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Gerüchteküche Juni 2009
(A – Bregenz) Beach am Strand.
Feinen Sand, Cocktails, Liegestühle, Strandkörbe und mediterranes Flair gibt es auch in diesem Sommer wieder in den Bregenzer Seeanlagen. 800 Quadratmeter groß ist das kostenfrei zugängliche Gelände der BeachBar Bregenz. Neu sind die überarbeitete Ausstattung und die hochwertige Küche vor Ort. Neu ist auch das umfangreiche Veranstaltungsprogramm mit Beach-Partys und Openair-Kino. Weiße Segeltücher dienen erstmals als Wetterschutz und Blickfang zugleich. „Das gesamte Konzept wurde in Richtung 'edel &fein' weiterentwickelt“, freut sich Eric Thiel, Geschäftsführer der Bregenz Tourismus & Stadtmarketing GmbH. Die BeachBar Bregenz ist ein Gemeinschaftsprojekt der Paschangarbar, des Wirtshaus am See und des Stadtmarketing Bregenz.
Weitere Informationen und das gesamte Programm unter www.bregenz.ws
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Munderkingen) Riesenschnitzel zum Jubiläum.
Seit 1999 ist Sepp Dieter Kaspar Patron im Café Melber, einem Haus mit langer Geschichte. Gegründet wurde das Café nämlich bereits vor 110 Jahren von der Familie Melber, und auch wenn der letzte Vertreter dieser Familie 1998 verstarb, haben die Kaspars genug Gründe, das 110-jährige Jubiläum in allen Ehren zu feiern. Schließlich haben sie aus dem Haus im Munderkinger Zentrum ein richtiges Schmuckstück gemacht. Und sie haben die Küche gehörig aufgepeppt. Das liegt an Inge Kaspar, einer Schülerin von Vincent Klink. Zu alldem ist das Café auch noch eine Art kulturelles Kleinod: Kunstkenner sind hier gerne zu Gast, beispielsweise wegen der permanenten Ausstellung von bekannten Werken klassischer Schwarz-Weiß-Fotografie von Man Ray, Henri Cartier-Bresson und anderen. Im Jubiläumsjahr gibt es im Melber den ganzen Sommer über Riesenschnitzel als Besonderheit. „Weil Schnitzel des Deutschen Lieblingsessen ist“, begründet Sepp Dieter Kaspar die Erweiterung der Speisekarte. Die Preise im Melber sind übrigens – obwohl hier viele "VIPs" verkehren – erstaunlich moderat
Cafe Restaurant Melber, Am Marktplatz, 89597 Munderkingen, Tel +49 (07393) 953896, info@cafe-melber.de, www.cafe-melber.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(CH – Häggenschwil-Lömmenschwil) Mehr als nur dünne Scheiben.
Dieser Maag gibt keine Ruhe. Gerade erst ist sein Pilzbuch auf den Markt gekommen, da schiebt er schon das nächste nach: „Maagische Carpaccios“. Darin schneidet der Gourmet-Koch aus der Neuen Blumenau alles in dünne Scheiben, was sich an Essbarem denken lässt. Fische und Krustentiere, Fleisch und Gemüse, Geflügel und Kaninchen, Wild, Käse und Früchte. Und komponiert aus den Scheibchen wunderbare, harmonisch abgestimmte Speisen á la „Doppelte Hähnchenbrust an Passionsfruchtmayonnaise“ oder „Loup der mer an Fenchelvinaigrette mit Pastis“ – Carpaccios als Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Die Fotos, die jedem Gericht zur Seite gestellt werden, sind auserlesen „maagisch“: Voller neuer Ideen, verspielt garniert, einfach lecker anzusehen. Kunstwerke für Auge und Gaumen.
Thuri Maag: „Magische Carpaccios“, 176 Seiten, SFr 45,- / 28,- Euro, Werd Verlag, www.werdverlag.ch, www.neueblumenau.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(A-Bregenz) 20 Jahre Deuring Schlössle.
Heino Huber und sein Deuring Schlössle sind Namen, die nicht nur im Vorarlberg einen guten Klang besitzen. Die feine Küche und die großzügigen Suiten im Oberstadt-Schlössle entwickelten sich im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte zum Geheimtipp für Gourmets und Genießer. Die große Liebe zum Kochen entdeckte Heino Huber bereits als kleiner Junge im elterlichen Betrieb, dem Restaurant Zoll in Bregenz. Abseits vom väterlichen Herd erlernte er sein Handwerk u.a. in Harry’s Bar in Venedig, im Taillevent in Paris und bei Eckart Witzigmann in München. Ganz nach dem Motto „wie der Vater so der Sohn“ wurden beide bereits von GaultMillau zum „Koch des Jahres“ gekürt. 1989 zogen Vater und Sohn gemeinsam ins Bregenzer Deuring Schlössle. Laut Heino Huber eine große Herausforderung: „Die Erwartungen waren sehr hoch. Und zwar nicht nur von Seiten der Gäste, sondern auch von uns aus: Es war von Anfang an unser Bestreben, dem einzigartigen und exklusivem Ambiente gerecht zu werden.“ Der Erfolg, für den man laut Huber nicht jeden Trend mitmachen muss, gibt dem Spitzenkoch und seinem Team Recht: Allabendlich kommen zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland in den Genuss der Schlössle-Küche. Nach wie vor verwendet der Gourmet-Koch Hummer, Gänseleber und Co. – eindeutig überwiegen jedoch ausgewählte Produkte von heimischen Partnern. In Form mehrerer Kochbücher gibt Heino Huber sein Können und Wissen auch an Hobbyköche weiter: Rechtzeitig zum 20-jährigen Bestehen erscheint das dritte Werk mit dem Titel „Feuer und Flamme“.
Deuring Schlössle Hotel und Restaurant, Ehre-Guta-Platz 4, A-6900 Bregenz, Tel. +43 5574 47800, rezeption@deuring-schloessle.at, www.deuring-schloessle.at
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz) Kulinarischer "Eingang" im Quartierszentrum.
Als Geheimtipp zu schade: das Restaurant Entree im Quartierszentrum der Konstanzer Spitalstiftung. Geführt wird das stilvoll eingerichtete Lokal von Reinhard Ruhland, Leiter der Gastronomiebetriebe des Klinikums Konstanz, der hier mit einer feinen, „regioterranen“ Küche lockt. Was hat man sich unter einer Küche vorzustellen, die er mit dieser aus "regional" und "mediterran" gebildeten Bezeichnung vertritt? „Die regioterrane Küche ist eine Esskultur, die sich den Zusammenhang zwischen Gericht und Lebensraum bewusst macht“, lautet die Erklärung. Das hört sich gut an. Wem das 50 Plätze fassende Restaurant zu klein ist, der kann sich auf die Tagungsräume verlegen. Das Quartierszentrum bietet hier viele Möglichkeiten.
Entree, Quartierszentrum, Luisenstr. 9, 78464 Konstanz, Tel +49-(07531) 801-30 50, info@quartierszentrum.de, www.quartierszentrum.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(A – Bregenz) Festpielweine.
Den Reiz eines Besuchs bei den Bregenzer Festspielen der kommenden beiden Jahre sollen jene zehn Festspielweine erhöhen, die im Casino-Restaurant Falstaff von einer aus Fachleuten und Offiziellen bestehenden Jury ausgesucht wurden. Als besonders Aida-tauglich erwiesen sich die drei Grünen Veltliner: Zwei davon belegten die ersten Plätze. Die Weine stammen aus Anbaugebieten im gesamten Land. Zur Verkostung standen 30 Weine. Eingeladen hatten das Österreichische Weinmarketing als Sponsor der Bregenzer Festspiele und der Weinhandel Pfanner & Gutmann.
Text: Claudia Antes-Barisch
(A – Vorarlberg) „Vorarlberg isst“ ausgezeichnet.
Schöne, fröhliche, einladende Fotos und vor allem jede Menge wertvolle Informationen über die einheimische Gastronomie: Das ist der erste „Genuss- und Erlebnis-Guide“, der jetzt von „Vorarlberg isst“ herausgegeben wurde. Der Gastro-Führer ist das Ergebnis einer großen Testreihe, bei der 500 „ErlebnistesterInnen“ 300 gastronomische Betriebe unter die Lupe genommen haben. Die 122 Sieger, die neben der Qualität der Speisen und Getränke unter anderem Kernkriterien wie Lebens- und Genussfreude, Freundlichkeit und authentische Gastkultur perfekt erfüllten, sind in dem Guide alphabetisch geordnet in den Kategorien Restaurants, Traditionelle Gasthäuser, "Ethnolokale" und Kaffeehäuser zu finden. Und in jeder dieser Kategorien gibt es noch einen oder mehrere Favoriten der Tester. Die einzelnen Häuser sind gut beschrieben, und Piktogramme erleichtern die schnelle Orientierung. Eine wirklich gute Sache, dieser Guide.
Zu bestellen über www.vorarlberg-isst.at
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Riedlingen-Neufra) Kräuter, ein Stück vom Glück, Würzen, heilen und genießen …
… unter diesem Motto präsentiert die Stiftung Historischer Hängegärten einen Kräuterworkshop mit Naturgarten-Kräutern für Balkon, Terrasse und Garten. Die Teilnehmer können sich auf paradisische Zeiten für Augen, Nase und Gaumen freuen. Mediterrane und heimische, klassische und wilde Kräuter schaffen ein einmaliges vitales Potpourri aus Farbe, Formen und Düften. Naturgärtner Wilfried Albrecht präsentiert über 80 Genießerkräuter und 1001 Rezeptideen – aromatisch, appetitlich, attraktiv. Zudem lernen Sie völlig neue Pflanzideen für kräftig-aromatische Kräuter kennen, die wenig Aufwand machen, und Wilfried Albrecht stellt die Wirkung und Verwendung vitaler Heilpflanzen und Kräuter vor. Auch auf vollkommen neue Geschmackserlebnisse dürfen Sie sich freuen. Dazu gibt’s Kurzrezepte zum einfachen Nachkochen und Anregungen für eigene Experimente.
Kräuterworkshop mit Wilfried Albrecht, Sa, 06.06., 14 – 17 Uhr, mit anschließendem Buffet. Hängegarten Schloss Neufra, Riedlingen-Neufra; Workshopbeitrag: 15,00 Euro. Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung: Tel. +49 (07371) 5700 oder haengegarten@t-online.de, www.haengegarten.de
Text: K.A
(D–Biberach/Riss) Aus „Venezia“ wird „VIERZWEI“
In dem architektonisch reizvollen Gebäude am Marktplatz 42, dem früheren Eiscafé „Venezia“, eröffnete das neue Café „VIER ZWEI“ von Tomislav Roncevic. Viele Biberacher kennen den neuen Cafetier als ehemaligen Lava-Café-Mitinhaber. Als sich die Möglichkeit ergab, die Räumlichkeiten im Herzen von Biberach anzumieten, griff er zu. Aus einem umfangreichen Komplettumbau ist nun ein modernes Café mit einem kleineren aber dennoch feinen Speiseangebot hervorgegangen. Dort werden neben einem täglich wechselnden Mittagstisch mit feinen Suppen, Nudelgerichten und Salaten auch feinste Kaffeespezialitäten angeboten. Den Mittelpunkt des Lokals bildet die Bar, an der man von drei Seiten Platz nehmen kann. Dort können die Gäste zwischen mehreren Biersorten wählen, und auch alkoholfreie Getränke fehlen ebenso wenig wie eine kleine Weinkarte mit gepflegten guten Tropfen. Beibehalten wurde die windgeschützte Terrasse vor dem Lokal. Mit vollkommen neuen Möbeln ausgestattet, wird sie nach der baldigen Fertigstellung des umgestalteten Holzmarktes sicher schnell viele Freunde finden.
Weitere Infos: Café „VIER ZWEI“, Marktplatz 42, 88400 Biberach/Riss
Text: k.A
(CH-Kreuzlingen) Rennfahrer-Party.
Rennfahrfans, aufgemerkt: Am 13. Juni steigt bei Hedy’s eine große Party, die von der Anwesenheit etlicher Kapazitäten gekrönt wird. Darunter befinden sich Sebastian Vettel, Matthias Ekstrom, Susie Stoddart, Bernd Schneider und Eduard. Natürlich gibt es Autogramme en masse. Tatsächlich ist Hedy’s nur wenige Monate nach seiner Eröffnung bereits ein echter Hotspot. Boris Becker war übrigens auch schon da, äußerte sich positiv über die Kreationen der Küche und lud Hedy zu seiner nächsten Hochzeit ein.
Hedy’s Restaurant & Bar, Bachstrasse 12, CH-8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (0)71 672 20 30, info@hedys.ch, www.hedys.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(Ch-Kreuzlingen) Gesundes Hotel.
Das Restaurant des neu eröffneten Hotel Swiss wirbt mit einer besonders gesunden Küche. Zum Wohl des Gastes haben sich hier ein Arzt und ein erfahrener Gastronom zusammengetan: Karl Schillinger führt seit Jahren ein Restaurant nahe Wien mit einem Schwerpunkt auf ganz besondere, rein pflanzliche Fleischgerichte. Der Inhaber des Hotels und Arzt Dr. Ernst Walter Henrich beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit den gesundheitlichen Folgen von Ernährung. Auf jeden Fall sollen die Zutaten für die Küche aus regionalem Anbau stammen und Bioqualität besitzen. Letzteres gilt auch für die Weine: Sie stammen ausnahmslos aus biologischem Anbau.
HS HOTEL SWISS AG, Hauptstrasse 72, 8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (0)71 677 80 40 info@hotel-swiss.com, www.hotel-swiss.com
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Konstanz/Friedrichshafen) Ausgezeichnete Landwirte.
Aus den Landkreisen Konstanz und Bodenseekreis wurden eine ganze Anzahl Landwirte vom baden-württembergischen Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauck, im Rahmen der Wiesenmeisterschaft geehrt. Die Landwirte, die in schwer zu bewirtschafteten Gebieten Grünland pflegen, erzeugen nicht nur Futter für ihre Kühe, Schafe oder Ziegen, sie leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, zum Erosions- und Wasserschutz, zum Klimaschutz und zum Erhalt der Kulturlandschaft. „Dass Wiesen und Weiden an schwierigen Standorten wie zum Beispiel Nasswiesen landwirtschaftlich genutzt und damit erhalten werden, ist aber heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Arbeitsaufwand ist hier höher, die Erträge geringer. Das gilt ganz besonders dort, wo die Möglichkeiten zur Mechanisierung begrenzt sind. Die Erhaltung von Grünland ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Unsere Landwirte dürfen dabei nicht alleine gelassen werden“, erklärte der Landwirtschaftminister. Die Wiesenmeisterschaft wurde ins Leben gerufen, um die Landwirtschaft und ihre Leistungen für die Gesellschaft zu präsentieren. Über das Plenum-Förderprogramm und mit der Hilfe des Landwirtschaftsamtes konnten auch auf diesem Gebiet verschiedene erfolgreiche und effektive Netzwerke gebildet werden Die Preisträger: Kategorie artenreiche Wiesen: 1. Preis: Helmut Müller, Allensbach 2. Preis: Martin Aichem, Radolfzell-Güttingen 3. Preis: Walter Käppeler, Singen; Kategorie artenreiche Weiden: 1. Preis: Martin Stehle, Fridingen mit seiner Fläche Grabenwiese 2. Preis: Pestalozzi Kinderdorf, Wahlwies mit der Fläche Willacker; Kategorie Gesamtbetrieb: 1. Preis: Hans-Jörg Fischer, Öhningen 2. Preis: Dorfgemeinschaft Lehenhof, Deggenhausertal 3. Preis: Eugen Pröbstle, Scheer und Dieter Ellensohn, Allensbach-Freudental
Plenum Westlicher Bodensee, Winterspürer Str. 25, 78333 Stockach, Tel. +49 (07531)800-2958, info@plenum-bodensee.de, www.plenum-bodensee.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) Leibinger bringt neues Hefeweizen auf den Markt.
Um dem Weizenbier im Raum Bodensee-Oberschwaben zu einem neuen Popularitätsschub zu verhelfen, hat die Traditionsbrauerei Leibinger die „Seeweisse“ kreiert. Dabei handelt es sich um ein obergäriges, nach hauseigener Rezeptur gebrautes Bier. Verwendet wird ausschließlich von der Brauerei selbst gezüchtete Reinzuchthefe und Gersten- und Weizenmalz aus heimischer Produktion. Weizenliebhaber werden an dem neuen Getränk den würzigen, vollmundigen Geschmack mögen. Die Seeweisse gibt es in der umweltfreundlichen 0,5-Liter-Mehrwegflasche, als 5-Liter-Frischefässchen und als 15- Liter-Partyfass. Ganz neu ist auch das passende Designer-Weizenglas mit Seeweisse-Motiv, das in seiner leicht gekrümmten Form an ein Spinnakersegel erinnert. Die 1894 von Max Leibinger gegründete Brauerei Leibinger auf dem Ravensburger Bierbuckel, die heute in vierter Generation von Michael Leibinger geführt wird, ist Mitglied im Verbund "Die Freien Brauer" (www.die-freien-brauer.de). Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss führender Privatbrauereien, die konzernunabhängig und seit Generationen in Familienbesitz sind.
Brauerei Max Leibinger GmbH, Friedhofstraße 20-36, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 36990, info@leibinger.de, www.leibinger.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Immenstaad) Heger steigt um auf Linzgau Korn.
„Qualität, fair gehandelt, aus der Region!“ lautet das Leitmotiv bei Linzgau Korn. In der praktischen Umsetzung bringt es nachhaltige Vorteile für Umwelt und Verbraucher und für die beteiligten Landwirte, Bäckereien und Mühlen mit sich. Neu in das Partnerprojekt aufgenommen wurde jetzt die Bäckerei Heger in Immenstaad, die als handwerklicher Backbetrieb mit hohem Qualitätsanspruch und als Spezialist für Vollkorn- und Dinkelbackwaren die strengen Richtlinien von Linzgau Korn erfüllt. Bei den beteiligten Bäckereien sind unter anderem gentechnisch veränderte Zutaten, zugekaufte Teiglinge, industriell gefertigte Backmischungen und Konservierungsstoffe tabu. Zudem sind bei Linzgau Korn faire Preise für alle Beteiligten und eine gute und langfristige Partnerschaft maßgeblich. Zum Foto: Die Umstellung auf garantiert regional erzeugtes Linzgau Korn-Getreide feierten Bäcker Roland Heger (Mitte) mit seinen Gästen Bürgermeister Jürgen Beisswenger, Plenum-Geschäftsführer Michael Baldenhofer, Landwirtschaftsamtsleiter Karl Fuchs und seinen neuen Linzgau Korn-Partnern aus Landwirtschaft, Bäckerei und Mühle.
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Rielasingen-Worblingen) Sobota gibt auf.
Die Salzburger Stub’n der Familie Sobota, über lange Jahre Feinschmecker-Treffpunkt, hat nun endgültig ihre Pforten geschlossen. Grund für die schwerwiegende Entscheidung ist die Krankheit von Manfred Sobota, der dem Restaurant Gourmet-Ehren erkochte. Sein Sohn Michael, ebenfalls exzellenter Küchenchef, hat in Gottmadingen das Casino „Mica“ eröffnet – wir berichteten im Mai darüber.
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Bodman-Ludwigshafen) Tapas am See.
Tapas sind nicht nur ein Snack, sie sind auch ein Lebensgefühl. Das sagen die Brüder Gallardo, die in der Ludwigshafener Hauptstraße das „Tapitas“ eröffnet haben, ein Café-Restaurant mit Tapas-Bar. Tapas, das sind diese unwiderstehlichen Kleinigkeiten, die in Spanien das große Mahl einleiten, es häufig aber auch ersetzen. Ein Stück spanische Lebensqualität möchten die Gallardos den Gästen vermitteln. Das dürfte kein Problem sein bei Paella, frischen Meeresfrüchten – und eben Tapas. Die Gebrüder Gallardo stammen übrigens aus dem andalusischen Cadiz, und ihr erklärter Wunsch ist es, einheimischen Gaumen einen „Kurzurlaub in spanischer Manier“ zu gönnen. Olé.
Tapitas Gallardo, Hauptstraße 5, 78351 Bodman-Ludwigshafen, Tel. +49 (07773) 93 58 33, tapitas-gallardo@gmx.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Tettnang / CH – Locarno) Der Tettnanger Bergsteiger Uli Sorg kommt als Outdoor-Koch ins Fernsehen.
Mitteleuropäische Bergsteiger packen auf dem Gipfel normalerweise ihre „Brotzeit“ mit den üblichen Zutaten aus und „vespern“. Die Italiener haben eine hochentwickelte Picknickkultur, entfernen sich damit gewöhnlich aber nicht weit vom Parkplatz. Ein paar verrückte Australier haben vor 20 Jahren mal auf dem Nevado Huascarán (6768 m) „the highest dinner party of the world“ gefeiert und sind damit damals in alle Medien gekommen. Eine zivilere Variante praktiziert der Tettnanger Bergsteiger Uli Sorg: Er hat in den letzten Jahren auf seinem Outdoorkochgeschirr einige gipfeltaugliche Gerichte ausprobiert, worauf jetzt auch das Bayerische Fernsehen aufmerksam geworden ist. An Pfingsten gibt es unter anderem „Saltimbocca alla romana“ – auf der 1890 Meter hohen Cima di Sassello oberhalb von Locarno und unter den Augen der Fernsehkamera der wöchentlichen Sendung „Bergauf Bergab“ (Sendetermin noch nicht bekannt). Die Saltimbocca hat sich als besonders geeignet erwiesen, weil man das dünn geschnittene Kalbfleisch vor der Tour schon marinieren kann, ebenso können die Gnocchi als Sättigungsbeilage vorgekocht werden. Das Rezept zum Nachkochen (auch auf niedrigeren Bergen), Tourenerlebnisse sowie besinnliche Gedanken zum Bergsteigen findet man in seinem Buch „Hoch empor“.
weitere Infos: www.hochempor.de
Text: Patrick Brauns
(A – Bregenz) Schlechte Zeiten für Raucher.
Die am 1. Januar diesen Jahres in Kraft getretene Nichtraucherschutzregelung im Vorarlberg – nahezu identisch mit der in Baden-Württemberg – hat weniger massive Auswirkungen auf die heimischen Gastronomie- und Hotelleriebetriebe als befürchtet. Die neuen Nichtraucherschutzregelungen werden grundsätzlich als akzeptabler Kompromiss für Gäste und Gastwirte gesehen, so Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann Gastronomie bei der Wirtschaftskammer: „Unser Bestreben ist es deshalb, dass die derzeitigen Regelungen auch entsprechend eingehalten und umgesetzt werden.“ Die Vorarlberger Wirtschaftskammer wollte genau wissen, wie sich Tabak-Gesetz und Wirtschaftskrise auf Gastronomie und Hotellerie auswirken und initiierte eine Umfrage. Nussbaumer fasst die Ergebnisse zusammen: „Die gesamte Branche betreffend stellten 66 Prozent der befragten Betriebe seit Jahresbeginn keine gravierenden Veränderungen fest. 28 Prozent mussten Umsatzeinbußen und einen Gästerückgang von durchschnittlich 20 Prozent hinnehmen. Etwa sechs Prozent konnten ihren Umsatz sogar steigern.“ Derweil wollen die heimischen Betriebe auch im Sommer der Krise trotzen: Ganz nach dem Motto zuhause ist es am schönsten’ können sich die Gäste auf sommerliche Genüsse im Gastgarten freuen. Außerdem ist eine Kochwerkstätte rund um den Bodenseefisch geplant
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Stuttgart/Ravensburg) Wirte-Demo beim DEHOGA-Frühlingsfest.
Das größte Branchenfest des deutschen Gastgewerbes geriet zur Wirte-Demo: Mehr als 100 Gastronomen und Hoteliers aus dem Kreis Ravensburg haben sich gemeinsam mit fast 4000 Kolleginnen und Kollegen beim DEHOGA-Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen für die Einführung des 7-Prozent-Mehrwertsteuersatzes im Gastgewerbe stark gemacht – und hatten Erfolg: Ministerpräsident Oettinger zeigte sich von der großen Wirte-Demo im Festzelt beeindruckt. Unter tosendem Beifall der Wirte und Hoteliers sagte Oettinger seine Unterstützung für die bayerische Bundesratsinitiative zu und verwies darauf, dass die CDU auf Bundesebene die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie auch in ihr Wahlprogramm aufnehmen wolle.
Weitere Informationen unter www.prosiebenprozent.de
Text: Claudia Antes-Barisch


