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... jeden Monat frisch aus der seezunge-Redaktion des akzent.
Gerüchteküche Oktober 2008
(D-Radolfzell) Acht Grad?
Genau, so heißt die Erfindung zweier Weinbetriebswirtschaftsstudenten, von denen einer in Radolfzell zuhause ist. Patrick Braun hat zusammen mit seinem Studienkollegen Volker Netzhammer an der Heilbronner Hochschule ein Getränk entwickelt, das die Szene erobern soll. Es besteht je zur Hälfte aus Bio-Chardonnay und "Eiszeitwasser". Den Wein beziehen die beiden vom Biowein-Importeur Peter Riegel in Orsingen. Das Eiszeitwasser stammt aus einer 400 Meter tiefen Quelle der Schwäbischen Alb. Bio-Wein und in seiner Ursprünglichkeit erhaltenes Wasser. Das, so meinen die Erfinder, treffe genau das Lebensgefühl der Zeit: Puristisch und high-class. Mut macht den Gründern die Erfolgsgeschichte der Bionade, die es ohne die Rückendeckung eines Konzerns geschafft hat. An Visionen mangelt es nicht: Auch ins Ausland haben sie ihre Fühler ausgestreckt – es gibt schon eine englischsprachige Etikett-Variante. Den Vertrieb von „Acht Grad“ hat exklusiv die ebenfalls in Radolfzell ansässige Kountz Getränke GmbH übernommen.
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) Afrika!!!
Einen ungewöhnlichen Laden gibt es seit einiger Zeit in der Herrenstraße: African Queen betreten heißt, einzutauchen in die Welt Afrikas. Martina Heiler hat da ein ganz ungewöhnliches Konzept verwirklicht. Die einladenden Räumlichkeiten werden dominiert von einer Bar, die aus Bodensee-Treibholz gefertigt wurde. Zwischen 12 und 15 Uhr gibt es Mittagstisch: Zur Auswahl stehen je ein afrikanisches, ein internationales und ein vegetarisches Gericht. Der Koch Musa Jeng kommt aus Gambia/Westafrika und kocht hervorragend. Zusätzlich lädt ein kleines Straßencafé zum Verweilen ein. Damit ist das Angebot der African Queen allerdings längst nicht erschöpft. Man bekommt hier Lebensmittel aus Afrika und Asien, ausgefallenen Schmuck, buntes Geschirr aus Marokko und Wohnaccessoires aus Afrika. Und wem das immer noch nicht genügt an Exotik, der darf es sich in einem separaten Kosmetik-Bereich gut gehen lassen – mit afro-amerikanischen Produkten. Oder sich Rastazöpfe, Corncrows und dergleichen anfertigen lassen.
African Queen, Herrenstraße 28, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 354 43 60, Martina.afrika@web.de, geöffnet Mo. bis Fr. 10 bis18.30 Uhr und Sa. 10 bis 16 Uhr
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Bodensee-Oberschwaben) Super-Netzwerk für die Super-Brotbox.
Ravensburg, Konstanz, Friedrichshafen. Drei Landkreise, 214 Schulen, 9200 Erstklässler: Zum ersten Mal fand in der Region Bodensee-Oberschwaben die Aktion Bio-Brotbox statt und gleich mit riesigem Erfolg. Kaum eine Schule konnte sich dem gesunden Charme der Idee entziehen. Fast alle Erstklässler in den genannten Landkreisen erhielten zu Beginn ihrer Schullaufbahn die Bio-Brotbox Bodensee-Oberschwaben – eine wiederverwendbare Vesperdose mit Frühstückszutaten in Bio-Qualität. Der Inhalt ist vorwiegend regionalen Ursprungs: Käse, Vollkornbrot, Karotte, Apfel, eine Müsliportion, ein Trinkjoghurt und ein Kindertee. Neben dem direkten ernährungsphysiologischen Nutzen für die Kinder ist das Wunderbare an der Bio-Brotbox, dass sich ein Netzwerk aus Unternehmen, Bio-Landwirten, Initiativen und Einzelpersonen für die Aktion einsetzt: Beteiligt sind 24 größtenteils in der Region ansässige Unternehmen und Organisationen. Dazu kommt eine Förderung aus dem Landesprogramm PLENUM. Der Paketdienst GLS verteilte die Boxen kostenlos an die 214 Schulen, der Überlinger Naturkostgroßhändler Bodan organisierte die Warenanlieferung zur Packaktion. Aus vier Demeter-Bäckereien der Region kamen 920 Laibe Brot, Landwirte lieferten über zwei Tonnen Äpfel und Karotten. 120 Freiwillige haben am Tag vor der Verteilung beim Packen der Boxen in der Mensa der Waldorfschule Überlingen geholfen. Sogar Stadt- und Kreispolitiker packten mit! Für alle Sponsoren und Unterstützer standen bei der Aktion, die weit über 50.000 Euro koste, die Kinder im Vordergrund. Damit das Ganze keine Eintagsfliege bleibt, ergänzen u.a. eine Infobroschüre für die Eltern und ein Plakat über die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung für das Klassenzimmer die Box.
Weitere Informationen: www.biobrotbox-bodensee.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(CH-Winterthur) Heidenspaß und Götterspeise.
„Clowns & Kalorien – das Original“ ist auch in diesem Herbst und Winter wieder am Werk: Ein Dinnerspektakel, bei dem ein ausgesuchtes Vier-Gang-Menü und tolle Artisten versuchen, sich gegenseitig die Schau zu stehlen. Clowns & Kalorien, das ist eine üppig-kitschige Angelegenheit voller Rüschen, goldener Engelchen und Samtsofas, bei der der ewig-menschliche Wunsch nach gutem Essen, verbunden mit guter Unterhaltung („panem et circenses"), befriedigt wird. Ein Diner artistique eben, mit Jongleuren, Gesangseinlagen und Clowns für die garantierte Erheiterung des Gemüts. Die zwei Handvoll Artisten, die zugleich als Servicepersonal fungieren, möchten sich dafür verbürgen. Und wer nicht lacht oder zumindest staunt, darf sein Geld zurückverlangen, was bisher allerdings noch nicht vorgekommen sein soll …
Clowns & Kalorien gastieren in Winterthur vom 7. November 2008 bis zum 31. Januar 2009 Reservierungen unter Tel. +41 (0) 79 671 50 73 (11 – 16 Uhr), www.clowns.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) Genussvoll morden – mordsmäßig genießen.
Die Mörder sind unter uns – zumindest dort, wo zu den DinnerKrimis geladen wird. Im Hotel Waldhorn fängt rechtzeitig zur dunklen Jahreszeit wieder das genussvolle Gruseln an: Als Besucher des imaginären Hotels Paradise auf Hawaii kann man hautnah einen kaltblütigen Mord erleben. Täter und Opfer bewegen sich gleichermaßen unter den Gästen, denn eine Bühne gibt es beim DinnerKrimi nicht. Begleitet von einem ausgesuchten 4-Gang-Menü, entwickelt sich inmitten des Publikums auf diese Weise ein ebenso spannender wie humorvoller Kriminalfall. Dabei hat jeder die Wahl, tatkräftig zur Überführung des Mörders beizutragen – oder die Auflösung des Krimis als stiller Augenzeuge zu beobachten. Auch in den Stücken „Bei Verlobung: Mord!“ und „Mord an Bord, Mylord!“ gehen die Ermittler in Ravensburg auf Täterjagd.
Romantik Hotel Waldhorn, Marienplatz 15, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 36120 Infos und Reservierungen: www.dinnerkrimi.de, info@dinnerkrimi.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ehingen) Fisch über Fisch.
Die Fischquelle in der Kornhausgasse, seit 1991 von Helmut Lohmüller geführt, hat neue Inhaber: Jolan und Herbert Pelekies führen das Fischfachgeschäft mit Imbiss weiter. Markenzeichen des Geschäfts ist Frischfisch aus den Meeren der ganzen Welt. In der Fischquelle gibt es drei Tische für Gäste, die den täglich wechselnden Mittagstisch oder einen Imbiss vor Ort genießen wollen. Die neuen Inhaber verfügen über einige Erfahrung im Umgang mit Fischen: Unter anderem, weil Herbert Pelekies seit langem begeisterter Sportfischer ist. Jolan Pelekies’ Lieblingsfisch ist der Lachs, ihr Mann schätzt besonders den Saibling: „Er schmeckt nussig und sogar nach Zitronenmelisse.“ Zum umfangreichen Angebot gehören unter anderem: Lachs, Wolfsbarsch, Meerbarsch, Seelachs, Kabeljau, Dorschfilet, Forelle, Saibling, Heilbutt und Rotbarsch.
Fischquelle, Kornhausgasse 3, 89584 Ehingen, Tel. +49 (07391) 52366
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Munderingen) Treffpunkt Zollhaus
Gastlichkeit und Geselligkeit werden in der neu eröffneten Bistro-Kneipe „Zollhaus“ in Munderkingen groß geschrieben. In gemütlichem Ambiente verwöhnt die erfahrene Gastronomin Melinda Fiesel ihre Gäste ab sofort mit großen und kleinen Köstlichkeiten von der umfangreichen Speisekarte. Von klassischem Schnitzel mit Pommes über kleine Snacks für Zwischendurch bis hin zu knackigen Salatvariationen ist für jeden Hunger und Geschmack etwas dabei. Doch nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch möchte die Munderkingerin den Zollhaus-Besuchern etwas bieten. Künftig sollen regelmäig Live-Konzerte in dem beliebten Lokal stattfinden. Einfach mal reinschauen und erleben!
Weitere Infos: Bistro-Kneipe „Zollhaus“ Webergasse 7 89597 Munderkingen Tel.: +49 (07393) 919 439
Text: k.A
(D-Bad Waldsee) In vino veritas: Extravagantes in vier Gängen gepaart mit „Wahrheiten“ direkt vom anwesenden Winzer.
Das erwartet alle, die gerne Wein und Wild genießen, im Golf & Vitalpark Bad Waldsee.Kulinarische Köstlichkeiten mit Wild aus fürstlichen Wäldern, kombiniert mit edlen Tropfen des Weingutes Max Markgraf von Baden erfreuen am Samstag, 25. Oktober 2008 ab 19 Uhr die feinen Gaumen der Gäste im Golf und Vitalpark Bad Waldsee. In einzigartigem Ambiente wir als „Amuse Gueule“ ein Carpaccio vom Reh und Jakobsmuscheln mit Lavendel–Paprikapesto serviert. Darauf folgen eine Terrine vom Reh und Wildschwein an Apfel-Lauchsalat im Kürbismantel und Bitter–Orangensalsa sowie eine Kraftbrühe vom Rebhuhn mit getrüffeltem Taubenstrudel. Den Höhepunkt bildet eine Creppinette von Hirsch- und Rehrücken auf Zwetschgen–Ingwerjus und Wirsing–Kartoffelgratin in Brik-Teig. Das süße Finale bestreitet Honig–Halbgefrorenes auf Cranberriekonfit, Vanille–Sternanis–Sabayone und gebackenem Kürbis. Wer kann da schon wiederstehen? Für 59 Euro pro Person inklusive aller Getränke – Apéritif, alle Weine, Digéstif, Kaffee, Wasser – können auch Sie in den Genuss von Wein & Wild kommen.
Wein & Wild, Samstag, 25.10., 19 Uhr, Golf & Vitalpark Bad Waldsee, Anmeldung und weitere Infos unter: Tel.: +49 (07524) 401 71 84
Text: k.A
(CH-Zürich) Die Gourmesse – ein Muss für Genießer.
Die diesjährige Gourmesse im Zürcher Kongresshaus dauert vom 10. bis zum 13. Oktober 2008 – ein Termin, den sich Feinschmecker nicht entgehen lassen sollten. Um die 150 Hersteller und Händler von Delikatessen präsentieren auf diesem großen Genussmarkt ihre Leckerbissen. 132 Olivenöle aus elf Ländern stehen zur Degustation bereit. Darüber hinaus führen Fachleute durch kurze Degustationsevents mit Whisky, Kirsch, Bier und Champagner. Es gibt zahlreiche Workshops – beispielsweise über molekulares Kochen, Kaffee und Austern. Renommierte Schweizer Köche geben Tipps und verraten Tricks rund um den Herd, zeigen, wie man Gemüse und Früchte einmacht, mit Curry umgeht und vieles mehr. Die Devise lautet: Fragen, probieren, lernen. Zum Zürcher Feinschmeckertreffen gehört eine Kinder-Gourmesse, in der die Kinder nicht nur betreut und verpflegt werden, sondern auch auf spielerische Weise ihrem Geschmackssinn auf die Spur kommen.
Weitere Infos unter www.gourmesse.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz-Wallhausen) Blau, so blau.
Angela Mössle, die Frau vom „Suppengrün“, hat sich einer neuen Farbe zugewandt: „Himmelblau“ heißt das Restaurant, das sie in der ehemaligen Orangerie am Wallhauser Hafen eröffnet hat. Mit drei Bootsanlegeplätzen für Gäste, 40 Plätzen innen und 50 Plätzen außen. Das Speisenangebot in bekannter und bewährter Suppengrün-Qualität mit hausgemachter Pasta vom Tomasini im Mittelpunkt, dazu kreative Saucen, zumeist in Bio-Qualität, frische, variantenreiche Salate von der Reichenau ums Eck, Vorspeisen, Eisdesserts und Kuchen. Die Weinkarte klein, aber fein. Für Herbst und Winter sind verschiedene Aktionen in Planung, beispielsweise „The singing Chef“ mit dem singenden Küchenmeister Artis Dennis, Sonntagsfrühstück, Winter-Barbecue. Und warum der Name „Himmelblau“? Dazu Angela Mössle: „Die Eröffnung war ein absoluter Schnellschuss. Der Raum war hellblau (oh Gott!) gestrichen, und wir hatten keine Zeit mehr zum Neustreichen. Außerdem sollte der Name eine Verbindung zu Suppengrün haben.“
Himmelblau – Pasta & Salad Bar, Uferstraße 32-34, 78465 Konstanz-Wallhausen, Tel. +49 (07533) 9361148 Öffnungszeiten Di. bis So. 17 bis 24 Uhr, Mo. Ruhetag
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Markdorf) Immerwieder gerne.
Hier ist alles einladend und lecker: Schon die Jugendstilfassade mit blattgoldverzierten Elementen über den Eingangsportal macht Lust auf mehr. Im Innern erfreuen Theke und Regale einer liebevoll restaurierten Bäckereieinrichtung aus den 20er-Jahren das Auge. Und dann erst das Naschwerk! Mandel-Cantuccini mit zarten Orangestückchen oder à la Stracciatella, knackige French Cookies mit Valrhona Schokochips und Fleur de Sel gebacken oder die Gläser mit dem Etikett „Baba au rhum“! Handgeschöpfte Schokoladen von „Tiroler Edle“, in Goldfolie gehüllte Nougatpralines von Caffarel, Schokoladentäfelchen von Dolfin und feines Kaffee- und Teegebäck laden zu einer süßen „Genusskur“ ein. Kochbegeisterten und Menschen mit einem Faible für kulinarische Spezialitäten bietet die Inhaberin des Genusstempels, Irene Bensler, eigens importierte Fruchtessige aus frischen Früchten und Oliven- und Trüffelöl aus der Provence. Außerdem: in Thymian oder Trüffel eingelegter Knoblauch aus Südfrankreich, Pesto der Cascina San Giovanni aus dem Piemont, San Marzano Tomaten, Sal de Ibiza und diverse Pasten und Saucen zum Sich-selbst-verwöhnen oder zum Verschenken. Küchenaccessoires ergänzen den kulinarischen Rahmen. Wie der Laden heißt? Immerwieder. Wie sonst.
Immerwieder, Marktstraße 13, 88677 Markdorf, Tel. +49 (07544) 72183, immerwieder-geniessen@t-online.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(CH-Berlingen) 10 Jahre Seehotel Kronenhof.
Das ist ein schönes Jubiläum, das vom Kronenhof-Team genutzt wird, um die Gäste mit interessanten Veranstaltungen zu beglücken. Den Anfang macht am 25. Oktober ein Konzert mit Sharon Harris und „Smooth and Cool Jazz“ à la Billie Holiday. Zu „Jazz’n Dine“ gehört ein Vier-Gang-Galamenü. Am 12. Dezember wird das große Menü begleitet von „The Power of Gospel“: Conny Harvey and special guest Ray Blue nehmen die Kronenhof-Gäste mit auf eine Reise in die berühmten New Yorker Jazz Clubs. Zu den weiteren Jubiläums-Höhepunkten zählen „Goodys Metzgete“ vom 30.10. bis zum 2.11. und die Gourmetfreuden von Fisch- und Krustentieren zwischen dem 3. und dem 28.11. Bis Ende November gibt es Spitzenweine aus bekannten Weingegenden im Offenausschank zu verkosten.
Seehotel Kronenhof, Seestraße 101, CH-8267 Berlingen, Tel. +41 (0) 52 762 54 00, info@seehotel-kronenhof.ch, www.seehotel-kronenhof.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Radolfzell-Markelfingen) Naturfreundehaus ganz neu.
Zum Beginn der Sommerferien wurde das Naturfreundehaus Bodensee bei Markelfingen nach gründlichem Umbau (akzent: Seeraum, 8/2008) neu eröffnet, und jetzt nach dem Ende der Saison gibt es am 18. Oktober das große Einweihungsfest. Das Haus hat mit dem 80-jährigen Jubiläum auch einen zweiten Grund zum Feiern. Das Naturfreundehaus wurde im April 1928 eröffnet, um Arbeiterfamilien preiswerte Ferien am Bodensee zu ermöglichen. Aus dem Verband ist bekanntlich eine nicht nur sozial, sondern auch ökologisch orientierte Organisation geworden, die sich als Vorreiter des „sanften Tourismus“ profiliert hat, und aus dem Haus eine moderne Ferienunterkunft. Weil es direkt am Bodensee-Radweg liegt, auf halben Weg zwischen Allensbach und Radolfzell, bietet es sich mit seiner großen Sonnenterrasse, dem langen Strand und dem Blick auf die Mettnau auch an für Tagesausflügler oder um abends dort den Sonnenuntergang zu genießen. Das kulinarische Angebot kann mit den Ausflugslokalen am See durchaus mithalten, und bei dem großen Familienfest zeigt die Küche, was sie kann. Der Festakt mit dem Bundesvorsitzenden der Naturfreunde und anderen Prominenten beginnt um 11 Uhr, das Familienprogramm dauert bis 17 Uhr.
Naturfreundehaus Bodensee, Radolfzell-Markelfingen,www.naturfreundehaus-bodensee.de, Einweihung und Familienfest am 18. Oktober 2008
Text: Patrick Brauns
(D-Konstanz) Edler „Pelican“.
Die Lokalität in der Emmishofer Straße 1 hat in den vergangenen Jahren etliche Pächterwechsel erlebt. Jetzt hat sich die Tochter des Mannes hier niedergelassen, der vor 20 Jahren an gleicher Stelle mit dem „Dubrovnik“ erfolgreich war und heute das „Hohenegg“ führt. Mit Radmila Dudic und ihr Mann Zeljko Bjalan wurde das Lokal edel renoviert: Es präsentiert sich jetzt mit schwarzen Ledergarnituren und heller Theke. Beiden zur Seite steht Markus Schnatterer, der bisher weltweit in prominenten Hotelküchen gekocht hat. Seinen Gästen möchte er saisonale, marktfrische Küche bieten mit 14-tägig wechselnder Speisekarte. Zusätzliche Attraktionen im neuen „Pelican“ sollen Candlelight-Dinner sein und Veranstaltungen wie Weinabende. Alt-Patron Dudic wird es sich nicht nehmen lassen, auch im neuen Familienbetrieb hin und wieder zur Kochschürze zu greifen.
Pelican, Emmishoferstraße 1, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 361 13 85 Geöffnet Mo. – Fr. 11 – 15 Uhr und 17.30 – 23 Uhr, Sa. und So. 11 – 23 Uhr durchgehend
Text: F. Schulz-Friese
(CH-St.Gallen) Eine neuer General im Radisson.
Am 1. Oktober wird Martin Studer (Foto) die Nachfolge von Stefan Keel als General Manager des Radisson SAS Hotel in St. Gallen antreten. Zuvor war der 43-jährige gebürtige Berner an den SHS Studer Hotel Services beteiligt und zeichnete für das Management und diverse hochkarätige Projekte im In- und Ausland verantwortlich. Martin Studer tritt in die Fußstapfen von Stefan Keel, der seit Juli 2006 das Radisson SAS Hotel zusammen mit seinem Team umstrukturiert und als Marktleader und modernstes Business-Hotel in der Ostschweiz positioniert und verankert hat. Darüber hinaus engagierte sich der ausgebildete Betriebsökonom auch als Präsident des Kantonalen Hotelierverbands St. Gallen / Fürstentum Lichtenstein. Stafn Keel wird zum Jahresende mit seiner Familie die Schweiz verlassen und sich erneut der Internationalen Hotellerie widmen.
Radisson SAS Hotel, St.-Jakob-Straße 55, 9000 St. Gallen, Tel: +41 (0) 71 242 12 12, info.stgallen@radissonsas.com, www.stgallen.radissonsas.com
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Bad Saulgau) Frisches Obst und Gemüse, Topfpflanzen oder frische Schnittblumen – bei Blüte & Frucht in Bad Saulgau wird der anspruchsvolle Kunde fündig!
Inhaber Gerold Vollmer bietet seit über drei Jahren jeden Samstag auf dem Wochenmarkt Bio-Obst und -Gemüse aus regionalem sowie saisonales Gemüse aus eigenem Anbau an. In Hochberg betreibt er einen im Jahre 2004 gegründeten Eigenanbau mit über 6000 Quadratmetern Freiland- und 400 Quadratmetern Gewächshausfläche. Täglich verkauft er seine Produkte auch im eigenen Ladengeschäft in der Buchauer Straße 4, das 2005 eröffnet wurde. Der biologische Anbau ist dem Betrieb wichtig, der im Einklang mit der Natur anbauen und gesundes, vitamin- und nährstoffreiches sowie geschmacksintensives Gemüse produzieren möchte. Zum 1.Januar 2008 veränderte sich einiges. So wurden die Räumlichkeiten umgestaltet, das BIO-Sortiment ausgeweitet und etwa 500 Naturkostprodukte aufgenommen. Ein Biokräuterhaus mit 30 Quadratmetern lädt zum selber Ernten ein und auch Kosmetik wird angeboten. Als nächster Schritt ist die Umstellung des kompletten Betriebs geplant – von EU BIO auf BIOLAND. Ein Besuch am Marktstand von Blüte & Frucht oder im Laden lohnt sich!
Blüte & Frucht Inh. Gerold Vollmer Buchauer Straße 4 88348 Bad Saulgau Tel.: +49 (07581) 527 028
Text: k.A
(D-Konstanz) Zum Tanz beim Tee.
Die (Jahres-)Zeiten, da man sich Sonntagnachmittags auf Seeterrassen vergnügen konnte, neigen sich ihrem Ende zu. Stattdessen heißt es erneut: das Tanzbein schwingen. Unter dem Motto „rendez-vous dansant“ startet daher am 21. September wieder der sonntägliche Tanztee im Restaurant O’Lac im Casino Konstanz. Tanzen in stilvollem, romantisch-südlichen Ambiente bei Livemusik steht hier sonntags von 14 bis 17 Uhr auf dem Programm. Und dazu: selbstgebackene Kuchen.
Alle Termine und weitere Infos unter Tel. +49 (07531) 81 57 65, info@o-lac.de, www.o-lac.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Bad Teinach) Der Sieger kommt von der Donau.
Die Gäste haben entschieden, die neun Gewinner des zweiten Teinacher Restaurant Grand Prix stehen fest. Aus der Teinacher-Region Bodensee-Oberschwaben wurde die „Donauperle“ in Sigmaringen-Gutenstein zum beliebtesten Restaurant gewählt. Wer beim Grand Prix mit dem Motto „Vergrößer’ den Genuss“ mitmachen wollte, hatte vier Monate lang die Gelegenheit, auf dem Teinacher-Genießer-Portal www.ausgezeichnet-geniessen.de für das ganz spezielle Lieblingslokal zu stimmen. Beteiligt waren 300 Restaurants, fast 150.000 Stimmen wurden gezählt. Für die Teinacher eine schöne Bestätigung. Von dort hieß es: „Die enorme Beteiligung sowohl von Restaurants, als auch von Seiten der Gäste zeigt uns, dass die Förderung der hierzulande ansässigen Gastronomen und die Pflege der kulinarischen Vielfalt ein wichtiges Anliegen ist.“ Besonders stolz waren natürlich die Betreiber der „Donauperle“: Das idyllisch gelegene Restaurant im Donautal hat sich offensichtlich zu einem Geheimtipp für Freunde der guten Küche entwickelt.
Weitere Infos unter www.ausgezeichnet-geniessen.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D – Konstanz) „Mama kocht“ lautet das neue Motto für kulinarische Köstlichkeiten im Theatercafé.
Nach der Sommerpause ist die Küche im Konstanzer Theatercafé jetzt wieder besetzt, und zwar nicht irgendwie, sondern mit einem echten Original: Mama Karagiannis, die Mutter der beiden Betreiber, schwingt die Kochlöffel und zaubert authentisches griechisches Essen. Täglich gibt es wechselnde Mittagsmenüs für 7,50 Euro, und auch abends bleibt die Küche nicht kalt. Dabei wird darauf Wert gelegt, traditionelle Gerichte zu kochen, immer mit frischen Zutaten. Die leichte mediterrane Küche macht täglich von 12 bis 14 Uhr und von 18 bis 22 Uhr satt.
Weitere Infos: Theatercafé, Konzilstr. 3, D-78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 97 85 456, www.theatercafe-kn.de
Text: Mareike Biegert
(CH-Schaffhausen) Im Theaterrestaurant wird wieder inszeniert.
Hier natürlich auf gastronomische Art und Weise. Ein junges Ensemble unter der Leitung von Beatriz und Elefterios Aggelidakis führt jetzt Regie. Und das hochprofessionell: Mit Elefterios Aggelidakis ist ein Küchen-Intendant am Werk, der über jahrelange Erfahrung im gastronomischen Bereich verfügt. Die Vorführungen finden in zwei gastronomischen Sparten statt: Während im Bistro eine lässige Atmosphäre den Ton angibt, ist im eleganten Theaterrestaurant die traditionelle französische Küche angesagt. Das freut nicht nur die Theaterbesucher
Theaterrestaurant, Herrenacker 23, 8200 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 625 05 94, info@theaterrestaurant.ch geöffnet: Restaurant Di. – Fr. 11.30 – 14.30 Uhr und ab 17.30 Uhr, Sa. ab 17 Uhr Bistro Di. – Sa. 9 – 24 Uhr
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Überlingen) Küchen-Exkursionen.
Zum 9. Mal finden vom 15. bis 19. Oktober 2008 die "Überlinger Weinlaubtage" statt. Eine Spezialitätenwoche, an der auch in diesem Jahr etliche Überlinger Gastronomiebetriebe beteiligt sind. Sie stellen zu einem Länderthema oder einem Thema einer kulinarischen Region besondere Menüangebote mit korrespondierenden Weinempfehlungen zusammen. Das kann heißen „Fisch trifft badischen Wein“, „Spezialitäten aus der Rheinhessischen Winzerküche“ oder auch „Bento-Box – verschiedene japanische Spezialitäten und Leckereien mit passenden Weinen“. Veranstalter sind die Kur und Touristik Überlingen GmbH und die Ortsstelle des DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.) in Überlingen.
Näheres unter www.ueberlingen.de
Text: Claudia Antes-Barisch


