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Gerüchteküche Juli 2008

(D-Pfullendorf) Schon wieder ein Preis.

Erneut wurde ein Produkt aus dem Hause ALNO mit dem Innovationspreis „Kücheninnovation des Jahres“ der Initiative „Besser Leben“ ausgezeichnet: Das Modell „ALNOART WOODGLAS“ erhielt von einer Jury aus Experten und Verbrauchern einen Preis als „Ausgezeichnetes Produkt“. Erst im vergangenen Jahr wurde eine ALNO-Küche zur „Kücheninnovation des Jahres“. Der Innovationspreis wird unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie verliehen. Mit dem in diesem Jahr auf den Markt gekommenen Programm „ALNOART WOODGLAS“ verbindet Alno Hochglanz mit Holz. Diese schnörkellos und edel anmutende Verbindung von Natur und Technik hat neben der Funktionstüchtigkeit die Jury offensichtlich überzeugt und ALNOs Designkompetenz bestätigt.

ALNO AG, Heiligenbergerstraße 47, 88630 Pfullendorf, Tel. +49 (07552) 21 0, www.alno.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Stockach-Raithaslach + Bodman-Ludwigshafen) Kommen, grillen, siegen.

Das Bodensee Barbecue Team um Teamchef Arne-Bo Egedius von der gleichnamigen Grillmanufaktur in Raithaslach bei Stockach hat mit den Profis vom Hotel Adler und dem Specht Event-Catering, beide in Ludwigshafen, die Deutsche Barbecue Vizemeisterschaft errungen, und zwar in der Spezialdisziplin Steak mit Beilage. Darüber hinaus holten sich die Griller vom Bodensee den Meistertitel bei der Teamwertung für Dekoration und Präsentation und belegten einen vierten Rang in der Gesamtwertung aller Gerichte. Das Bodensee Barbecue Team sorgte damit bei seinem ersten Auftritt auf professioneller Wettkampfebene in Monheim am Rhein für erheblichen Gesprächsstoff. Kleiner Einblick ins Wettkampfmenü: „Seeteufel im Olivenmantel mit Pinienkern-Pesto an lauwarmem Salat von Paprika und gegrilltem Kartoffelstrudel“. Natürlich wurde auch das Dessert auf dem Grill zubereitet: „Gebackenes Erdbeerparfait und Ricotta-Knuspersäckchen an gefüllter Babyananas und Zabayone“. Lecker.

Weitere Informationen unter www.bodensee-bbq.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Kreuzlingen) Ein Neuer auf Schloss Brunegg.

Obwohl er noch keine 30 ist, kann sich seine Vita bereits sehen lassen: Johannes Buhles hat bei Siber gelernt, im Schlössle Bottighofen und in der Zürcher Mesa gekocht und zuletzt im Wessenberg fürs gute Essen gesorgt. Nun wirkt er im Schloss Brunegg. Leichte italienische Küche ist hier das Markenzeichen. Mit feinen Gerichten wie Gnocchi mit Thunfisch im Currymantel auf roh mariniertem Fenchelsalat oder Spargel-Ruccolasalat mit gebratenen Riesencrevetten. Für Johannes Buhles natürlich kein Problem. Geöffnet hat das Restaurant donnerstags und freitags abends, und ab 10 Personen auch täglich.

Schloss Brunnegg, 8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (0) 71 672 36 36, , www.schloss-brunnegg.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

Per Mausklick zum „Gast-Star“.

Schüler und Ausbildungssuchende, die etwas über die Ausbildung in der Systemgastronomie (d.h. Fast-Food- und Full-Service-Gastronomie) erfahren möchten, haben jetzt eine einfache Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu stillen – natürlich per Internet. „Gast-Star“ ist der Name der neuen Ausbildungsinitiative von 21 Unternehmen unter dem Dach der Fachabteilung Systemgastronomie im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). Unter www.gast-star.de können die jungen Interessenten – nach der Begrüßung mit "Erfolgreich und sexy lernt: Gast-Star" – die für sie relevanten Infos einholen. Zudem bietet die Seite den Azubis aus der Branche eine virtuelle berufliche Community: Hier können sie Gleichgesinnte kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Firmenprofile von Ausbildungsunternehmen, Erfolgsgeschichten ehemaliger Azubis und ein Newsletter zu Veranstaltungen und Neuheiten runden das Angebot der Internet-Seite ab.

www.gast-star.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Singen) Freiheit 40 wieder offen.

Etliche Monate standen die Gäste der Singener Traditionsgaststätte Freiheit 40 vor verschlossenen Türen. Jetzt hat Salman Colak das Lokal übernommen und dabei wenig an der rustikalen Atmosphäre geändert. Die Küche präsentiert sich nun deutsch-italienisch-türkisch mit einem Schwerpunkt auf Grillspezialitäten. Ansonsten bietet die Speisekarte vom Frühstück über Vesper und Pizza bis zum argentinischen Steak alles, was von einer Innenstadtkneipe erwartet wird. Veranstaltungen wie Karaoke und Live-Bands sind in Planung. Bei schönem Wetter lockt eine geschützte Terrasse.

Freiheit 40, Freiheitstraße 40, 78224 Singen, www.freiheit40.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Die neue „Perle am Rhein“.

Verena Prager, kreative Inhaberin des Kulturrestaurants „Sommerlust“ in Schaffhausen, hat den Güterhof reaktiviert. Aus dem alten Lagerhaus an der Schiffslände ließ sie auf 700 Quadratmetern ein Gastroreich entstehen, das kaum Wünsche offen lässt. Bereits um sieben Uhr in der Frühe kann man hier den Tag mit Kaffee und Gipfeli beginnen. Zu Mittag lohnt ein vielseitiges Buffet den Besuch, dazu etliche Take-Away-Angebote und immer frische Sushi aus der einzigen Schaffhauser Sushi-Bar. Natürlich gibt es eine Terrasse in herrlicher Rheinlage. Am Abend locken das lila bestuhlte Á-la-carte-Restaurant und die Cocktailbar. Samstag, wenn DJs am Werke sind, darf es hier auch mal etwas lauter zugehen. Ein wahrhaft großstädtisches Konzept mit einer sehr ansprechenden Architektur und insgesamt eine wirkliche Bereicherung für Schaffhausen. Verena Prager hat gute zwei Millionen Franken investiert. Die Geschäftsleitung für das ehrgeizige Projekt liegt bei Tochter Linda Prager. Das große, offizielle Eröffnungsfest steigt erst am 6.September, wenn die Jung-Gastronomin die Hotelfachschule in Lausanne abgeschlossen hat. Der Güterhof ist, wie schon die Sommerlust, an 365 Tagen im Jahr geöffnet.

Güterhof Gastronomie am Rhein, Freier Platz 10, Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 630 40 40, www.güterhof.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Kochen für alle.

Holger Boos, lange Jahre Koch im Barbarossa, davor selbständig im Dischinger u.a., hat in der Schneckenburgstraße 11, in den Räumen der Rieter Werke, eine Kochschule eröffnet. Auf eine Fläche von rund 200 Quadratmetern wird an mehreren Stationen gekocht und anschließend in gemeinsamer Runde gespeist. Boos hat sein Angebot breit gefächert. Anfängerkurse sind ab vier Teilnehmern möglich, Einzelkurse werden mit maximal 12 Personen durchgeführt. Es gibt Kinder-Kochkurse, Kurse für „Seenioren“, "After Work-Kurse" und – ganz spannend – "Blind Date-Kurse" mit einer guten „Mann-Frau-Mischung“ – wie der Veranstalter versichert. In der Regel dauern die Kurse vier bis fünf Stunden. Was für Crossover-Liebhaber interessant sein dürfte: Es werden immer mal wieder Gastköche eingeladen, die beispielsweise zeigen, wie Sushi geht. Und wer’s noch gar nicht kann, ist im Basic-Kurs gut aufgehoben. Über die unzähligen Möglichkeiten, Kochen zu lernen, informiert die Internet-Seite der Kochschule.

Kochschule Konstanz , Schneckenburgstraße 11, 78467 Konstanz , Tel. +49 (07531) 361 13 56, www.kochschulekonstanz.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Chocolat.

Etwas verschwiegen in der Salmannsweilergasse hat sich in den letzten Monaten ein Kleinod etabliert: Ein wunderhübscher Laden mit einem unwiderstehlichem Angebot an Pralinen und Schokoladen. Das Zauberwort: Leonidas. Eine Belgierin erzählte angesichts des Geschäfts, dass in ihrer Heimat die Menschen Schlange stehen vor den Leonidas-Filialen – egal, in welcher Lage sie sich befinden. Die Konstanzer sind da noch nicht so weit, aber das kann noch werden. Wenn sie erst mal ein Pröbchen genommen haben von den belgischen Pralinen, die zu 100 Prozent mit reiner Kakaobutter verarbeitet werden. Nix mit tierischen Fetten. 60 verschiedene Pralinensorten, fruchtig, süß oder herzhaft herb. Dem gleichen Qualitätsanspruch unterliegen alle Produkte, die die junge Ladeninhaberin Simone Kepp ihren Kunden offeriert: Schokoladen in Tafelform oder als Trinkschokolade, Sahnebutterwaffeln, Schokoladenliköre, handgemachte Stielkirschen, Honig oder Cantuccini. Die Kundschaft, so Simone Kepp, rekrutiere sich keineswegs klischeegemäß vorwiegend aus älteren Damen: Im Gegenteil gebe es gerade viele, auch junge, Männer, die dem Zauber der Pralinen verfallen seien. Wussten wir’s doch …

Leonidas Konstanz, Salmannsweilergasse 3, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 284 09 78, , www.leonidas-konstanz.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Gottmadingen-Randegg / Überlingen) Wandertipps auf der Flasche.

Eine vorbildliche Sache: Die Randegger Ottilien-Quelle und der Naturschutzbund (NABU) kooperieren seit Jahren erfolgreich miteinander, indem sie über die Rücketiketten auf den Randegger-Flaschen unterschiedliche Natur- und Umweltthemen an den Verbraucher bringen. Die Resonanz ist offenbar so gut, dass sich beide Parteien wieder etwas Neues einfallen ließen: Jetzt geht es ums Wandern am Bodensee und im Hegau. Wunderschöne Fotos machen Lust auf Erkundungen wie etwa die „Abendwanderung auf Napoleons Spuren und anderer Geister“. „In Kurzform wollen wir anhand einiger ausgewählter Touren auf die Schönheit unserer Region aufmerksam machen“, so Thomas Körner, Geschäftsführer des NABU Donau-Bodensee. „Dafür stehen die speziell ausgebildeten Bodensee-Guides zur Verfügung.“ Und Clemens Fleischmann, der kaufmännische Leiter der Ottilien-Quelle, meint zur neuen Aktion: „Die Bewerbung der Bodensee-Guide-Touren haben wir gerne aufgenommen, zumal sich die Themenwege mit unserem Verbreitungsgebiet decken.“ Zur Unterstützung des NABU legte er gleich noch 5000 Euro drauf.

Über die Führungen gibt es Informationen unter www.nabu-bodensee-guide.de, über die Randegger Ottilien-Quelle unter www.randegger.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell) Gegen die Wegwerfmentalität.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) haben den Mehrweg-Innovationspreis 2008 an die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG in Radolfzell für die innovative Designer Gastronomie-Glas-Mehrwegflasche vergeben. Schlör hat nach Ansicht von DUH und SIM mit der ästhetisch überzeugenden Glasflasche einen neuen Ansatz für das bewährte Mehrwegsystem vor allem in Hotels und Gasstätten gefunden. Die Flasche zeichne sich nicht nur durch ihre Ästhetik aus, sie sei auch deutlich leichter als andere Glasflaschen und nehme weniger Platz im Mehrwegkasten ein. Die Mehrwegflasche vom Bodensee leiste damit – ebenso wie Millionen anderer Glas-Mehrweg-Flaschen – einen Beitrag zum Klimaschutz. Die preisgekrönte Schlör-Design-Flasche stehe für einen Prozess, mit dem auf positive wie komfortable Weise der Ex-und-Hopp-Mentalität entgegen getreten werde. Nicht "Geiz ist geil", sondern "guten Gewissens genießen" sei das Gebot der Stunde, sagte der Geschäftsführer der Stiftung Initiative Mehrweg, Clemens Stroetmann, in seiner Laudatio bei der Preisverleihung in Berlin. Schlör habe auch deshalb die neue Designerflasche eingeführt, um in der heutigen Wegwerfgesellschaft ein Zeichen zu setzen, bestätigte Dr. Frank Einsiedler, Vorstandsmitglied bei Schlör.

Schlör Bodensee Fruchtsaft AG, Eisenbahnstraße 20, 78315 Radolfzell, Te. +49 (07732) 9971-0, , www.schloer.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Baden-Württemberg) Genießerland.

. In Baden-Württemberg spielt im gastronomischen Bereich die regionale Herkunft der Produkte eine große Rolle. Unter der Marke „Schmeck den Süden“ haben sich über 160 Gastronomen zusammengeschlossen, mit dem Ziel, landesweit Regionalität, Qualität und Kreativität auf den Teller zu bringen. Da sind sich Schwaben und Badener einig: Einheimische Schätze schmecken am besten. Zusammen haben sich nun 28 „g’standene Wirtsleut’“ in einem umfangreichen Buch verewigen lassen. Das „Schmeck den Süden“-Kochbuch enthält neben stimmungsvollen Portraits der beteiligten Gastronomen auch zwei ihrer Lieblingsrezepte. Natürlich alles mit Produkten aus der Region. Die „geschmorten Ochsenbäckchen in Trollingersauce“, die „hausgemachten Maultaschen mit Füllung vom Limpurger Ochsen“ oder auch die „Lammnüsschen vom Münsinger Weidelamm“ zeigen vor allem eines: Baden-Württemberg ist Genießerland. Von Tauberbischofsheim bis Ladenburg. Ein gewichtiges Werk mit Appetit anregenden Bildern und schönen, größtenteils gut nachkochbaren Rezepten.

Schmeck den Süden – Baden Württemberg, Format 23 x 30 cm, 208 Seiten, 29,80 Euro Zu beziehen über den Buchhandel oder beim Verlag: www.buchmacherei.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Leutkirch) ) Geschmackserlebnis

„SeeZüngle“ heißt das neuste Produkt und Geschmackserlebnis aus dem Hause der traditionsreichen Brauerei Härle. Was für ein Getränk sich dahinter verbirgt? Manche ahnen es vielleicht schon…Der Name setzt sich aus den beiden Begriffen „See“ und „Züngle“ zusammen. Mit „See“ ist natürlich der Bodensee gemeint. „Züngle“ steht für hochwertige, regionale Qualität aus biologischen Rohstoffen. Beides zusammen ergibt das „SeeZüngle“, ein einzigartiges, alkoholfreies Erfrischungsgetränk hergestellt aus drei wertvollen Rohstoffen: Gerste, Wasser von der Adelegg und hervoragend schmackhaften Früchten vom Bodensee. Und das alles in streng kontrollierter Bioqulität, garantiert ohne Konservierungsmittel, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder künstliche Substanzen. „SeeZüngle“ trinken, heißt also Natur schmecken! Durst bekommen? „SeeZüngle“ gibt es in drei Geschmacksvarianten: Kirsche, Birne und Träuble – sprich schwarze Johannisbeere. Während das „Kirsch-Züngle“ durch seine milde, fruchtige, leicht Marzipan artige Süße überzeugt, schmeckt das „Birnen-Züngle“ fruchtig, leicht und ganz mild. Beim „Träuble-Züngle“ hingegen dominiert die leicht säuerliche Geschmacknote der schwarzen Johannisbeere. Ein erfrischend-herber Genuss für alle, die es nicht so süß mögen. Welches „SeeZüngle“ Ihnen am besten schmeckt? Probieren Sie’s aus!

Weitere Infos: www.seezuengle.de

Text: k.a

(D-Lindau) Zuwachs bekommen

Das New Mexico in Lindau hat sich vergrößert. Seit Mitte Mai stehen den Besuchern am schönsten Brunnen Lindaus, am Paradiesplatz, neue Terrassenplätze zu Verfügung, die zum Verweilen und Genießen der ein oder anderen Köstlichkeit, wie Kaffee, Kuchen und Eis einladen. Auch die Liebhaber der New Mexico TexMex-Küche kommen in den neu gestalteten Räumlichkeiten nicht zu kurz. In seiner gewohnt herzlichen Art verwöhnt das New Mexico-Team seine Gäste mit einer reichhaltigen Speisenauswahl. Mittags lockt ein wöchentlich wechselndes Menü zu fairen Preisen. Für den kleinen Hunger gibt’s verschiedene Baguettes und Bruschetta. Reinschauen und genießen!

Weitere Infos: New Mexico – Café & Cocktailbar Paradiesplatz 88131 Lindau / Bodensee Tel.: +49 (08382) 504 41 06 www.newmexico-lindau.de

Text: k.A.

(D-Ravensburg) Seelige Spätzle.

Ideen muss man haben. So wie Andreas Ogger, der mit seinem „Spätzle mit Soul-Mobil“, zu deutsch „Spätzleswagen“, durch die Lande reist und auf Märkten, Volksfesten, Festivals oder privaten Veranstaltungen seine Kässpätzle anbietet. Spätzle mit Soul versteht sich als kreativer Anbieter schwäbischer Teigwaren mit besonderer Note. Auf die Frage, warum es ihm die schwäbischen Teigwaren angetan haben, antwortet Andreas Ogger: „Woiß it, i koch halt gern Spätzle.“ Doch nicht nur das: Die Zutaten für die drei Spätzle-Varianten (traditionell, Salsa mit Chili, Popeye mit Spinat) stammen aus regionalen Zutaten, und die Variationen haben es in sich. Da gibt es je nach Jahreszeit und Gelegenheit Spätzle mit Kürbis, Bärlauch, Haselnuss, Knoblauch, Rote Bete und vielen anderen interessanten Zutaten. Klar, dass „Spätzle mit Soul“ musikalisch begleitet werden, live oder aus der Konserve.

Andreas Ogger, Obere Breite Straße 2, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 3554932,

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Eigeltingen-Münchhöf) Medaillenflut für Edelbrände.

Es ist schon kaum zu glauben, was da im Weiler Münchhöf – sozusagen fast im Verborgenen – an Geschmackswundern erblüht. Doch nicht nur das: Die Obstbrennerei „Stählemühle“ hat in diesem Jahr bei nationalen und internationalen Prämierungen bereits 39 Medaillen eingefahren und ist damit zum Top-Newcomer der hiesigen Destillat-Szene aufgestiegen. Bei einem Festakt im Rahmen der Badischen Weinmesse wurde Edelbrenner Christoph Keller (im Hauptberuf übrigens Kunstbuchverleger und Buchgestalter) vom Verband der badischen Obst- und Kleinbrenner mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. In der ehemals landwirtschaftlichen Kornbrennerei der Stählemühle haben Christiane Schoeller und Christoph Keller im Lauf von nur drei Jahren ein Sortiment von rund 60 Destillaten und Likören feinster Qualität entwickelt. Verwendet wird ausschließlich sortenreines Obst, meist aus biologischem Anbau. Vollreif geerntet, per Hand verlesen und gereinigt, verarbeitet die Brennerei sowohl internationale Fruchtspezialitäten (z.B. Williams, Marillen) wie lokale Besonderheiten (Zibärtle, Schlehen etc.). Preiswürdig eben.

Edelobstbrennerei Stählemühle, 78253 Eigeltingen-Münchhöf, Tel. +49 (07771) 8755 0, , www.staehlemuehle.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(A-Bregenz) Frischer Wind im WOW.

Nicht, dass das World of Wolford bis dato auch nur annähernd im Ruch von Langeweile gestanden hätte. Aber Günter Grabher, der neue Restaurantleiter, möchte dennoch mehr Abwechslung in die Speisekarte des stylischen Lokals bringen: Mehr saisonale, am Markt orientierte Küche. Der Mann kann auf eine 30-jährige Gastronomieerfahrung zurückblicken, hat in großen Schweizer Häusern gearbeitet und war lange Jahre mit einem eigenen Restaurant selbständig. Umso mehr freut er sich, im WOW ein „interessantes Aufgabengebiet“ mit einem hoch motivierten Team vorgefunden zu haben. Die Orientierung an saisonalen Produkten schlägt sich übrigens auch im Brunchangebot nieder: Immer am ersten Samstag im Monat können sich Gäste aus einer großen Auswahl am Brunchbuffet bedienen, das jeweils unter einem bestimmten Motto steht. Mediterran beispielsweise, oder karibisch. Speisen kann man im WOW ganztägig.

World of Wolford, Wolfordstraße 1, Bregenz, Tel. +43 (0) 5574 690 17 95, , www.wolford.com

Text: Claudia Antes-Barisch