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Gerüchteküche September 2009

(D-Oberschwaben) Äpfel über Äpfel.

Vom 26. September bis zum 11. Oktober dreht sich in den Orten (Friedrichshafen-)Ailingen, Bermatingen, Deggenhausertal, Eriskirch, Immenstaad, Kressbronn, Langenargen, Markdorf, Oberteuringen und Tettnang alles um den Apfel. Zu den vielen Programmangeboten zählen Führungen und Rundfahrten durch die Obstanlagen mit Informationen zum Obstbau und anschließenden Genuss von Apfeldinnele, Besichtigungen von Keltereien und Obstgroßmärkten, Schaumosten, Kinderbacken am Holzofen und etliches mehr. Die Gastronomen haben allerlei süße und herzhafte Apfelköstlichkeiten auf der Speisekarte, und vom Hofladen über die regionaltypischen Besenwirtschaften bis zum Einzelhandel zeigen alle, wie schmackhaft wertvolle Inhaltsstoffe sein können. Die Bodensee-Apfelkönigin ist bei einigen Veranstaltungen ebenfalls mit dabei. Die Eröffnungsveranstaltung der Apfelwochen ist am 27. September zusammen mit dem Beginn der SWR1-Pfännle-Tour zwischen 11und 18 Uhr auf dem Montfortplatz in Tettnang.

Weitere Infos unter www.ailingen.de , www.gehrenberg-bodensee.de, www.eriskirch.de, www.immenstaad.de , www.kressbronn.de, www.langenargen.de, www.tettnang.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Tettnang) Moderatorin eröffnet Café.

Zusammen mit ihren Geschäftspartnern und Freunden Sven Schulz und Julian Tosché eröffnete die Moderatorin und Schauspielerin Nela Panghy-Lee das Café Bärlin in ihrer gemeinsamen Heimatstadt Tettnang. Wie auch im Leben der (29 Jahre) jungen Pro7-Moderatorin, spielt der gesundheitliche Aspekt eine Schlüsselrolle im Konzept des Bärlin: Salate in verschiedensten Variationen und individuell gemischte Bircher-Müslis sind deswegen genauso auf der Karte zu finden wie eine Auswahl an Premiumkaffees und erlesenen Teesorten. Kuchen, herzhafte Snacks und kleine Delikatessen runden das Angebot ab. Am Abend hat außerdem eine Bar geöffnet. Die Architektur der Räumlichkeiten des Bärlin kombiniert vieles von der ursprünglichen Bausubstanz der ehemaligen Bäckerei Adelwold Bär mit den neuen Elementen eines trendigen Cafés. Nachdem Nela Panghy-Lee für ihren neuen Arbeitgeber Pro7, für den sie seit Mai 2009 zweimal in der Woche das Boulevardmagazin taff moderiert, von Berlin nach München und somit näher an ihre Heimatstadt zieht, wird sie im Café auch häufiger selbst anzutreffen sein.

Café Bärlin, Kirchstraße 6, 88069 Tettnang

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Ravensburg) Eine Stadt voller Bio.

Mit ihrer Mischung aus fundierter wie engagierter Information, Verkostung und Begegnung hat sich die Ravensburger Bio-Messe in der Region einen guten Namen gemacht. Am 20. September findet der lebendige Branchen- und Publikumstreff rund um den Öko-Landbau zum nunmehr sechsten Mal statt. Zwischen 11 und 17 Uhr organisiert die „Arbeitsgemeinschaft Ravensburg isst BIO“, gefördert durch die „Initiative Ravensburg“ (Stadt und Wirtschaftsforum RV) und den Landkreis Ravensburg ein vielseitiges Programm. Schwerpunktthema in diesem Jahr: „Ökolandbau und Welternährung“. Das Ravensburger Stadtzentrum zwischen Gespinstmarkt und Rathaus wird sich am Messetag mit Ständen und Aktionsflächen vieler regionaler Bio-Lebensmittelbetriebe und der wichtigsten Verbände füllen. Während Erzeuger, der Naturkosthandel und die Verbände den Besuchern Einblicke in die tägliche Arbeit vermitteln, runden verschiedene Mitmachaktionen, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte „zum Anfassen“, Tiere vom Hof sowie gastronomische Angebote die Präsentation ab. Für die jüngsten Besucher organisiert in diesem Jahr das BUND Naturschutzzentrum eine themenbezogene Kleinkindbetreuung.

www.ravensburg.de, www.wifo-ravensburg.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz-Wallhausen) Schön für Reiter und Pferd.

Gute Nachricht für Reiter: Der Burghof bei Wallhausen hat seit einiger Zeit eine Art „Gäste-Koppel“ mit Anbindebalken. Das heißt, dass reitende Gäste nun in aller Ruhe im Biergarten ihr Viertele oder ihr Radler genießen können, während sich die Tiere auf der Koppel vergnügen. Ein schöner Service für die vielen Reiter in dieser Gegend.

Burghof, Burghofweg 50, 78465 Konstanz-Wallhausen, Tel +49 (07533) 934555, , www.burghof-wallhausen.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-CH-Untersee) Gute Zeiten für Fischliebhaber.

Unter dem Motto „Felchen&Co. – Fischwochen am Untersee“ können Sie vom 14. September bis 11. Oktober ausgiebig ihrer kulinarischen Leidenschaft frönen. In 25 Restaurants am deutschen und schweizerischen Unterseeufer werden Variationen typischer Bodenseefische wie Felchen, Kretzer oder Saibling serviert. Kostenpunkt für ein Drei-Gänge-Fisch-Menü: 19,50 Euro oder 33 SFr. Gäste, die das reichhaltige Fischangebot am Untersee mehrfach genießen möchten, werden dafür belohnt. Für jedes Fischmenü gibt es einen Stempel in den „Felchen & Co.-Pass". Ab drei Stempeln können die Gourmets an einer Verlosung teilnehmen, bei der es interessante Preise zu gewinnen gibt: eine Übernachtung inkl. Frühstück für zwei Personen, Begrüßungstrunk und Schlemmermenü im Gasthaus Hirschen in Horn, ein Feinschmeckerwochenende für zwei Personen mit Fischplatte im Gasthaus Schiff in Moos, eine Übernachtung im Zimmer zum See inkl. Frühstück für zwei Personen im Hotel Seerestaurant Frohsinn in Steckborn, eine Übernachtung inkl. eines Menüs für eine Person im Seehotel Seeschau auf der Insel Reichenau, eine Inselführung „Kultur Pur“ und ein Genusskorb vom Hotel-Restaurant Insel Hof auf der Insel Reichenau sowie zahlreiche Schlemmermenüs und Gastronomiegutscheine. Der „Felchen & Co. Pass“ ist im Felchen & Co. – Flyer integriert und liegt bei den Gastronomen und in den Tourist-Informationen rund um den Untersee aus. Einsendeschluss ist der 17. Oktober 2009.

Tourismus Untersee, Im Kohlgarten 2, 78343 Gaienhofen, Tel. +49 (07735) 91 90 55, , www.tourismus-untersee.eu

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Weingarten) Infotag für Existenzgründer

Was muss ich tun, um mich erfolgreich in Gastronomie oder Hotellerie selbssttändig zu machen? Wie vermeide ich teure Fehler in der Planungs- und Startphase meines Betriebes? Über diese Fragen können sich Existenzgründer im Gastgewerbe bei einem kostenlosen Informationstag des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA informieren. Und zwar am 1.09. im AKZENT Hotel Altdorfer Hof, Burachstr. 12 in Weingarten. Der Infotag beginnt um 9 Uhr und endet um 17 Uhr. Themen sind z.B. Erstellung eines Businessplans, Ermittlung des Kapitalbedarfs, Berechnung von Umsatz und Kosten sowie Fördermöglichkeiten für angehende Unternehmer in Gastronomie und Hotellerie. Die DEHOGA-Informationstage für GründerInnen sind Teil des neuen, vom Land geförderten Projekts „Gründungsoffensive Gastgewerbe“. Angehende Unternehmer können im Rahmen dieses Projektes wertvolle Informations- und Beratungsleistungen über Gründungs-Gutscheine kostenlos bzw. zu stark ermäßigten Preisen abrufen.

Weitere Infos und Anmeldung: Tel.: +49 (07331) 932 500 und www.gruendungsgutscheine.de

(D – Andelfingen) Nudeliges Jubiläum

Ein runder Geburtstag steht an! Und zwar in Schaut´s Nudelparadies in Andelfingen. Dort wird am Sonntag, den 20.09. ab 11 Uhr das 10-jährige Jubiläum mit einem großen Hoffest gefeiert. Exklusive Qualität und Geschmack, Heimat, Tradition und Stil – dafür steht das Nudelparadies und das jährlich veranstaltete Hoffest seit jeher. Pünktlich zum Jubiläum präsentieren sich viele neue und bewährte Handwerker und Aussteller auf dem vergrößerten Marktplatz. Tauchen Sie und Ihre Familie ein in die Welt des alten Handwerks und erleben Sie kulinarische Köstlichkeiten aus der Bauernküche. Von der Sau am Spieß über den Bauernschmaus bis hin zur Gemüselasagne ist für jeden etwas dabei. Auch für die Unterhaltung der kleinen Gäste ist auf Schaut´s Hoffest bestens gesorgt. Leckeres Essen, faszinierendes altertümliches Handwerk und musikalische Unterhaltung lassen das Hoffest für die ganze Familie zu einem Erlebnis in besonderer Atmosphäre werden. Schauen Sie vorbei – es wird sich lohnen!

Weitere Infos: www.schauts-nudelparadies.de

(D – Ochsenhausen) Oxtoberfeschd für alle!

Es wird wieder gefeiert! Genau zwischen Baden Württemberg und Bayern in einer der bekanntesten Städte Oberschwabens: Ochsenhausen feiert noch bis zum 06.09. das Oxtoberfeschd! Und das Programm kann sich sehen lassen: Am 02.09. wird der Tag des Bieres begangen. Gemütliche Bierzeltatmosphäre und günstige Preise laden zu einem geselligen Abend ein. Außerdem hat jeder die Möglichkeit, sein persönliches Talent auf der offenen Bühne "Open Stage" unter Beweis zu stellen. Am 03.09. sorgt die After Work Happy Hour für gute Laune, bevor am 04.09. gerockt wird, was das Zeug hält! Drei Live-Bands werden das Festzelt zum Beben bringen; Head-Liner des Abends ist die junge Band Kissin`Dynamite. Stammtischfreunde aufgepasst! Am Samstag gibt es 500 Liter Freibier zu gewinnen! Kommt mit eurem Verein/Freunden/Stammtisch, werft euch wenn möglich in ein schmuckes Dirndl oder fesche Lederhosen und nehmt an drei Disziplinen teil: Nageln, Sägen und Maßkrugstämmen. Und nicht das Oldtimer- und Bulldogtreffen sowie den Frühschoppen am Sonntag ab 10 Uhr verpassen! Ab aufs Oxtoberfeschd…

Weitere Infos: www.oxtoberfeschd.de

(Schweiz) Genießen, Gutes tun, gewinnen.

Am 5. September treten die Gilde-Köche in 42 Schweizer Städten zum 13. Gilde-Kochtag an. An schönen Plätzen genießen Passanten das leckere Gilde-Risotto und spenden damit gleichzeitig für eine gute Sache: Der gesamte Erlös aus der bewährten und beliebten Aktion geht an die Schweizerische Multiple Sklerose-Gesellschaft. René F. Maeder, Präsident der Schweizerischen Gilde etablierter Köche, freut sich über die Solidarität seiner Berufskollegen: "Über die Hälfte unserer rund 275 Mitgliederbetriebe machen jeweils beim Gilde-Risotto-Tag mit. Das sind alles selbständigerwerbende, kochende Patrons, die mit ihrer Präsenz seit Jahren das traditionelle soziale Engagement der Gilde verdeutlichen." Im vergangenen Jahr konnten die Gilde-Köche der Schweizerischen MS-Gesellschaft stolze 103.000 Franken überreichen, die aus dem Verkauf von 1667 Kilogramm Reis zusammengekommen sind. In der Ostschweiz wird am 5. September ab 10.30 Uhr unter anderem in den folgenden Städten Risotto angeboten: Schaffhausen, Frauenfeld, Weinfelden, Kreuzlingen, Wil, St. Gallen, Appenzell. Die weiteren Orte hier und in der übrigen Schweiz können im Internet unter www.gilde.ch/neuheiten nachgesehen werden. Dort ist auch Näheres über die Möglichkeit zu erfahren, ein Dinner für 250 Franken zu gewinnen.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Riedlingen) Aus dem Dornröschenschlaf erweckt…

…haben Nadine Coskun und Jürgen Matzner das Kino Riedlingen. Mehr als zwei Jahre lang war das Lichtspielhaus geschlossen. Nach umfangreichen Umbauarbeiten flimmern dort ab 18.September nun endlich wieder Filme über die Leinwand. Rund 160 Besucher – 100 im Saal, 60 auf der Empore – finden dort künftig Platz. Eine große Bühne Platz für Tanzveranstaltungen, Theateraufführungen und Feierlichkeiten aller Art und darüber hinaus machte der Durchbruch zum ehemaligen Töpferlädele die Entstehung eines Cafés mit etwa 40 Plätzen möglich. Im Sommer kann auch der Außenbereich bestuhlt werden. Mit der Eröffnung erfüllen sich Nadine Coskun und Jürgen Matzner einen lang gehegten Traum und schließen zudem eine Lücke im Riedlinger Veranstaltungsangebot. „Mit dem Projekt Lichtspielhaus möchten wir Kultur und Kino nach Riedlingen holen, Vereinen, und regionalen Künstlern eine Plattform bieten sowie Privatpersonen und Firmen die Möglichkeit geben einen schönen aber nicht zu großen Raum für Ihre Feierlichkeiten – wenn gewünscht auch mit Bewirtung – zu bieten“, sagen die beiden. Mentale Unterstützung erhalten sie dabei von ihrem „Maskottchen“, einer schwarzen Katze namens Frieda, die ihnen an einem Freitag den 13. zugelaufen ist – wenn das kein Glück bringt! Zudem wurde ein Förderverein, der Lichtspielhaus-Kino-Riedlingen e.V. gegründet, der im alle 14 Tage donnerstags einen "besonderen Film" zeigen wird.

Weitere Infos:

(D-München) Wiesn-Gaudi ohne Ende verspricht das „Das Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz von Samstag, den 19.09. – Samstag, den 03.10.2009 – außer sonntags.

Nach dem großen Erfolg von 2008 vergrößern die Veranstalter Philip Greffenius und Christian Schottenhamel auch dieses Jahr das Oktoberfest mit rund 30.000 Sitzplätzen. Damit ist Wiesn-Gaudi für jedermann garantiert – ohne Sperrstunde. Das Stimmungs-Repertoire reicht von der original Wiesnzelt-Atmosphäre über die bayerische Band „Barfuss“ bis hin zur legendären After-Wiesn-Party im Bennosaal des Löwenbräukellers. Für alle Wiesn-Fans, sowie für Firmen- und Gruppen-Kunden, die auf dem Oktoberfest keine Chance mehr haben, bietet „Das Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz original Oktoberfestatmosphäre an Tischen und in Boxen. Mit Schnaps- und Schampusbar, Bauchladen-Verkäufer mit Brezen, gebrannte Mandeln und Wiesnherzl ist auch in diesem Jahr für alles gesorgt, was man vom Oktoberfest kennt und liebt. Doch auch dort gilt: rechtzeitig reservieren! Das Buchungssystem auf der Internetseite ist einfach und modern zu handhaben. Der Vorverkauf läuft!

Bieranstich, Sa, 19.09., Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz Weitere Infos: www.daswiesnzelt.de

(CH – Thurgau) Schlemmend wandern.

Unter dem Motto "Schlemmen Sie durchs Schlaraffenland" organisiert Thurgau Tourismus am 19. September die 5. Thurgauer Gourmet-Wanderung. Diesmal wird in der Region Arbon an mehreren Gourmetstationen ein fünf-gängiges Schlemmermenu serviert. Hier lassen sich die wanderfreudigen Feinschmecker an weiß gedeckten Tischen mit Spezialitäten aus der Region verwöhnen – inklusive Thurgauer Weine. Für Neugierige die Speisenfolge: "Mousse von der geräucherten Bodensee-Forelle, Thurgauer Apfel-Curry-Cremesuppe, eine schmackhafte Hochzeit von Rindsragout und Schweinsfilet, typische Thurgauer Süßmostcreme mit Apfelsorbet sowie Käse aus der Region" werden an den Gourmetstationen verköstigt. Am Schluss der etwa zehn Kilometer langen Wanderung bietet sich die Möglichkeit, den Tag bei der Festwirtschaft am Arboner Strandbad mit Musik ausklingen zu lassen. Erwartet werden wieder rund 600 Gäste.

Das Anmeldeformular findet man unter www.thurgau-tourismus.ch/gourmetwanderung, Thurgau Tourismus, Amriswil, Tel. +41 (0)71 414 11 44,

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Donat Heppeler baut derzeit sein Theatercafé komplett um. Im November wird es als Heppeler’s Bar & Restaurant wieder eröffnen.

Damit ist das Geheimnis der am zweitheißest-diskutierten Baustelle in Konstanz gelüftet (die heftigste Baustelle bleibt allerdings derzeit das Bahnhofsbrücken-Desaster, das neben fast 3,5 Mio. Mehrkosten wohl auch den ein oder anderen noch den Kopf kosten wird!). Donat Heppeler hat wieder den alten Glanz in den Augen, den er bereits bei vielen Projekten versprühte. Theatercafé, Rheinterrasse, Das Boot, Hafenhalle, Schlössli Bottighofen – sein Gespür für zeitgeistige Locations ist legendär. Und nun also back to the roots?! „Mich hat das Theatercafé gereizt, ich fand es immer schon ein toller Ort“. Nun, nach einigen Jahren der Unterverpachtung, bei dem das Theatercafé im Stile von Donat Heppelers Ursprungsidee weitergeführt wurde, hat er es zurückgeholt – er ist wieder im alten Theatercafé angekommen. Derzeit wird allerdings das alte Ambiente komplett umgebaut: „Das wird schön“, verspricht er. In Anlehnung an die Küche auf der Rheinterrasse wird der Schwerpunkt auf dem Restaurant liegen. Doch seine Ideen sind bekanntermaßen äußerst vielfältig und er verliert das Bodenständige nie aus den Augen: „Die Küche wird ein wenig wie das, was man aus der Rheinterrasse gewohnt ist. Und es wird abends auch länger serviert werden.“ Das Ambiente wird modern, großzügig und „cozy“. Und wer ihn kennt, weiß: Donat Heppeler ist immer für Überraschungen gut!

Eröffnung: November 2009 (weitere Infos im nächsten akzent)

Text: Markus Hotz

(D – Konstanz) Viel qualifizierter Nachwuchs.

Zwar ist der Bedarf an Nachwuchs im Gastgewerbe am touristischen Bodensee immer noch groß, aber ein großer Schwung qualifizierter Köche und Köchinnen und eine ganze Anzahl Auszubildende im Hotel- und Restaurantfach haben jetzt ihre Abschlussprüfungen bestanden. Sie alle wurden mit einer offiziellen Freisprechungsfeier im Konstanzer Konzil geehrt. Dr. Jan Glockauer, Geschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee, und Konzilwirt Manfred Hölzl, seines Zeichens IHK-Vollversammlungsmitglied, übergaben den erfolgreichen jungen Damen und Herren die Abschlusszeugnisse.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Singen) Richtig indisch.

Original indische Küche gibt es im neuen Restaurant Sher E Punjab. Inhaber Davinder Singh Dhanju und Restaurantleiter Alexander Randhawa legen großen Wert auf einen perfekten Service nach dem Motto: "Der Gast ist nicht König, sondern Kaiser." Weiteres Markenzeichen des neuen Inders ist die frische Zubereitung, die dem Gast auch mal eine etwas längere Wartezeit abverlangt. Dafür ist die Flexibilität der Küche groß: Die Gäste können die Schärfe ihres Gerichtes selbst bestimmen und die Zutaten aussuchen. Täglich werden Tandoori-Spezialitäten angeboten, außerdem von Montag bis Samstag Mittagsmenüs. Die Küche wartet mit einer stattlichen Auswahl an Lamm-, Enten-, Hühnchen- und Garnelengerichten auf, dazu können Vegetarier unter einem vielfältigen Angebot wählen. Getrunken werden im Sher E Punjab unter anderem typisch indische Schnäpse, Liköre und Whiskeys, auch indisches Bier und Lassi. Ein Begrüßungsgetränk soll jedem Gast die Zeit einräumen, sich vom Service die kulinarischen Eigenarten der indischen Gerichte erklären zu lassen.

Sher E Punjab, Im Gambrinus 4, 78224 Singen, Tel. +49 (07731) 90 78 50, www.sher-e-punjab.de, geöffnet Mo. – Sa. 11.30 – 14 Uhr und 17 – 23 Uhr, Sonn- und Feiertag 12 – 22 Uhr

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Linzgau) "Linzgau Korn" bleibt auf Erfolgskurs.

Trotz der Wetterkapriolen im Sommer können sich die Betriebe des regionalen Getreideprojektes "Linzgau Korn" über eine gute Ernte freuen. Dazu brauchte es natürlich viel Fingerspitzengefühl, denn es galt, in den kurzen Gut-Wetter-Phasen die Ernte im richtigen Reifestadium einzufahren. „Die Körner, die uns der Hagel im Mai gelassen hat, haben eine gute Qualität. Wir rechnen aber mit mindestens 35 % geringerem Weizenertrag.“ berichtet Landwirt Karl Homburger aus Bermatingen, dem Ort, der von den Unwettern besonders schwer getroffen wurde. Um einem größeren Ernteausfall von Linzgau Korn entgegen zu wirken, wurden von Anfang an Landwirte aus allen Höhenlagen des Linzgaus mit ins Boot genommen. Das hat sich in diesem Erntejahr bestens bewährt. Bei Linzgau Korn sind faire Preise für alle Beteiligten eine wichtige Basis der Partnerschaft. Mit mindestens 22 Euro pro 100 Kilo Getreide ist das Auskommen der Landwirte gesichert. Um sich vom allgemeinen Preisverfall abzukoppeln, wurde bereits im letzten Jahr gemeinsam beschlossen, diesen Preis nach unten zu deckeln. „Unsere Kunden schätzen unser Linzgau Korn sehr. Mit nur 1 Cent Aufpreis pro Brötchen und 5 Cent pro Brot ist das eine Rechnung, die für alle Beteiligten bestens aufgeht“, freut sich Bäckermeister Baader aus Frickingen.

www.linzgau-korn.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Porta Negra mit neuem Konzept.

Mit viel Elan und jeder Menge Ideen hat Antje Veith einen Kavalierstart in der Porta Negra hingelegt. Nachdem ihr Vorgänger den Schwerpunkt auf guten Kaffee – auch to go – gesetzt hat, geht die neue Pächterin einige Schritte weiter. Sie ergänzte die einladende Lounge-Einrichtung um ein Klavier (zum Musik machen!) und wechselnde Ausstellungen einheimischer Künstler. Der hochwertige Kaffee aus der Konstanzer Kafferösterei bleibt, hinzu gekommen sind Bio-Weine und den Jahreszeiten angepasste Getränke. Auch um den Appetit der Gäste hat sich Antje Veith Gedanken gemacht: Sie bietet hausgemachte Kuchenspezialitäten und Snacks für den kleinen Hunger. Und sonntags zwischen 10 und 14 Uhr gibt es Frühstück zum Superpreis. Antje Veith reagiert flexibel auf Vorschläge der Gäste und ist offen für Vieles. Ihr erklärter Wunsch: „Am schönsten fände ich es, wenn aus dem Café eine Art Stadtteiltreffpunkt werden würde.“ (als Ergänzung zum benachbarten "Treffpunkt Petershausen") Die Studenten haben das kommunikative Lokal längst für sich entdeckt: Mittwochs abends ist Cocktailtime. Ein weiteres Plus: Die Porta Negra ist für private Veranstaltungen zu mieten. Das „draußen sitzen“ hat hier übrigens fast was Großstädtisches …

Porta Negra, Von-Emmich-Straße 3 (Eingang Petershauserstraße), 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 369 52 54, www.coffeelounge-konstanz.de, Geöffnet Montag – Freitag ab 8 Uhr, Samstag ab 9 Uhr, Sonntag 10 – 14 Uhr

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Feine italienische Küche in den alten Gemäuern der Stadt.

Mit den Räumlichkeiten ihres neuen Restaurants hat Familie Niosi einen wahren Glücksgriff gelandet, denn allein die Kulisse erfreut das Genießerauge: Eingebettet in die alten Gemäuer der Stadt erstreckt sich der Restaurantsaal 35 Meter entlang der alten Stadtmauer, so dass eine rustikal gemütliche Atmosphäre entsteht. Die Lounge und das Restaurant sind in zwei miteinander verbundenen Gebäuden untergebracht, zwischen denen sich der Gast bequem bewegen kann. Ein weiteres Highlight ist die hohe Decke über der Bar mit ihrem riesigen Kronleuchter mit Swarovski-Behang – ganze 30 Flammen erhellen die Bar. Gekocht wird mit regionalen und italienischen Produkten in der offenen Küche: Rinderfilets, Scaloppine und Lammkrone oder Hummer, Branzino und Dorate – je nach aktuellem Fischfang gibt es alles, was das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Dazu gibt es hausgemachte Nudeln in verschiedenen italienischen Variationen, Saisonsalate und eine klassische Auswahl an Vor- und Nachspeisen. Auch bei den Weinen zeigt sich das italienische Blut der Gastgeber: eine klassische, rein italienische Auslese. In der Lounge gibt es alle gängigen Getränke und Cocktails zum Entspannen und Verweilen. Wer die letzten schönen Tage noch genießen möchte, findet gleich zwei Terrassen zur Auswahl: entweder direkt am Löwenplatz oder im eigenen historischen Innenhof.

SAN MARTINO, Ristorante – Lounge – Bar, Bruderturmgasse 3, D-78462 Konstanz, www.ristorante-sanmartino.de. Öffnungszeiten Restaurant: Dienstag bis Sonntag 11:30 bis 14:30 und 17:00 bis 23:00 Uhr. Warme Küche, Montag Ruhetag. Öffnungszeiten Lounge: Dienstag bis Donnerstag und Sonntag 18:00 bis 01:00 Uhr, Freitag bis Samstag 18:00 bis 03:00 Uhr, Montag Ruhetag

(D – Radolfzell) Wiederbelebung einer Institution.

Vor 102 Jahren, am 9. September 1907, wurde der Scheffelhof erstmals eröffnet. Das große Gebäude schräg gegenüber dem Bahnhof war über Jahrzehnte eine Radolfzeller Institution, vor allem wegen der unzähligen Feste, die hier gefeiert wurden. Nach langen Jahren, in denen keiner mehr so recht wusste, was mit den stark renovierungsbedürftigen und umfangreichen Räumlichkeiten geschehen solle, übernahm Reiner Böck das Projekt. Er ist nun dabei, den Scheffelhof, wie er sagt, möglichst originalgetreu wieder herzustellen. Zum Ende des Jahres soll hier der Betrieb wieder aufgenommen werden: Die Eröffnung des großen Saals ist für Dezember geplant, zwei Gastronomien mit verschiedenen Konzepten ziehen wenige Wochen später nach. Künftig soll der Saal für private Feiern, Firmenevents und andere Veranstaltungen buchbar sein – wahlweise mit oder ohne Bewirtung.

www.scheffelhof-radolfzell.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Bad Schussenried) Bestnote fürs Museumsbier.

Öko-Test wollte wissen, wie es um die Reinheit und den Geschmack der Deutschen Biere bestellt ist und testete 50 von ihnen. Auf den Prüfstand kamen Biere aus ganz Deutschland, regionale Sorten ebenso wie die großen Marken. Nach dem Reinheitsgebot darf Bier nur aus den natürlichen Zutaten Wasser, Hopfen, Gerstenmalz und Hefe gebraut werden. Zusätzlich bewerteten die professionellen Öko-Test-Verkoster den Stammwürzgehalt und den Alkoholgehalt. Das traditionelle Schussenrieder Original N°1 Museumsbier erhielt die Note „sehr gut“ und gehört damit zu den „Top Fünf“ der getesteten Biere. Das Ergebnis zeigt unter anderem deutlich, dass es sich lohnt, auf regionale Sorten zurückzugreifen, denn kurze Transportwege tragen zum Umweltschutz bei. Anstatt internationale Braukonzerne zu unterstützen, bleibt die Kaufkraft in der Region und sichert hier Arbeitsplätze. Und nicht zuletzt gilt zu bedenken, dass die kleineren Brauereien immer gerne die örtlichen Vereine und Veranstaltungen unterstützen.

Schussenrieder Brauerei, Wilhelm-Schussen-Straße 12, 88427 Bad Schussenried, Tel. +49 (07583) 404 11, , www.schussenrieder.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Regio-Schmecker 2009

(D-Oberschwaben-Allgäu) Naturschonende Produktion, kurze Transportwege zwischen Produzent und Kunde, traditionelle, handwerkliche Herstellung, Verzicht auf Zusatzstoffe und Gentechnik – das sind nur einige der strengen Richtlinien und Erfolgskriterien für den „Regio-Schmecker“. Nicht zu vergessen: ein ausgezeichneter Geschmack! Nun stehen die Gewinner 2009 fest!

Erneut hat die PLENUM-Geschäftsstelle bei der PRO REGIO GmbH unterstützt durch das Lebensmittelunternehmen Feneberg den regionalen Produktwettbewerb „Regio-Schmecker“ ausgetragen. „Ausschlaggebend ist das Zusammenspiel zwischen Regionalität und Qualität“, so Markus Zipf, Projektleiter bei der PRO REGIO. „Regio-Schmecker heben sich wohltuend vom industriellen Einheitsgeschmack ab und sind die Antwort auf die um den halben Globus gekarrten Billiglebensmittel.“ Insgesamt 16 Produkte aus dem Landkreis Ravensburg hatten sich um die begehrte Auszeichnung beworben. Fünf Produkte konnten die gestrenge Jury aus Ernährungs- und Genussexperten überzeugen und wurden mit dem Titel „Regio-Schmecker 2009“ bedacht.

Regional-kulinarischer Genuss

Aus den fünf Siegerprodukten ließe sich wohl ohne Probleme ein regional-kulinarisches Fest bestreiten: Die pikante Zigeunerbratwurst der Wurzacher Metzgerei Wegmann, am besten sommerlich gegrillt. Dazu passt das herzhafte Bio-Hafer-Bier der Königsegger Wälderbrauerei. Der mild-würzige Mostkäse der Hofkäserei Schele ergänzt wunderbar den kernig gebackenen Schwaben-Spitz der Haidgauer Bäckerei Schneider. Und für alle Süßmäuler ist Imker Anton Hohs Honig-Walnuss-Mus ein reizvolles Geschmackserlebnis. Ihre Siegerurkunden erhalten die fünf Regio-Schmecker 2009 auf dem PLENUM-Jahrestag im September.

Weitere Infos:
www.plenum-ravensburg.de

(D-Singen) Pilotprojekt startet in Singen.

Da können sich die Singener freuen: Der Kaufmann Markus Lingk wird – vermutlich zum Jahresende – am Ekkehardplatz eine ausrangierte Straßenbahn aus Heidelberg als Edelimbiss präsentieren. Vorbild ist der ebenfalls zum Imbiss umgebaute U-Bahn-Wagen in Berlin-Tegel (ähnlich auch das La Stazione am Bahnhof Konstanz-Wollmatingenmit einem alten Eisenbahnwaggon). Singen soll nur der Anfang sein: Wenn’s gut läuft, plant Lingk Fortsetzungen in weiteren Städten um den See.

Text: Claudia Antes-Barisch

Historie und Genuss.

Am 13. September ist der Tag des offenen Denkmals. Thema in diesem Jahr: „Historische Orte des Genusses“. In den Landkreisen um den Bodensee gibt es eine ganze Anzahl Häuser, die an diesem Tag für Führungen geöffnet sind. Im gründerzeitlichen Hotel Halm in Konstanz beispielsweise erfährt man Details zur Baugeschichte und über den Maurischen Saal. Im Insel-Hotel – einem ehemaligen Dominkanerkloster – findet Führungen statt im mittelalterlichen Klosterkomplex, dem Festsaal in der früheren Kirche, in Kreuzgang und Dominikanerstube . Zu den historischen Orten dieses Tages gehören außerdem der Weinkeller des Winzervereins Meersburg, das Humpis-Quartier in Ravensburg, die Döchtbühlwirtschaft in Bad Waldsee und viele andere.

Weitere Infos unter www.Tag-des-offenen-Denkmals.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Wiesn-Gaudi erleben

akzent verlost 3 x 2 Karten für „Das Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz am Wochenende des 26. und 27. September. Wer Oktoberfestatmopshäre schnuppern und bis zum Morgengrauen feiern möchte, schreibt bis 10. September eine Postkarte oder E-Mail mit dem Stichwort: „Wiesn-Gaudi“ an: akzent Verlag, Gartenstr. 33, 88212 Ravensburg oder verlosung@akzent-magazin.com