaurant Kunst&Kultur, Marktstraße 25, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 35 45 99 99, Bar@Essis.name, www.Essis.name
(CH – Kreuzlingen) Schluss mit Selbstbedienung.
Neun Jahre lang waren die Gäste im Fischerhaus angehalten, sich selbst zu bedienen. Damit ist jetzt Schluss: Sie können hier – beispielsweise im herrlich am See gelegenene Biergarten – Platz nehmen und sich bedienen lassen. Eine durchschlagende Änderung! Wem das noch nicht genug Grund zur Freude ist, der sollte sich einen der fünf „Humor-Openair“-Abende reservieren, die in den beiden Sommermonaten Juli und August bei gutem Wetter das „Lachen am See“ thematisieren.
Fischerhaus, Promenadenstrasse 52, CH-8280 Kreuzlingen, Tel. 041 (0) 71 688 18 77, info@fischerhaus.ch, www.fischerhaus.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Langenargen) Genuss und Gastlichkeit stehen auch dieses Jahr bei den Langenargener Hafenfesten im Mittelpunkt.
Am Donnerstag, 08. Juli, ist es wieder soweit: Bei stimmungsvoller Live-Musik verwöhnt die Langenargener Gastronomie Einheimische und Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Speisen werden allesamt von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an. Auch am Getränkestand arbeiten einheimische Hoteliers und Gastwirte Hand in Hand. Und so haben sich die Hafenfeste innerhalb kürzester Zeit zu einer überaus beliebten Veranstaltung entwickelt. Kein Wunder, denn der kleine Platz zwischen Tourist-Information und Haus am Gondelhafen bietet sich geradezu an, den (Urlaubs)Tag entspannt bei gutem Essen, einem Glas Wein und Musik ausklingen zu lassen. „Es gibt bereits Urlaubsgäste, die ihren Aufenthalt in Langenargen so planen, dass sie an einem der vier Hafenfeste vor Ort sind“, berichtet Frank Jost, Leiter der Langenargener Tourist-Information. Und auch bei den Einheimischen haben sich die Hafenfeste zum Publikumsmagneten entwickelt.
Langenargener Hafenfest, 08.07., ab 17:00 Uhr, musikalische Umrahmung: Bürgerkapelle Langenargen ab 18:30 Uhr. Das historische Segelschiff Lädine startet während des Hafenfestes um 18:00 Uhr, 19:15 Uhr und 20:30 Uhr zu einstündigen Rundfahrten. Für Kinder ab 6 Jahren wird Kindersegeln angeboten. Weitere Hafenfest-Termine 2010: 12.08. (Duo Twins und Seemannschor Friedrichshafen) und 09.09. (Hallodrian Jazzband). Weitere Infos: www.langenargen.de
(D – Moos) Großes Jubiläum für einen großen Küchenchef: 40 Jahre Restaurant Gottfried.
Klaus Neidhart ist eine Institution auf der Höri. Dass er jetzt mit seinem Hotel-Restaurant ein in gastronomischen Kreisen überaus seltenes Jubiläum feiern kann, passt zu einer Vita, in der sich quasi von Kindesbeinen an alles um den „guten Geschmack“ gedreht hat. Zusammen mit seinem Bruder Hubert vom benachbarten Grünen Baum hat er der Gastronomie am Untersee einen kulinarischen Stempel aufgedrückt, der regionalen Produkten eine absolute Vorrangstellung einräumt. Klaus Neidhart ist der Bodensee-Fischkoch par excellence: Bei ihm kommen nicht nur Egli und Kretzer auf den Tisch, sondern auch Aale, Hechte, Seeforellen, Felchen, Zander und sogar Rheinäschen – am liebsten am Stück und in einer Zubereitung, die den Eigengeschmack des Fisches betont und nicht überlagert. Darüber hinaus hat er – immer auf der Suche nach Inspiration und Verfeinerung – in seine badische Bodenseeküche mediterrane und exotische Elemente integriert. Lange, bevor die asiatische Küche in Europa Mode wurde, lernte er bei Besuchen in Bangkok die Praxis der Thai-Küche. Das asiatische Element, die schnellen Zubereitungen im Wok, die exotischen Gewürze und die pikanten Aromen erweiterten seinen Horizont ebenso wie das aus Frankreich importierte klassische Savoir-faire für den Umgang mit Geflügel, Terrinen, edlen Fischen und Meeresfrüchten. Klaus Neidhart hat gezeigt, dass gute Küche nicht schwer und überladen sein muss und dass Salate und Gemüse keine „bunte Beilage“, sondern unverzichtbarer Bestandteil eines ausgewogenen Menüs sind. Seine Devise “Ich koche mit den Produkten unserer schönen Gegend, jedes in seiner Zeit; aber nicht nach aufgesetzten Regeln, sondern ruhig ein bisschen frei nach Schnauze“ hat ihm in 40 Jahren jede Menge begeisterte Gäste (unter anderem der ehemalige französische Präsident Giscard d’Estaing) und etliche Auszeichnungen in den großen Restaurantführeren eingebracht. Da kann man nur sagen: Gerne weiter so!
Hotel Restaurant Gottfried, Böhringer Straße 1, 78345 Moos, Tel. +49 (0773) 29 24 20, info@hotel-gottfried.de, www.hotel-gottfried.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) Hilfe für Afrika.
Rooibos-Tees aus Südafrika sind ein wesentlicher Bestandteil der Dritte-Welt-Produktpalette. Grund dafür ist die Vermarktungsgeschichte dieses Tees: Während des Apartheidregimes war es ausschließlich weißen Großfarmern erlaubt, Rooibos-Tee in großem Stil anzubauen und zu vermarkten. Im Jahr 2001 gründeten 14 Rooibos-Kleinbauern aus Südafrika die Heiveld-Kooperative – und schrieben damit als erste Kooperative der als “Coloureds diskriminierten Bauern Geschichte. Der Absatz des beliebten Rooibos-Tees durch Importeure des Fairen Handels wie die Ravensburger Fairhandelsgenossenschaft dwp brachten der Kooperative schnell wirtschaftliche Erfolge. Dies lässt sich auch an der steigenden Mitgliederzahl messen, deren Selbstwertgefühl spürbar gewachsen ist. Frauen erwirtschaften ihr eigenes Einkommen, einfache Bauern übernehmen leitende Funktionen und lassen sich in Vertrieb, EDV und anderen Bereichen ausbilden. dwp bietet neben fairen Produzentenpreisen, die deutlich über Weltmarktniveau liegen, langfristige Handelskontakte, Zuschläge für Bio-Anbau und einen Aufpreis für Sozialprojekte. Als Partner von Heiveld vertreibt die dwp eG neben Tee auch weitere Rooibos-Produkte wie Rooibos-Likör und –Sirup – sowohl bundesweit als auch im eigenen Weltladen in der Ravensburger Marktstraße. Während der Fußball-WM gibt es dort ausgewählte Rooibos-Produkte von Heiveld mit Benefizanteil für die baden-württembergische Initiative „Wir helfen Afrika“ zu kaufen.
dwp eG, Hinzistobler Str. 10, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 361 55-19, www.dwp-rv.de
(D-Tettnang) Erneute Auszeichnungen für die Likörmanufaktur.
Beim Qualitätswettbewerb der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) hat die Likörmanufaktur Tettnang wieder Lorbeeren eingeheimst: Für ihren Sahne-Likör Pina Colada erhielt sie die Auszeichnung als „Beste Spirituose 2010“. Nach umfangreichen sensorischen, chemischen und physikalischen Tests wählte eine Fachjury den Bodensee-Likör unter 575 (!) internationalen Kandidaten auf Platz eins. Doch nicht nur das: Insgesamt schreibt die DLG sieben Kreationen der Likörmanufaktur eine überdurchschnittlich hohe Genussqualität zu. Auch der Rosen Likör und der Vanille Karamell Sahne Likör erhielten eine Goldmedaille. Und vier weitere Liköre (Birne, Schlehen Walnuss, Orange Ingwer Rum, Kaffee Sahne) wurden mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnungen. Sie bestätigen uns in unserem qualitativ hochwertigen Ansatz“, freut sich Destillateurmeister Uwe Traub. Seit 2006 betreibt er die Likörmanufaktur Tettnang. Im Familienbetrieb werden qualitativ hochwertige Liköre wie früher produziert: in echter Handarbeit. In ihrer jungen Geschichte hat die Likörmanufaktur Tettnang bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Likörmanufaktur Tettnang, Wiedenbach 3, 88069 Tettnang, Tel. +49 (07542) 95 33 44, info@likoermanufaktur-tettnang.de, www.likoermanfaktur-tettnang.de
(D – …) Allianz für Mehrweg fordert Umweltabgabe.
Mehr als 5000 Getränkefachhändler im Land wollen sich an der Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ beteiligen. Die „Allianz für Mehrweg“ zeigt auf, dass Mehrwegflaschen natürliche Ressourcen schonen, Verpackungsmüll vermeiden und wesentlich zu Klima- und Umweltschutz beitragen. „Mit der Entscheidung für Mehrweggetränke vor allem von regionalen Abfüllern kann jeder Verbraucher an der Ladenkasse abstimmen – für den Klimaschutz, für eine unvermüllte Landschaft und für die Gesundheit“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Der Film „Plastic Planet“ hat bereits eine gesellschaftliche Debatte über die Gesundheits- und Umweltgefahren der zunehmenden Plastifizierung der Getränkeverpackungen ausgelöst. Laut Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels, sichern regionale Wirtschaftskreisläufe im Mehrwegsystem bundesweit 170.000 Arbeitsplätze. Die Allianz für Mehrweg fordert zusätzlich zum Pflichtpfand die schnellstmögliche Einführung einer Lenkungsabgabe auf Einweggetränkeverpackungen, deren Erlös in klimafreundliche Mehrwegsysteme investiert werden könnte. Ein Großteil der Deutschen befürwortet eine Umweltabgabe für Einwegflaschen.
Näheres unter: www.duh.de/mehrweg_klimaschutz.html
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Isny-Neutrauchburg) Zwei Küchenchefs für zwei Feinschmecker-„F“.
Die Küchenchefs Thomas Christ und Benedikt Geßler können sich über eine besondere Auszeichnung für das Schloss Neutrauchburg freuen: „Der Feinschmecker“, eine der führenden Publikation für Genuss und Lebensart im Land, hat das Schloss Neutrauchburg gelistet. Das Seminar- und Tagungszentrum mit Restaurant und Hotel ist mit zwei „F“ unter die Vorzeigehäuser gewählt worden. Gemeinsam haben Geßler und Christ im Schlossrestaurant vor einem dreiviertel Jahr mit den Klassikern der gehobenen internationalen Küche begonnen. Die Karte reicht von heimischem Weidekalbsrücken bis zu bretonischem Steinbutt. „Neue Menüs besprechen wir nicht nur ausführlich, sondern kochen sie auch zusammen Probe“, sagen die Beiden. Das sei wie vierhändig Klavierspielen
Schloss Neutrauchburg, Schlosstraße 11, 88316 Isny-Neutrauchburg, Tel. +49 (07562) 975 64 60, www.schloss-neutrauchburg.de
(D – Singen) Das Oskar, neu besetzt.
Mikael Yarba und Antonio Raso sind die beiden, die das Oskar wieder in Schwung bringen wollen. Raso ist das bereits mit dem „Fino“ in Radolfzell gut gelungen. Am bewährten Oskar-Konzept wird sich nichts Wesentliches ändern, es bleibt die Kombination von Restaurant, Bar und Club. Die Küche orientiert sich an deutschen und italienischen Klassikern (auch Pizza), und die Getränkepalette ist, wie bei einem Lokal dieser Größe üblich, breit gefächert. Am Wochenende stehen DJs am Plattenteller, mitunter wird es auch Live-Acts geben. Der Club ist donnerstags bis samstags von 22 bis 5 Uhr geöffnet. Die Zielgruppe? Ausgehfreudige ab 25 Jahren!
Das Oskar, Bahnhofstraße 17, 78224 Singen, Tel. 07731 9263510, info@das-oskar.de, www.das-oskar.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Konstanz) (Fast) Unendliche Auswahl im Pane e Vino.
Mal so richtig italienisch essen, in so einer richtig italienischen Osteria? Mit Pizza und Nudeln bis zum Umfallen? Im neuen Pane e Vino geht das sicher hervorragend: Hier gibt’s sage und schreibe 60 Sorten Pizza und runde 50 Sorten Pastagerichte. Aber auch Fischspezialitäten inklusive der immer beliebten Fischplatten für zwei Personen, Grillplatten etc. Centani Ngjela hat das Lokal in der Niederburg vor der Neueröffnung gründlich renoviert und eine neue Küche installieren lassen. In Meersburg hat er schon ein Eiscafé mit Pizzeria.
Pane e Vino, Konradigasse 15, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 916 81 61
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz) Schimmele goes bio.
Untergärig, naturtrüb und mit Rohstoffen aus biologischem Anbau: So präsentiert sich das neueste Produkt der Ruppaner Brauerei, das Bio-Schimmele. Der Hopfen zum Bier stammt – das gilt übrigens auch für die anderen Ruppaner-Biere – natürlich aus Tettnang, das Gerstenmalz aus Oberschwaben. In dieser Gegend gibt es bereits mehrere Brauereien, die Bio-Bier anbieten. Am See ist Ruppaner einer der ersten, die dem Trend zu mehr bio folgen. Karl Bernhard Ruppaner sagt, warum: „Wir haben uns bisher immer auf das Reinheitsgebot berufen, aber es gab doch zunehmend Stimmen, die meinten, wir sollten gerade das Schimmele, unsere Leitmarke, mit biologisch zertifizierten Rohstoffen herstellen.“ Ruppaner nahm die Anregung auf und unternahm damit einen ersten Schritt auf die Bio-Schiene. Das neue Schimmele darf nun das grüne sechseckige Bio-Siegel tragen. Wird es weitere Bio-Biere aus dem Hause Ruppaner geben? „Ich stelle mir vor, dass das für uns ein Anfang ist. Wir sind als mittelständische Privatbrauerei eher in der Lage, die mengenmäßig sehr begrenzten biologisch zertifizierten Rohstoffe zu beziehen als große, weltumspannende Brauereien,“ erklärt der Brauereichef. Zunächst ist zu erwarten, dass sich die ohnehin umfangreiche Schimmele-Fangemeinde um einiges vergrößert.
Ruppaner Brauerei OHG, Hoheneggerstraße 41 – 51, 78464 Konstanz, Tel. +49 (07531) 93 73 – 0, www.ruppaner.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Mühlingen) Erfolgreiche Eierbox.
Die Mehrweg-Eierbox MeiBox, erst vor wenigen Monaten vom Hönig-Hof auf den Markt gebracht, hat den Sales Cup 2010 der Lebensmittel Zeitung gewonnen. Grundlage für die Teilnahme am Sales Cup 2010 war die "Hieber's Azubi Aktion MeiBox 2010", in der die Auszubildenden sich Aktionen zum Verkauf der MeiBox überlegen mussten. Der Preis wurde Mitte Juni in Wiesbaden übergeben. Die MeiBox ist eine pfiffige Idee, dank derer die übliche Einwegverpackung in Faserform durch ein intelligentes, wieder verwendbares Verpackungssystem für regionale Eier ersetzt wird. Und ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz obendrein. Das hat auch die Biosupermarktkette Altnatura erkannt und die MeiBox in’s Sortiment aufgenommen.
Hönig-Hof GmbH, Reißmühle 1, 78357 Mühlingen, Tel. +49 (07775) 93000, info@hoenig-hof.de, www.meibox.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Konstanz) Italienisches in der Niederburg.
Italienfreunde werden bei „Salute“ sicher immer wieder gerne fündig: Der kleine Laden führt italienische Weine, Olivenöle, Pasta – eben alle möglichen italienischen Leckereien, die Urlaubsgefühle nachklingen lassen. Gut, dass man vor Ort ganz gemütlich auch Weine degustieren kann, nach Belieben zusammen mit einem kleinen Snack. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen. Ideal also für einen Zwischenstopp beim Niederburg-Rundgang.
Salute, Inselgasse 15, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 282 45 80
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Ravensburg) Schokolade für alle.
20 Prozent der Menschen in unserem Land leiden unter Laktose-Intoleranz, einer Nahrungsmittelunveträglichkeit. Als Folge von fehlender oder verminderter Produktion des Verdauungsenzyms Laktase verhindert sie, dass der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker (Laktose) verdaut werden kann. Um den Betroffenen dennoch den Genuss von Schokolade zu ermöglichen, hat OMIRA jetzt die erste laktosefreie Vollmilch-Schokolade auf den deutschen Markt gebracht. MinusL wird aus Milch und Kakao hergestellt und ist zudem ei- und glutenfrei. Gute Nachricht für unverträglichkeitsgeplagte Schleckermäuler also, die nicht auf die geliebte Schokolade verzichten wollen.
OMIRA GmbH, Jahnstraße 10, 88214 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 887-0, mail@omira.de, www.omira.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Ludwigshafen) Lounge am See.
Ganz neu eröffnet haben Michael und Ute Walter ihre einladend renovierte „See-Lounge“ im Hotel „Zum Hafen“. Die Lage ist bestens: direkt am See, mit großer Terrasse und schönem Ausblick. Auch ansonsten wird eine ganze Menge geboten – die beiden Gastroprofis wissen, wie sie Gäste beglücken können. Das reicht von hausgemachten Torten und italienischem Eis bis zu Tapas, Pasta und wöchentlich wechselnden Saison-Gerichten. Die Getränke-Karte signalisiert: Hier ist an jeden gedacht. Geöffnet ist täglich zwischen 8 und 23 Uhr.
See-Lounge, Parkstraße 1, 78351 Ludwigshafen, Tel. +49 (07773) 920495, hotel@zum-hafen.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ehingen) Amadeus, Amadeus!
Die Brasserie Amadeus hat eine neue Wirtin: Monica Barensteiner. Bereits seit Februar sorgt sie für frischen Wind in der beliebten Ehinger Brasserie. Neben einem reichhaltigen Frühstück gehören ein Mittagstisch, durchgehend warme Küche, Kaffee und Kuchen, eine große Auswahl à la Carte-Gerichte sowie ein Partyservice zum Angebot. Auch wer im besonderen Ambiente der Brasserie nur gemütlich etwas trinken möchte, ist bei Monica Barensteiner herzlich willkommen und kann sich auf eine breit gefächerte Auswahl an Cocktails, Wein und Bier freuen. Und wenn der Sommer endlich kommt, lädt die große Sonnenterrasse zum Verweilen ein.
Weitere Infos: Brasserie Amadeus, Bahnhofstraße 8, 89584 Ehingen Öffnungszeiten; Täglich 9:00 – 1:00 Uhr, kein Ruhetag
(D – Kressbronn) Sonnenhof wird Hotel.
Am 11. Juli ist Kressbronn um eine – auch – touristische Attraktion reicher: Die Villa Sonnenhof, ein prächtiges Gebäude über dem See, wird zum Hotel. Das Haus hat eine interessante Geschichte vorzuweisen: 1909 von einem Richter aus Düsseldorf erbaut und als repräsentatives Wohnhaus genutzt, später Sanatorium und schließlich Erholungsheim einer Versicherung. Inzwischen wurden dem baulich dominanten Sonnenhof noch einige Gebäude zur Seite gestellt. Dazu gehören eine Pension, die seit drei Jahren betrieben wird, und eine Wohnanlage. Der Sonnenhof selbst wird ein Hotel mit 33 Zimmern beherbergen und ein Restaurant mit traumhafter Seeterrasse. Die Gastgeberin Martina Manhardt kann auf eine große, im klassischen Stil geführte Küchencrew bauen. Angesprochen sind Gäste mit ganz unterschiedlichen Wünschen: vom preiswerten Wurstsalat bis zum Kalbsragout und gehobener Fischküche, und alles frisch zubereitet.
Sonnenhof, 88079 Kressbronn-Retterschen, Tel. +49 (07543) 500220, info@sonnenhof-kressbronn.de, www.sonnenhof-bodensee.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Konstanz) Eine Bar zu Ehren von Graf Ferdy.
Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin wurde am 8. Juli 1838 im Gebäude des Steigenberger Inselhotels geboren. Was liegt also näher, als seinen Namen vor Ort zu verewigen? Zeppelin Bar nennt sich folglich das neu eröffnete Schmuckstück des Hotels, mit separater Raucherlounge und schöner Seeterrasse. Am 8. Juli wird zusätzlich der 172. Geburtstag des Grafen groß gefeiert: Mit einem Barbecue im Park des ehemaligen Dominikanerklosters und musikalischer Unterhaltung. Wer mitfeiern will, sollte sich rechtzeitig anmelden.
Steigenberger Inselhotel, Auf der Insel 1, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 125-0, konstanz@steigenberger.de, www.konstanz.steigenberger.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Waldburg) „Vom Fass“ ist Franchise-Geber des Jahres.
Die „Vom Fass AG“ gewinnt den deutschen Franchise-Geber-Preis. Der renommierte Award wird jährlich vom Unternehmermagazin „impulse“ und dem Deutschen Franchise-Verband für herausragende Leistungen im Franchising vergeben. Johannes Kiderlen, Inhaber und Vorstand des Unternehmens, hatte vor 16 Jahren nicht nur eine brillante Geschäftsidee, sondern setzte von Anfang an erfolgreich auf das Franchise- Modell und multiplizierte sein Konzept bundesweit mit selbständigen Franchise-Partnern. Die prominent besetzte Jury aus Franchise-Experten und dem Bundeswirtschaftsministerium wählte die Vom Fass AG einstimmig zum Franchise-Geber des Jahres 2010. Das Unternehmen hat sich frühzeitig international aufgestellt und ist mittlerweile in 20 Ländern mit Franchise- Partnern vertreten. Sogar in Singapur gibt es Spezialitäten aus Waldburg. Auch die vorbildlichen Franchise-Nehmer-Schulungen und die ausgeprägte Kundenorientierung wurden von der Jury gelobt.
Vom Fass AG, Am Langholz 17, 88289 Waldburg, Tel: +49 (07529) 9745-0, www.vomfass.de
(D / CH – Konstanz / Tägerwilen) Plausch mit dem Thronfolger.
Unter anderem in seiner Eigenschaft als Deutschlands Whiskybotschafter war Christian H. Rosenberg, Herausgeber der Zeitschrift „Der Whisky Botschafter“mit Sitz in Tägerwilen, eingeladen, der Eröffnung einer neuen Anlage der Glenlivet Destillerie im schottischen Hochland beizuwohnen. Eine große Sache unter Whiskyfreunden, zu der Gäste und Journalisten aus 21 Ländern angereist kamen. (für Nichteingeweihte: Bei The Glenlivet handelt es sich um einen Premium Single Malt Whisky, das Unternehmen befindet sich im Besitz von Pernod Ricard.) Die Überraschung des Tages war die Teilnahme von Prinz Charles an der Eröffnungzeremonie. Er wurde per Hubschrauber ohne Vorankündigung eingeflogen. Der Konstanzer Rosenberg staunte nicht schlecht, als man ihn dem Prinzen als „wichtigsten Whiskymann in Deutschland“ vorstellte. Was dann kam, war ein kleiner, aber intensiver Plausch unter vier Augen – über dies und das, so ganz privat. Whisky verbindet.
Text: Claudia Antes-Barisch


