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Gerüchteküche Oktober 2009

(D-Bodman-Ludwigshafen) Und noch ein Lokal.

Pino Arena und Nico Tattavita, die beiden Erfolgsgastronomen vom See, fügen ihren zahlreichen Restaurants – z.B. Arena (Überlingen), Riva (Sipplingen), Walfisch (Ravensburg), Il Centro (Immenstaad) – ein weiteres hinzu: das Aquarama. Mitte Oktober wird es eröffnet, in Ludwigshafen am Seeufer. Das Konzept, so Pino Arena, wird dem seiner anderen Lokale gleichen. In unserer nächsten Ausgabe berichten wir ausführlicher darüber.

Text: Claudia Antes-Barisch

Kein Versteckspiel mehr im Döner.

Millionen von Dönern gehen alljährlich über die Ladentheke und kaum jemand weiß wirklich, was drin steckt. Das neue RAL-Gütezeichen Döner, das jetzt von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung anerkannt wurde, will da Klarheit schaffen. Die durch die Gammelfleischskandale der letzten Jahre verunsicherten Konsumenten finden hier eindeutige Qualitätskriterien, auf die sich die Hersteller und Anbieter von Döner mit dem RAL Gütezeichen verpflichten. Demnach dürfen in den Dönerfleischzubereitungen außer Semmelmehl und gebratenem Fleisch weder Soja noch Pflanzenfasern, Wasser oder sonstige Streckmittel eingesetzt werden. Die Soßen müssen frei sein von Sojaöl und Konservierungsstoffen. Die Gütesicherung regelt außerdem eine strenge Wareneingangskontrolle, Lagerhaltung, Hygiene und den Umgang mit Lebensmitteln.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Ochsenhausen) Erstes Eis-Drive-In in Europa.

Und das in Ochsenhausen. Tatsächlich: Bei „Rino“ gibt es dort jetzt Eis am Drive-In-Schalter – für diejenigen, die zum Eis holen partout nicht aus dem Auto aussteigen wollen. „By Rino“ ist man offensichtlich auch anderweitig ziemlich rege: Dort gibt es nicht nur ziemlich originelle Eisbecher wie „Carnevale di Venezia“ oder „Ti Amo“, sondern außer dem Drive-In auch einen Eis-Partyservice. Zu alldem tut sich der begeisterte Sportfan Rino Bernardi auch noch als Sport-Sponsor hervor.

Eiscafé by Rino, Poststraße 32, 88416 Ochsenhausen, Tel. +49 (07352) 1892, www.byrino.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Mehr Felchen – weniger Kretzer.

Die Bodensee-Fischer haben wieder ein wenig Grund zur Freude: Am Untersee und im Rhein ist die Felchenpopulation in diesem Jahr deutlich besser als in den Vorjahren. In den ersten sieben Monaten ging den Fischern bereits mehr von dem beliebten Speisefisch ins Netz als im gesamten Jahr 2007. Dagegen sieht die Bilanz beim Kretzer schlecht aus. Hier wurde vergleichsweise weniger gefangen. Auch bei den meisten anderen Fischarten müssen sich die Fischer mit kleinerer Ausbeute begnügen.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Ulm) Bauernaufstand gegen Gentechnik.

Rund 6000 Menschen, dazu 120 Schlepperfahrer, haben auf dem Ulmer Münsterplatz an der ersten Veranstaltung des landesweiten Bündnisses "Vielfalt ernährt die Welt – natürlich ohne Gentechnik" teilgenommen. Mitglieder sind unter anderen Nabu, BUND, Bioland und Demeter sowie der Verein "Gentechnikfreies Europa", das Katholische Landvolk und die bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Auf einer insgesamt 500 Meter langen Tafel wurden regionale Produkte aus ganz Baden-Württemberg serviert. Unterstützt wird das Anliegen des Bündnisses nach einem bundesweiten Anbau-und Fütterungsverbot von gentechnisch verändertem Saatgut und Futtermittel von einer Umfrage, die es selbst bei Emnid in Auftrag gegeben hatte. Demnach lehnen 65 Prozent der Deutschen Gentechnik strikt ab. Die Veranstalter forderten u.a. den baden-württembergischen Agrarminister Peter Hauk (CDU) auf, für eine zukunftsfähige, gentechnikfreie und bäuerliche Landwirtschaft einzutreten.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Meersburg) „Döös Wiesnboot“

Das Oktoberfest geht schwimmen: Als Döös Wiesnboot“ startet die MS Uhldingen von Meersburg zu einer zünftigen See-Rundfahrt. Mit frischem Fassbier, bayrischen Schmankerln und musikalischer Gaudi importiert Andreas Karlinger alias „King Karla“ Deutschlands legendärstes Volksfest auf den Bodensee. „Wir feiern, dass der Gamsbart bebt!“ verspricht der Wiesnboot-Kapitän. Der Friedrichshafener hat im August bereits beste Erfahrungen mit seinen schwimmenden Festideen gemacht, als auf der ersten großen Schlagerboot-Party viele bunt verkleidete Schlagerfans die 70er Jahre hochleben ließen. Damit „Döös Wiesnboot“ auch richtig waschecht wird, sind Dirndl, Lederhosen oder andere zünftige Trachtenkostüme ausdrücklich erwünscht. Und natürlich wird auch die MS Uhldingenfesch entsprechend „verkleidet“. Für zünftige Musi zum Schunkeln und Tanzen sorgen die Bayrischen Wiesn-Musikanten. In den Pausen legt DJ King Karla die besten Wiesn-Hits auf. Fürs leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Das Wiesnboot-Spaßpaket all inclusive bietet soviel herzhafte Würstel, knusprige Brezen, Softdrinks, Sekt und selbstverständlich frisches Oktoberfestbier vom Fass wie man mag und schaffen kann. Nachdem „Döös Wiesnboot“ gegen 24 Uhr wieder in den Hafen eingelaufen ist, wird im Fährhaus Meersburgkräftig weitergefeiert.

„Döös Wiesnboot“, Fr, 02.10., 19 Uhr, Abfahrt Meersburg Hafen Weitere Infos: www.kingkarla.de Teilnehmerzahl begrenzt, Tickets ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

(D-Friedrichshafen) Aller guten Dinge sind drei, sagten sich auch Carmen und Joachim Föhr und haben nach dem Graf-Zeppelin-Haus und der MS Graf Zeppelin mit dem Restaurant Lounge „Zeppelin Hangar FN“ ihre Zeppelin-Perlenkette vervollständigt.

Direkt beim neuen Check Inn für die Zeppelinfluggäste haben die Zeppelin Luftschifftechnik und die Föhr Event Catering GmbH gemeinsam etwas Großartiges auf die Beine gestellt. In nur vier Monaten Bauzeit wurde das stets provisorisch wirkende Zeltarrangement durch eine Erlebnisgastronomie der besonderen Art ersetzt. Knapp eine Million Euro hat Zeppelin Luftschifftechnik in den Bau investiert, während Carmen und Joachim Föhr rund eine halbe Millionen Euro für die Innenausstattung und die Küche in die Hand nahmen. Eine Investition in die Zukunft, die sich zweifellos gelohnt hat. Schon beim Betreten des Hangars wird klar: Da haben zwei das Gleiche gewollt und in Perfektion umgesetzt – Dauerhaftes in hoher Qualität. “Wir wollten ein Raumgefühl schaffen, das viel Platz zum Träumen lässt“, erklärt Thomas Brandt, Geschäftsführer der Zeppelin Luftschifftechnik. Und das ist auch gelungen. Beim Betreten des Zeppelin Hangar beginnt quasi eine Reise in die Welt des Zeppelin. Im hellen, ansprechenden Ambiente der stilvoll, extravagant und vielseitig mit viel Sinn fürs Detail eingerichteten Restaurant Lounge, erhält der Gast interessante Einblicke in die technische Welt des Zeppelins und seine bewegte Geschichte. „Bei der Umsetzung haben wir sehr auf Variabilität geachtet“, sagt Joachim Föhr. Vom romantischen Candle-Light-Dinner über After-Work-Partys und Firmenevents bis hin zur Hochzeit ist dort – nur wenige Meter neben dem Zeppelin-Flugfeld – scheinbar alles möglich. Absolutes Highlight und ganzer Stolz der Familie: Der Gondeltisch, der einer Zeppelingondel nachempfunden ist und genau wie dort Platz für zwölf Personen bietet. „Unser Ziel ist es ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Bei uns können sich die Zeppelinfluggäste vor und nach dem Flug verwöhnen lassen, die Oma mit dem Enkel ein Eisessen und dabei dem Zeppelin beim Starten und Landen zuschauen, oder der Geschäftsmann zum Fünf-Gang-Menü einladen“, unterstreicht Carmen Föhr die Vielseitigkeit. Übrigens: Das zwölfköpfige Hangar-Team unter Leitung von Catering-Chef Stefan Seeberger serviert regionale bis asiatische Köstlichkeiten. Von 9 bis 24 Uhr wird täglich durchgehend warme Küche angeboten. Unser Fazit: Der Besuch des Zeppelin Hangar lohnt sich – ob mit oder ohne Zeppelinflug – auf jeden Fall.

Weitere Infos: www.foehr-gastronomie.com

(D-Meckenbeuren) Mittags ins Glashauscafé.

Liebenauer Landleben hat wieder etwas Neues zu bieten: Von Montag bis Freitag gibt es zwischen 11.45 und 13.30 Uhr im Glashaus einen den Jahreszeit angepassten Mittagstisch mit Salatbuffet, Tagessuppe und zwei Tagesgerichten, davon ein vegetarisches. Interessant auch das Frühstück: Da kann man wählen zwischen verschiedenen Varianten vom einfachen Bistro- bis zum Gourmetfrühstück. Den Genuss erhöhen wird das Bewusstsein darüber, dass alles, was hier auf den Tisch kommt, aus eigenem Liebenauer Anbau stammt, aus der Region oder zumindest aus fairem Handel. Und die Preise sind durchweg moderat!

Liebenauer Landleben, Siggenweilerstraße 10, 88074 Meckenbeuren, Tel. +49 (07542) 101 195, www.liebenauer-landleben.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Zürich) Zürich für Gourmets.

Im Oktober lohnt sich ein Besuch in Zürich: Bei der Gourmesse, die vom 9. bis zum 12. Oktober im Kongresshaus stattfindet, tauchen die Feinschmecker ein in die Welt der Delikatessen. Jede Menge Kochprofis zeigen in der Showküche, was sie können, und etwa 140 Händler und Hersteller sind mit ihren Produkten dabei. Das Gastland Italien und der Gastkanton Thurgau präsentieren ihre kulinarischen und vinologischen Bodenschätze zwischen Antipasti und Öpfelringli. Es gibt viel zu degustieren und zu philosophieren über traditionelle Delikatessen und neue Entdeckungen. Unterhaltung und Wissen vermitteln die Sondershows, Events und Verkostungen zu den Themen Molekularkochen, Tortengestaltung, Essig, Whisky, Kaffee, Brot-Aromarad oder British Cheese. Die Olivenöl-Degustationsbar ist mit 130 Ölen aus 14 Ländern bestückt. Zum Feinschmeckertreffen gehört wiederum eine Kindergourmesse, in der die Kinder nicht nur betreut und verpflegt werden, sondern auch auf spielerische Weise ihrem Geschmackssinn auf die Spur kommen können, während die Eltern auf der Genussmeile flanieren.

www.gourmesse.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) „Gutes vom See“ im Konzil.

Wieder ein Termin für Menschen, die gerne gut essen: Der Verein „Gutes vom See“ präsentiert am 18. Oktober im Konzil der Öffentlichkeit von 10 bis 18 Uhr jede Menge Bodensee-Spezialitäten. Landwirte, Bäcker, Metzger, Brauer und Winzer aus der Region werden die ganze Palette feiner Bodensee-Produkte zum Verkosten anbieten. Köche lassen sich an diesem Tag beim Kochen über die Schulter schauen – es werden also Profitipps und Rezeptideen aus erster Hand geboten. Natürlich wird auch die gesunde Ernährung Thema sein. Abgerundet wird die Verbrauchermesse durch ein buntes Kinderprogramm. Der Eintritt kostet für Erwachsene nur zwei Euro, Kinder zahlen nichts. Die Veranstaltung wird unterstützt durch PLENUM Westlicher Bodensee. Der Verein „Gutes vom See“ ist ein Zusammenschluss von Erzeugern, Lebensmittelverarbeitern und -händlern sowie Küchenleitern am westlichen Bodensee. Gemeinsam fördern sie die Vermarktung von regionalen und umweltschonend erzeugten Lebensmitteln im Handel wie auch in Gastronomie und Großküchen. Der Verein setzt sich auf diese Weise für eine nachhaltige Förderung der Bodenseeregion als Wirtschafts- und Naturraum ein.

www.gutes-vom-see.de, www.plenum-bodensee.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Singen) Ludwig Stegmiller und Thomas Albrecht – zwei gastronoische Leuchtürme Singens, gehen nun konsequenterweise in den Hegau-Tower. Das Hotel-Restaurant-Vinothek-Bar-Konzept strahlt denn auch weit in die Region hinaus.

Das Hotel hat Ludwig Stegmiller mit 12 Zimmern, 1 Appartment und 3 Suiten umgesetzt, sehr modern, sehr hell und in der siebten Etage – "höher als allle anderen". Zusammen mit den zwei Mit-Investoren Wolfgang Friedrich und Andreas Kambach baut er an der Vision eines gastronomischen High-Lights (sic!). Dafür konnte auch Thomas Albrecht gewonnen werden, der vielen noch aus der Vinothek bekannt ist: Im Tower bekommt er eine Riesenbar mit 200 Weinen, viele davon im Offenausschank und der Name: Vino im Tower. Dazu werden im anspruchsvollen, modernen Gastrobereich Pizza, Pasta und Steaks gereicht. Der Name: ResTOWERrant. "Ich esse hier jeden Tag selber, also es wird sicher kein Schrott serviert", garantiert Ludwig Stegmiller, der mit seiner Firma den 11. Stock fast komplett als Bürofläche nutzt. Eine Terrasse gibts im Gastrobereich natürlich auch und die Bar kann zur Smokerslounge mit großen Glaswänden abgeteilt werden. Daher geht Thomas davon aus, daß von 7.00 früh bis 2.00 früh hier eigentlich immer jemand is(s)t. Und trinkt …

Hegau – Tower – Hotel & Restowerant; Maggistr. 5; D – 78224 Singen HoTEL.: +49 (07731) 14 81 67 20 Restowerant: +49 (07731) 14 81 66 99

Text: Markus Hotz

(CH-Blauburgunderland) Herbstzeit – Weinzeit.

Im den Rebbaugemeinden des Schaffhauser Blauburgunderlandes finden jetzt die beliebten Herbstsonntage statt: Groß und Klein treffen sich in den geschmückten Dorfstraßen und genießen Weine und kulinarische Spezialitäten. Eine gemütliche Sache, bei der auch die Kinder dank zahlreicher Attraktionen nicht zu kurz kommen. Die Herbstsonntage im Oktober: 4.10. Hallauer Herbstumzug, Wilchinger Herbstsonntag, Gächlinger Herbstfest; 10./11.10. Osterfinger Trottenfest; 11.10. Hallauer Herbstumzug.

www.blauburgunderland.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Auszeichnung für André Jaeger.

Der viel gelobte Küchenchef der Schaffhauser „Fischerzunft“ kann sich über eine neue Auszeichnung freuen: Der in den deutschsprachigen Ländern und dem Elsass erscheinende „Große Restaurant & Hotel Guide“ (aus dem Bertelsmann-Konzern) hat ihn für die Schweiz zum „Koch des Jahres 2010“ erwählt. Die Ehrung wird im Guide 2010 auf einer ganzen Seite erwähnt und auf der Website www.der-grosse-guide.de präsentiert. Und natürlich gibt es auch eine Urkunde. Übrigens hat sich André Jaeger für die Restaurant-Freitage auf eine schöne alte Tradition besonnen, indem er den Freitagslunch künftig dem Fisch widmet. Unter dem Motto „Freitags is(s)t FischTisch“ gibt es Fische aus dem See und aus dem Meer – nach bewährt köstlicher Jaeger-Art zubereitet.

Rheinhotel Fischerzunft, Rheinquai 8, 8200 Schaffhausen, Telefon +41 (0)52 632 05, , www.fischerzunft.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Lindenberg) Richtfest für Hotelneubau.

Das familiengeführte Traditionsgasthaus Lindenberger Hof in Lindenberg im Allgäu erweitert seinen Betrieb. Die Hotelerweiterung umfasst 20 Doppelzimmer in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie, sodass den Gästen ab Anfang Dezember diesen Jahres insgesamt 31 Zimmer mit 60 Betten zur Verfügung stehen. Beim Richtfest freute sich Bürgermeister Johann Zeh: „Ein Hotel mit entsprechender Kapazität war schon lange der Wunsch der Stadt. Es wird für den Tourismus in Lindenberg eine große Bereicherung sein; jetzt können auch größere Reisegruppen in Lindenberg untergebracht werden.“ Der gesamte Neubau wird barrierefrei gebaut werden. Bei der Einrichtung der Zimmer wird gleichermaßen auf Gemütlichkeit und Komfort geachtet.

Hotel Lindenberger Hof, Hauptstr. 50, 88161 Lindenberg, Tel. +49 (08381) 30 40, , www.hotel-lindenberger-hof.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Reichenau) Zweimal Axel Rühmann: Ende und Anfang.

Axel Rühmann, der Hotelier und Küchenmeister des Strandhotels Löchnerhaus, hat ein neues großes Amt angetreten und beendet seine Zeit auf der Reichenau: Anfang September wurde er zum neuen Präsidenten des Verbands der Köche Deutschlands e.V., dem mit 12.000 Mitgliedern europaweit größten Berufsverband der Köche, gewählt, zusammen mit einem Vizepräsidenten aus München und zwei aus Norddeutschland. Auch wenn das ein Ehrenamt ist, kann man es kaum von der Reichenau als vollbeschäftigter Hotel- und Küchenchef machen. So wird er nach dem Ende dieser Saison nach 20 Jahren auf der Reichenau dieses Kapitel schließen und mit seiner Frau Marie-Luise in seine niedersächsische Heimat ziehen. Nachfolger wird sein Neffe Martin Baumgärtel, der bisher ein Hotel-Restaurant in einem Kurort bei Hannover betreibt. Die Winterpause von November bis Ende Februar wird im Löchnerhaus für einige Renovierungen genutzt, denn auch bei dieser Traumlage am See muss man etwas tun, um die Gäste zu halten: In der Hotelhalle wird eine Bar eingebaut und die Tagungsräume werden modernisiert. In einem nächsten Schritt soll der Wellnessbereich ausgebaut werden.

www.loechnerhaus.de, www.vkd.de

Text: Patrick Brauns

(Ch-Kreuzlingen) Schöne Zukunft für den „Löwen“.

Der unter Denkmalschutz stehende „Löwen“ (schräg gegenüber dem neuen "ceha!") wird demnächst saniert. Das ehemalige Restaurant soll in etwa einem Jahr wieder gastronomisch genutzt werden. Im Keller wird sich Renato Gfeller mit der Weinhandlung Vinothek Grottoria einmieten. Lisa und Uwe Schwierskott, bekannt durch das Schlössli in Bottighofen, möchten das neue Restaurant als Weinbar führen. „Wir wollen hier kein zweites Schlössli mit gehobener Gastronomie machen“, betont Uwe Schwierskott. Es werde Znüni, ein Mittagsmenü und am Abend einfachere Speisen geben. Dabei denkt er beispielsweise an Flammkuchen. Gedacht ist die Weinbar insbesondere als gemütlicher Treffpunkt für die Stadt.

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Gottlieben) Rumpelstilz am Teller?

Im Hotel Krone keine Unmöglichkeit! Am 23. und am 31. Oktober entführt die Märchenerzählerin Sybille Baumann – nach Apéro, Vorspeise und Hauptgang – in der Lounge Madame Pompadour in die Welt der Märchen und erzählt von Prinzessinnen, bösen Stiefmüttern und vielerlei schaurigen Gestalten. Nach dem Dessert geht es weiter mit verküssten Fröschen, Siegern und Verlierern der Märchenwelt. Sibylle Baumann ist passionierte Erzählerin von Märchen und Sammlerin von allerlei Geschichten. Die Mischung aus Weisheiten, Wahrheit und Humor in den Geschichten fasziniert und begeistert sie auch nach Jahren immer wieder aufs Neue. Das komplette Dinner mit der Märchenerzählerin kostet 100 Franken (ohne Getränke). Die Platzzahl ist beschränkt auf 20 Personen. Eine Anmeldung ist daher erforderlich.

Romantik Hotel Die Krone, Seestrasse 11, CH-8274 Gottlieben, Tel. +41 71 666 80 60, , www.hoteldiekrone.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Bio-Feinkost-Pilotprojekt.

Christoph Rieckh ist quasi ein alter Hase im Bio-Geschäft. Als einer der ersten Bio-Pioniere hat er vor Jahren in Heidelberg den Bio-Supermarkt „Füllhorn“ gegründet und inzwischen zusammen mit seiner Frau Elke jede Menge Erfahrung auf dem ständig wachsenden Bio-Markt gesammelt. Jetzt haben sich die beiden in Konstanz niedergelassen: Mit dem bundesweit ersten Bio-Feinkost-Laden "Maximilian’s" in der Hussenstraße. Die Idee ist, Top-Produkte in gehobenem Rahmen anzubieten. Bio-Konsumenten können hier schwelgen zwischen handgemachten Pralinen, Antipasti, feinen Brotaufstrichen und Salaten, Schinken-Spezialitäten, rund 100 Käsesorten und tausend anderen leckeren Kleinigkeiten. Natürlich gibt es auch eine schöne Weinauswahl und einen Bio-Back-Shop. Warum Rieckh mit seinem Pilotprojekt gerade nach Konstanz kommt? „Weil es hier so schön ist.“ Was sonst?

Maximilian’s, Hussenstraße 9, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 891 53 88,

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Überlingen) Größer und schöner.

Das Parkhotel St. Leonhard wurde wieder einer Verschönerungskur unterzogen. Ganz neu ist jetzt ein lichtdurchflutetes, separates Restaurant mit Panorama-Terrasse: Der See- und Alpen-Blick ist hier bei entsprechendem Wetter grandios. Das Restaurant kann übrigens auch für Feierlichkeiten bis zu 40 Personen genutzt werden. Und für urlaubsreife Bodenseeraum-Anwohner ist das Parkhotel der perfekte Ort für einen Wochenend-Urlaub. Die Spa-Abteilung ist der Hit, aber eben nur für Hotelgäste. Umso mehr ist dort Ruhe garantiert.

Parkhotel St. Leonhard, Obere St. Leonhard-Straße 71, D-88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 808 531, www.parkhotel-sankt-leonhard.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH/D-Büsingen) Viel Gutes zum Jubiläum.

Seit der Eröffnung im Jahre 2004 hat sich die Alte Rheinmühle einen sehr guten Namen gemacht – nicht nur in Büsingen und Umgebung. Für den Pächter Andreas Fischer ein guter Grund, das fünfjährige Jubiläum ausgiebig zu feiern. Am 25. Oktober findet also zwischen 10 und 18 Uhr ein großer „Familien- und Benefiztag“ im ganzen Hause statt. Sozusagen ein Tag der offenen Tür mit karitativem Zweck. Andreas Fischer möchte nämlich „von dem Vielen und Positiven, das wir in der Zeit erfahren durften, etwas zurückgeben“: Der gesamte Erlös dieses Tages geht an die Organisation „Licht in Kalkutta“ in Indien, die von einem Freund der Alten Rheinmühle persönlich betreut wird. Das über 300 Jahre alte, wunderschön am Rhein gelegene Gemäuer der Alten Rheinmühle wird also einen turbulenten Tag erleben. Auf dem Programm stehen künstlerische Darbietungen, Live-Musik, eine Tombola und natürlich allerlei Kulinarisches, z.B. eine molekulare Kochvorführung. Außerdem Feines vom „Markt“ im Hof des Anwesens und vieles mehr. Mit dabei sind zwei regionale Radio- und TV-Sender. Das gesamte Team der Alten Rheinmühle arbeitet am Familientag kostenlos für den guten Zweck, und unter den Lieferanten haben einige als Sponsoren zugesagt.

Hotel Restaurant Alte Rheinmühle, Junkerstrasse 93, D-78266 Büsingen am Hochrhein, Tel. + 49 (07734) 931 990 (D) oder +41 (0) 52 625 25 50 (CH), , www.alte-rheinmuehle.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

Leitfaden zum gastronomischen Erfolg.

Georg Johannes Miller, der Allgäuer Autor von Lebens-Leitfäden wie „So gelingt Dein Tag“ und „Deine beste Zeit“ hat ein neues Buch herausgegeben. Der Titel: „Von der Schnitzel-Wirtschaft zum Rhönschaf-Hotel – So gelingt Erfolg“. Geschildert wird darin, wie aus einer ganz normalen Speisewirtschaft, einem „Gasthaus ohne Profil“ also, ein unverwechselbares Erfolgsunternehmen wurde. Der Leser erfährt Details aus der 20-jährigen Entwicklungsgeschichte des Rhönschaf-Hotels samt allen widrigen Begleitumständen und erhält Anregungen und Tipps, wie man anhand verschiedener „Erfolgsfaktoren“ seinen Betrieb aufwertet und für den Gast attraktiv macht. Das Buch kann Gastronomen wie Landwirten von Nutzen sein. Sympathisch, locker geschrieben und reich bebildert verwendet es sich für „regional und frisch“ in der Gastronomie und zeigt auf, dass Naturschutz und erfolgreiches Wirtschaften alles andere als Gegensätze sind.

Georg Johannes Miller: Von der Schnitzel-Wirtschaft zum Rhönschaf-Hotel. 176 Seiten, farbig., kartoniert. ISBN 978-3-941013-16-2, Bauer-Verlag, Thalhofen, www.verlag-bauer.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Wäschle im Amt bestätigt.

Die Delegierten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes haben ihren Vorstand im Amt bestätigt: Dieter Wäschle vom Petershof in Konstanz bleibt Präsident. Auch Manfred Hölzl von den Konzil-Gaststätten wird seinen Vorsitz der Fachgruppe Gaststätten behalten.

Text: Claudia Antes-Barisch