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Gerüchteküche November 2009

(D – Konstanz) Auch für Nachtesser.

Wen mitten in der Nacht der Hunger drückt, der hat jetzt eine gute Anlaufstelle: Im Bonanza Steaks & More geht auch nach Mitternacht der Ofen nicht so schnell aus. Esther Schiess und Michael Stegmaier haben das Lokal an der Spanierstraße übernommen und etwas ganz Neues daraus gemacht. Seit Mitte August gibt es nichts Spanisches mehr, sondern, dem Namen des Lokals entsprechend, Steaks in allen Variationen – beispielsweise mit Speckbohnen – und Klassiker der deutschen Küche wie Zwiebelrostbraten, saure Kalbsleberle, handgeschabte Spätzle. Und immer mal wieder eine besondere Empfehlung. Gekocht wird bis in die Nacht. Mit der Rückkehr in die Heimat setzten die beiden neuen Pächter ihrem Wandertrieb ein vorläufiges Ende. Zuvor erprobten sie ihre Zusammenarbeit nämlich in Restaurants in Südafrika, Mozambique und Äthiopien. Übrigens: Im Bonanza-Thekenraum dürfen Raucher ihrer Lust frönen.

Bonanza Steaks & More, Spanierstr. 16, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 36 16 866 , www.bonanza-konstanz.de Geöffnet täglich von 16 bis 2 Uhr, Freitag und Samstag bis 3 Uhr

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Bad Waldsee) Zocken und genießen.

„Ihr Einsatz bitte“ – so heißt es bei der Casino-Nacht & Dinner im Golf & Vitalpark Bad Waldsee. Gewinnen, zocken und Jetons verspielen – und das in Verbindung mit einem kulinarischen Cocktail-Buffet: Das erwartet die Besucher am 21. November ab 19 Uhr, wenn die Spielbank Lindau hier erneut zu Gast ist. Und das Beste: Gespielt wird für einen guten Zweck. Für die besondere Casino-Atmosphäre sorgt die Spielbank mit Spieltischen für französisches Roulette, Black Jack und Poker. Nach einer Einführung begleiten Croupiers die Gäste durch die Welt des Glücksspiels. Die Spieler, die am Ende die meisten Jetons erspielt haben, dürfen sich über hochwertige Sachpreise freuen.

Anmeldung und Information unter Tel. +49 (07524) 40170 oder unter www.waldsee-golf.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Hilzingen) Ligurisches ab Hof.

Eine gute, neue Adresse für Liebhaber ligurischer Spezialitäten: Die cucina casalinga importiert lauter feine Dinge, die von ligurischen Bauern auf traditionelle Weise und in Eigenproduktion hergestellt werden. Dazu zählen natürlich Pesto, Cremas, Oliven und eingelegte Gemüse, aber vor allem Tropföle von Frantoi. Dabei handelt es sich um ein Olivenöl, das auf besondere Weise gewonnen wird: Nach dem Mahlen wird die entstandene Olivenpaste auf Sisalmatten aufgebracht, die wiederum zu Türmen aufgeschichtet werden. Durch das Eigengewicht dieser gefüllten Matten beginnt das Olivenöl durch natürlichen Druck heraus zu fließen – zu tropfen. Dieser Vorgang dauert einige Stunden. Das Tropföl enthält praktisch keine Bitterstoffe aus der Olivenhaut oder den Kernen. Das kostbare Tropföl und die anderen Spezialitäten bekommt man direkt auf dem Erlenhof in Hilzingen.

cucina casalinga – Import und Vertrieb ligurischer Spezialitäten, Erlenhof, 78247 Hilzingen Tel. +49 (07731) 797687, , www.cucinacasalinga.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Meersburg) Erste Sahne als Dessert-Künstlerin.

Sie ist gerade mal 25 Jahre alt, hat in einigen der besten Sterne-Restaurants Europas gearbeitet, und Harald Wohlfahrt sagt über sie, dass sie "eine sehr talentierte Pâtissière" und "enorm kreativ am Teller" sei. Auch Vincent Klink bescheinigt der jungen Frau eine große Begabung für ihren Beruf und lobt ihre Präzision. "Sie hat das Zeug dazu, eine große Karriere zu machen", sagt Klink. Nun hat Alexandra Lang auch eine große Anerkennung seitens der Gastro-Kritiker erfahren: Der Busche-Verlag verlieh der jungen Dessert-Künstlerin die Auszeichnung als "Pâtissier des Jahres 2010". Sie ist damit die erste Frau, die diesen im Aral Schlemmer Atlas zum siebten Mal vergebenen Titel trägt. Die Tochter des Meersburger Sternekochs und Hoteliers Manfred Lang hat ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Konditorin in Friedrichshafen und wurde bereits mit 20 Jahren Chef-Pâtissier in Vincent Klinks Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart. Nach weiteren Stationen in renommierten Häusern in Österreich und der Schweiz ging sie 2006 für ein Jahr zu Harald Wohlfahrt in die Schwarzwaldstube, die unangefochten an der Spitze der deutschen Gourmet-Restaurants steht. Wohlfahrts Chef-Pâtissier Pierre Lingelser ist bis heute eines ihrer größten Vorbilder.

Restaurant Casala – Romantik Hotel Residenz am See, Uferpromenade 11, 88709 Meersburg Tel. +49 (075 32) 80 04 0, , www.alexandra-lang.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(A-Schoppernau/Dornbirn) Messe-Showkochen.

Vom 12. bis zum 15. November findet erstmalig auf dem Messegelände die Jagd & Fischerei-Messe Dornbirn statt, eine Fachmesse mit vielfältigem Produktangebot und attraktivem Rahmenprogramm. Mit dabei sein wird auch Erwin Kasper vom Gämsle in Schoppernau mit einem eigenen Messestand und Kochvorführungen. Kasper zählt zu den Spitzenköchen im Vorarlberg erhält als solcher ständig neue Auszeichnungen – aktuell beispielsweise einen zweiten Stern im à la carte-Führer.

Hotel Wirtshaus zum Gämsle, Hinterm Stein, 6886 Schoppernau, Tel. +43 (0) 5515 30062, , www.gaemsle.at www.messedornbirn.at

Text: Claudia Antes-Barisch

(Schweiz) GaultMillau hat gekürt.

Der GaultMillau 2010 Schweiz hat wiederum einigen Köche eine besondere Auszeichnung verliehen. Zu den großen Gewinnern zählt André Jaeger von der Schaffhauser Fischerzunft: Er erhielt als einer von acht Köchen in der Schweiz 19 Punkte. Aufsteigerin in der Deutschschweiz ist Tanja Grandits vom Restaurant Stucki in Basel mit 17 vergebenen Punkten – akzent-Leser kennen die begnadete Köchin von ihren Jahren im "Thurtal" in Eschikofen. Sie und die St. Gallerin Vreni Giger sind damit die „ranghöchsten“ Köchinnen im Schweizer GaultMillau-Land. Über 14 Punkte aus dem Stand kann sich Christian Kuchler (Bild) vom Restaurant Schupfen in Diessenhofen freuen. Er ist die "Entdeckung des Jahres" in der Deutschschweiz. Erst 24 Jahre jung, hat er doch schon sehr viel mitbekommen: vom Vater, Wolfgang Kuchler (18 Punkte – Schäfli, Wigoltingen), und von Alain Ducasse, seinem berühmten letzten Arbeitgeber.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Bad Waldsee) 27. Internationale Spezialitätenwochen: Ein Festival der Gaumenfreuden!

Wie immer im November laden auch dieses Jahr die Wirte aus Bad Waldsee und Umgebung zu den Internationalen Spezialitätenwochen ein und präsentieren dort ausgewählte internationale Gerichte. Insgesamt erwarten die Gäste 14 internationale Stationen. Die kulinarische Weltreise ermöglicht eine Tour vom Münsterland zum Nordseestrand, macht kulinarische Träume aus 1000 und einer Nacht wahr und entführt Sie zur kulinarischen Bahamas-Kreuzfahrt. Auch Spezialitäten aus Ungarn, dem Wien der Wiener „K. u. K.“-Zeit, Sizilien und Sardinien, Mexiko und Brasilien, Burgund-Dijon und dem Regenbogenland Südafrika werden kredenzt. Nicht zu vergessen der Streifzug durch die Provence, die Tour entlang der berühmten Route 66 und die kulinarischen Genüsse aus der Welt der Gewürze. Die „Plaisir d’amour“ beweisen, dass Liebe durch den Magen geht, und last but not least heißt es im Golf & Vitalpark: „Oberschwaben trifft Asien“. Und das ist noch nicht alles: Neben den Gaumenfreuden aus aller Welt, gibt es wieder ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.

27. Internationale Spezialitätenwochen, 07. – 22.11., Bad Waldsee und Umgebung Weitere Infos: www.waldseer-wirte.de

(D – Konstanz) Himmelblau gibt’s nicht mehr.

Eigentlich hatte die „Pasta & Salad Bar“ an der Wallhauser Seepromenade einen guten Start hingelegt, und eigentlich hätte Angelika Mössle-Klug gerne weiter gemacht mit dem „Himmelblau“. Aber das Leben hat mitunter seine eigenen Pläne, und drum musste die Suppengrün-Wirtin aus familiär-gesundheitlichen Gründen ihre Wallhauser Dependance schließen. „Ich hätte praktisch nur ganz selten dort sein können, und so was Fremdbestimmtes ist nicht mein Ding“, erklärt sie und ist ein wenig traurig – auch wegen der schönen Lage des Lokals direkt am See. Aber das Suppengrün braucht ihre ungeteilte Kraft – und die schenkt sie ihm nun.

www.suppengruen.biz

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Warth) Ausgezeichnete Brände.

Bei der Schweizerischen Edelbrandprämierung 2009/2010 von Distiswiss erhielt die Kartause Ittingen mehrere Auszeichnungen: jeweils Gold für den Hopfen-, Quitten- und Weinbrand und Silber für den Traubentresterbrand Marc. Distiswiss veranstaltet alle zwei Jahre nationale Prämierungen von Edelbränden und ist damit die einzige repräsentative Spirituosenprämierung auf nationaler Ebene für Gewerbebetriebe. Bewertet werden Sauberkeit, Geschmack, Charakter und Harmonie des Destillates. 64 Betriebe haben an der Prämierung teilgenommen, darunter praktisch alle renommierten Schweizer Destillerien. Insgesamt wurden über 400 Produkte eingereicht. Distiswiss ist die Vereinigung des Schweizerischen Spirituosenverbandes, des Schweizerischen Obstverbandes und des Schweizerischen Brennerverbandes. Vereinszweck ist die Förderung der Schweizer Qualitätsspirituosen und der Edelbrandkultur.

Stiftung Kartause Ittingen, CH-8532 Warth, Tel. +41 (0) 52 748 44 11, www.kartause.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Gottlieben) Mit allen Sinnen.

Bei einem Parfüm-Seminar in der Krone kann man nach dem Essen gleich seinen eigenen Duft kreieren. Nach dem Apero kommen die Gäste zunächst in den Genuss eines Drei-Gang-Menus, das von Chefkoch Raphael Lüthy mit speziellen Parfümsalzen und -zucker zubereitet wurde. Zwischen den Gängen spricht der Parfümeur Marc Roesti über das Entstehen von Düften, die Sprache der Parfümeure, die Duftindustrie und andere Themen rund um das Thema „Parfüm“. An speziellen Arbeitstischen wird dann getüftelt und gepanscht: Jede Person kreiert ihr eigenes Parfüm! Der Abend kostet 130 Franken (mit Wein) oder 115 Franken (ohne Wein). Die Platzzahl ist beschränkt auf 20 Personen. Anmeldung erforderlich.

Hotel Restaurant Die Krone, Seestrasse 11, CH-8274 Gottlieben, Telefon + 41 (0) 71 666 80 60. www.hoteldiekrone.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Noch mehr Süßes.

Leonidas, das belgische Pralinengeschäft, eröffnet seine 2. Filiale in Konstanz in der Wessenbergstraße (Eisdiele Zandanel) Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit ist der Mensch froh, wenn er in heimeliger Atmosphäre mit Kaffee und heißen Schokoladegetränken verwöhnt wird. Simone Kepp und Felix Groh bieten darüber hinaus natürlich vor allem die bekannten unwiderstehlichen belgischen Schokoladenprodukte an, dazu allerlei Trüffelsorten, Geleefrüchte und vieles andere, was des Naschfreundes Herz begehrt. Genau: Nikoläuse und süße Weihnachtsgeschenke auch.

Leonidas Konstanz , Salmannsweilergasse 3 und Wessenbergstraße 6, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 2840978, , www.leonidas-konstanz.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Eine Auszeichnung kommt selten allein.

Rolf Böhi vom Restaurant Schaffhauserhof hat in den letzten Wochen Anerkennung gleich in zweifacher Form erhalten: Von GaultMillau wurde seiner Küche der 15. Punkt zugesprochen und zudem erhielt er die Auszeichnung der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch. Damit ist der Schaffhauserhof neben der Fischerzunft das höchstdekorierte Restaurant der Stadt. Während GaultMillau allgemein auf die Qualität der Küche achtet, bekommen nur Lokale mit einem hervorragenden Angebot an regionalen Fischgerichten den Goldenen Fisch. Die Auszeichnung muss alljährlich neu bestätigt werden. Sie kann ebenso einem kleinen Fischbeizli mit gepflegtem Service wie einer bekannten Hostellerie verliehen werden. Sie erfolgt aufgrund eines längeren, anonym durchgeführten Testverfahrens nach festgelegten Kriterien und braucht die Empfehlung des so genannten Netzmeisters und die Stimmenmehrheit der Vorsteherschaft. Rolf Böhi jedenfalls verarbeitet mit Vorliebe Fische – aus dem Rhein und aus dem Bodensee.

Restaurant Schaffhauserhof, Promenadenstr. 21, 8200 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 625 58 00, , www.schaffhausen.ch/schaffhauserhof

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Ehingen) Zwischen Amtsgericht und Rathaus in Ehingen liegen der Laden und das gemütliche Weinstüble der Familie Denkinger. Dort findet man nicht nur eine reiche Auswahl an Weinen, Sekt und Spirituosen sondern erhält auch eine freundliche und kompetente Beratung.

Seit mittlerweile zehn Jahren lädt Familie Denkinger Weingärtner aus aller Welt ein, im Rahmen der Ehinger Weintage ihr Angebot vorzustellen. Eine optimale Gelegenheit für Kunden guten Wein zu verkosten und darüber hinaus die dazu gehörenden Winzer kennen zu lernen. Insgesamt steht eine Auswahl von rund 200 offenen Weinen, Sekten und Spirituosen aus Frankreich, Spanien, Italien, Chile und, in diesem Jahr neu, aus Portuga zur Probe. Die Aula des Johann-Vanotti-Gymnasiums bietet viel Raum für das Probieren der Weine und nette, informative Gespräche. Zudem berichtet Juniorchef Ralf Denkinger von einem neuen Württemberger, der bei den Ehinger Weintagen vorgestellt wird. Die Weingärtner von Güglingen-Cleebronn haben kurzerhand den Ertrag auf 60 – 80 kg pro ar reduziert und so einen Wein mit mehr Qualität, mehr Frucht und mehr Fülle hergestellt. Ein anderer Wein kommt vom südlichsten Weinanbaugebiet der Welt, aus Patagonien, nach Ehingen. Er heißt treffend: „Wein vom Ende der Welt“. Absolutes Highlight der Ehinger Weintage: der Besuch der Winzerin Frau Jeanneret Momberg von der Firma Middelvlei/Momberg aus Südafrika, deren Weine bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Familie Denkinger freut sich auf Ihren Besuch!

Ehinger Weintage, Sa, 14.11., 15:00 – 21:00 Uhr und So, 15.11., 14:00 – 18:00 Uhr, Aula Johann-Vanotti-Gymnasium Eintritt: 5 Euro, Zweitageskarte: 8 Euro, inklusive freier Verkostung aller präsentierten Weine Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, kann den Fahrpreis mit dem Eintrittspreis verrechnen lassen. Weitere Infos: Tel.: +49 (07391) 62 65 oder

(CH-Siegershausen) Deutlicher Hinweis auf guten Käse.

Versteckte Köstlichkeiten brauchen mitunter einen Hinweis. In Siegershausen beispielsweise befindet sich der kleine Fabrikladen der Firma Strähl etwas versteckt vor oder hinter dem Bahnübergang (je nachdem, aus welcher Richtung man kommt). So versteckt, dass eigentlich nur Eingeweihte den Weg dorthin finden konnten. Was ja in Anbetracht der feinen Käse, die hier angeboten werden, wirklich schade ist. Dem wurde nun Abhilfe geschaffen in Form eines großen, wirklich nicht zu übersehenden Schildes, das direkt an der Durchgangsstraße darauf hinweist, dass man – ups – nun schon an der Firma Stähl vorbei gefahren ist. Einmal wenden und schon findet man den netten kleinen Laden mit Molkereiprodukten und den bekannt guten Strähl-Käsen vor. Und eine nette Verkäuferin obendrein.

Strähl Käse AG, Bahnhofstraße 1, 8573 Siegershausen, Tel. +41 (0)71 678 11 11, www.straehl.ch Ladenöffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 7.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Mi. und Sa. 7.30 bis 11.30 Uhr

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Kulinarisches bei der VHS.

Die Volkshochschule bildet auch kulinarisch. Im November hält sie einige interessante Kurse zum Thema essen und Trinken bereit. Das beginnt am 10.11. mit einem Einsteigerseminar für Kaffeeliebhaber. Am 13.11. folgt ein kulinarischer Benefizabend im Konzil zugunsten der Konstanzer Tafel mit einem 4-Gänge-Menü und Informationen zu Alltag, Gesellschaft und Kultur zu Zeiten Papst Martins V. Am 14.11. informiert ein Bierseminar in der Ruppaner Brauerei über Geschichte und Herstellung des Gerstensafts. Weinliebhaber können am gleichen Tag ein Seminar zur Württemberger Weinkultur besuchen. Und am 20.11. gibt es einen Männerkochkurs. Darüber hinaus werden verschiedene informative Besuche bei Getränkeherstellern im Kreis, Teezeremonien und Weinseminare angeboten.

Nähere Infos unter www.vhs-konstanz-singen.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(A – Vorarlberg) Neue Runde für ErlebnistesterInnen.

Wie schon vor zwei Jahren ist „Vorarlberg isst …“, eine Initiative der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie der Vorarlberger Wirtschaftskammer, auf der Suche nach 500 sogenannten ErlebnistesterInnen. Damit sind nicht professionelle Gastrokritiker gemeint, sondern private Gourmets, die über sechs Monate hinweg 250 heimische Gastronomiebetriebe der Kategorien Restaurant, traditionelles Wirtshaus, Ethnolokale oder Kaffeehaus besuchen und bewerten. Ein weiterer Unterschied zu den üblichen Restaurant-Tests: Hier steht das gesamte emotionale Erlebnis im Vordergrund. Dieser Wettbewerb soll nämlich in erster Line aufzeigen, wie ein Betrieb von seinen Gästen wahrgenommen wird. Die Siegerbetriebe werden im neuen „Genuss- und Erlebnis-Guide 2011/2012“ im Herbst 2010 präsentiert. Interessierte Gourmets und Freunde der Gastronomie –aus Vorarlberg, aber auch aus dem angrenzenden Ausland – sind eingeladen, sich als TesterInnen anzumelden. Auch wenn nur 500 Anmeldungen berücksichtigt werden können, so nehmen doch alle BewerberInnen an einem Gewinnspiel teil: Verlost werden 100 Genussgutscheine und 100 Kochschürzen. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage von „Vorarlberg isst …“, wo man sich auch anmelden kann.

www.vorarlberg-isst.at

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Radolfzell) Auf ein Neues!

Im Café Viva in Radolfzell hat es einen Pächterwechsel gegeben: Nermin Tokic und sein Team wollen dem Lokal in der Höllturmpassage neues Leben einhauchen. Damit die Gäste sich rundum wohlfühlen, setzt er in erster Linie auf einen hervorragenden und freundlichen Service. Zum gastronomischen Angebot: Frühstück gibt es in verschiedenen Varianten, und zwischen 12 und 14 Uhr werden täglich wechselnde, preiswerte Mittagsmenüs angeboten. Die Gäste sind ausdrücklich aufgefordert, auch Wünsche zu äußern, die nicht auf der Karte stehen – Spontaneität und Flexibilität werden im Viva groß geschrieben. Der Abend wird vorwiegend im Zeichen des Latino stehen.

Viva Café-Bar, Höllturmpassage 5, 78315 Radolfzell, Tel. +49 (07732) 823 36 92, www.viva-bar.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Bermatingen-Ahausen) Neue Säfte, frischer Look.

Aus der Kelterei Widemann gibt es einige Neuigkeiten: Zum einen wurde das Sortiment erweitert und umgestellt, und man setzt auf mehr Bio- und Direktsäfte. Das Angebot umfasst jetzt zehn verschiedene Bio-Direktsäfte und Direktsäfte aus heimischen Früchten, dazu Spezialitäten wie naturtrübe Säfte, Schorlen oder Apfelwein sowie Säfte aus exotischen Früchten. Zum anderen haben die Etiketten auf den Saftflaschen einen neuen Auftritt. Die abgebildeten Äpfel, Kirschen, Birnen und Beeren für die Säfte reifen übrigens auf möglichst naturbelassenen Streuobstwiesen und in den Obst-Gärten der Region Bodensee-Oberschwaben. Sie werden in eigener Kelterei gepresst und schonend abgefüllt. Die Produkte des Familienbetriebs schneiden regelmäßig sehr gut ab bei den DLG-Prämierungen.

Widemann Bodensee-Kelterei GmbH, Heiligenbergstraße 12, 88697 Bermatingen-Ahausen Tel. +49 (07544) 9588-0, , www.widemann-saft.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Sigmaringen) Zündapp und Zoller-Hof beim Cannstatter Wasen.

Einen großen Auftritt beim Cannstatter Wasen hatte die Zoller Brauerei als bekennender Fan von alten Zündapp-Motorrädern. Anlässlich der Eröffnung des Volksfestes knatterte nämlich zum Sonderthema „Wirtschaftswunder“ ein Konvoi der Zündapps durch die mit Zuschauer gefüllten Straßenzüge. Rainer Bosch, Gebietsleiter der Brauerei Zoller-Hof und Liebhaber alter Motorräder, hatte Zündappfreunde aus der Region mobilisiert, um gemeinsam die Fahrt zur Teilnahme nach Stuttgart durchzuführen. Am Aufstellungsplatz waren in Eigenregie angereiste Mitglieder der Zündapp Bella IG hinzugestoßen. Gemeinsam präsentierte sich die Formation dem Publikum und verteilte an die kleinen Zuschauer Fähnchen des Zündapp-Museums in Sigmaringen. Nach dem Umzug wurden die Oldtimer-Motorräder wieder sorgsam verladen und die Zündappianer besuchten gemeinsam den Wasen.

Brauerei Zoller-Hof Graf-Fleischhut GmbH & Co.KG, Leopoldstr. 40, 72488 Sigmaringen Tel. +49 (07571) 7210, , www.zoller-hof.de

Text: Claudia Antes-Barisch