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Gerüchteküche September 2007

(D-Bad Waldsee) Ein ganzes Jahr lang feiert der Golf&Vitalpark in Bad Waldsee sein 10-jähriges Jubiläum.

Am Freitag, dem 28. September steht ein außergewöhnlicher Abend auf dem Programm. Johannes Warth, der sich selbst Ermutiger und Überlebensberater nennt, hält auf seine humoristische Art einen Bühnenvortrag unter dem Titel: „Sieben Schritte zum Erfolg“. Ein unvergessliches Erlebnis, gewürzt mit einer ordentlichen Prise schwäbischen Humors. Zur Einstimmung vor dem Auftritt von Johannes Warth können die Besucher in sieben Schritten kulinarische Leckerbissen in drei Gängen genießen. Schritt eins und zwei bieten als Vorspeise Sülzchen und Mousse von der Lachsforelle an buntem Sprossensalat und Meerrettich-Tempura Chips. Schritt drei und vier folgen mit oberschwäbischem Weiderind und Hopfenlamm mit bunter Gemüse-Kartoffel-Melange. Die Schritte fünf, sechs und sieben sind süße Erlebnisse: Mousse von der Zwetschge, Scheiterhaufen von Birnen und Sorbet von Brombeeren auf Kürbiskern-Vanilleschaum. So gestärkt kann der Erfolg durch den nachfolgenden Vortrag gar nicht ausbleiben! Das Menü kostet inklusive Vortrag 39 Euro pro Person.

Dinner und Show am 28.09.2007. Information und Anmeldung im Golf&Vitalpark , Hopfenweiler, D – 88339 Bad Waldsee unter der Telefonnummer: +49 (07524) 4017-0

Text: Eva Anlauf

(D-Tettnang) Die Frohe Aussicht genießen! Täglich ab 11.00 Uhr kann man bei Ursula Singer – die die Frohe Aussicht seit 21/2 Jahren alleine betreibt – einen traumhaften Ausblick auf Alpen und Bodensee in außergewöhnlichem Ambiente genießen.

Auch vom Wintergarten aus bietet sich den Gästen ein unvergleichlicher Panoramablick. Ein unter alten Kastanienbäumen gelegener Biergarten, lädt an schönen Tagen zum Verweilen bei einem kühlen Leibinger Bier oder alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken ein. Ebenfalls verlockend zu jeder Tageszeit sind die Kaffeespezialitäten und Kuchen in der Frohen Aussicht. Fürs Kuschelige empfiehlt sich das gemütliche Kachelofenzimmer, in dem ab Oktober wieder zum Brunch geladen wird. In der Küche der Frohen Aussicht werden klassische Werte mit dem kulinarischen Wissen des 21. Jahrhunderts verbunden. So gibt es etwa alles rund um die Kartoffel, aber eben auch besondere Schmankerl wie blaue Williamsbirnen oder Gerichte mit Kaffee und Cola. Zudem laufen immer Special´s – Frau Singers besondere Spezialitäten – bei denen neben Fleischliebhabern auch Vegetarier voll auf ihre Kosten kommen. Da gibt´s zum Beispiel hausgemachten Gemüsemaultaschen in verschiedenen Variationen mit Mozzarella gratiniert auf einer leckeren Basilikum-Tomatensauce oder gegrillte Champignonspieße mit originellen Dips. Als herbstliches Highlight steht ab Ende September wieder eine ganz besondere kulinarische Mischung auf der Speisekarte: „Mexikanische Küche auf Schwäbische Art“. Doch nicht nur die Gaumenfreuden, sondern auch die abwechslungsreiche Events locken die Gäste in die Frohe Aussicht. Des Weiteren bietet das motivierte Team auf Anfrage Party- und Cateringservice an. Sonntags ist Familientag und Mitte des Monats gibt es die legendären Jazz-Abende, wie am 19.September. Da sorgen die beiden bekannten Vollblutmusiker Roger Röger und Martin Giebel als „Swing-Blues-Duo“ für Stimmung pur. Ob Blues, Soul, Swing oder Jazz, das Repertoire der beiden scheint schier unerschöpflich. Während Roger Röger das Publikum mit seinem Markenzeichen, der tiefschwarzen Stimme in Bann zieht, begeistert der gefragte Pianist Martin Giebel vor allem durch sein gekonntes Tastenspiel. Also, auf nach Tettnang und die bezaubernde Aussicht mit kulinarischen Köstlichkeiten bei Ursula Singer und IhremTeam genießen!

Restaurant + Biergarten + Partyservice Frohe Aussicht
Inh. U. Singer, Frohe Aussicht 1,88069 Tettnang
Tel.: +49 (07542) 6914
Fax +49 (07542) 6875
www.aussicht-tettnang.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Gastronomen aus Leidenschaft.

Im Juni dieses Jahres haben der gelernte Koch Klaus Buchfink und seine Frau, Andrea, gelernte Restaurantfachfrau, die bekannte Lindauer Weinstube Frey wieder eröffnet und der traditionellen Lokalität zu neuem Glanz verholfen. Und das kam so: Vor einigen Jahren kehrte das Gastronomenehepaar dem Hotel- und Restaurantalltag in der Sterne-Gastronomie den Rücken und schlug einen recht außergewöhnlichen Weg ein: Sie übernahmen die private Haushaltsführung und Gästebewirtung der Unternehmer-Familie Dornier. Später folgte der Wechsel in den Dienst der berühmten Modeschöpferin Jil Sander. Mit ihr reiste das Ehepaar rund um den Globus und lernte die internationale Küche aus einer ganz besonderen Perspektive kennen. Schließlich begann der Architekt Werner Hemmeter den Buchfinks die Lindauer Weinstube Frey schmackhaft zu machen – mit Erfolg. Bei einem Besuch im Januar 2007 verliebten sich die beiden in das historische Gebäude mit den uralten Wandmalereien und der originalen Holzdecke aus dem Jahr 1560. „Wir haben das Haus gesehen, den historischen Charme gespürt und sofort verstanden, warum die Lindauer ihre Weinstube Frey wiederhaben wollten“, sagt Andrea Buchfink. Dann ging alles ganz schnell. Mitte April wurde mit der Instandsetzung des Gebäudes begonnen. Anfang Juni folgte bereits die Eröffnung. Und die Lindauer? Sie lieben ihre Weinstube Frey mitsamt den neuen Betreibern. Kein Wunder, denn die Buchfinks verstehen ihre Weinstube nicht als typischen Touristenbetrieb, sondern möchten das ganze Jahr über speziell für die einheimischen Gäste da sein. Während Andrea Buchfink gemeinsam mit Restaurantleiter Alexander Mayer für aufmerksamen Service und die Zufriedenheit der Gäste sorgt, verwöhnt Küchenchef Klaus Buchfink die Restaurantbesucher mit kulinarischen Genüssen. Dabei reicht das vielfältige Speisenangebot von typisch regionalen und schwäbischen Gerichten bis hin zur gehobenen internationalen Küche. Produziert wird alles selbst: „Fertigprodukte gibt es bei uns nicht“, sagt Andrea Buchfink, „und das wissen die Gäste zu schätzen.“ Da schmeckt es wie bei Oma!

Andrea und Klaus Buchfink, Maximilianstraße 15, 88131 Lindau, Tel. +49 (08382) 947 96 76.

Text: Sandra Weinmann

(D – Westlicher Bodensee) Was gut ist, kommt wieder.

Bereits im zweiten Jahr organisiert daher die DEHOGA-Kreisstelle Konstanz das „Bodensee-Frühstück“: Bis zum 7. Oktober finden die Gäste in neun Hotels und Gaststätten am westlichen Bodensee am Frühstücksbuffet eine große Auswahl an Spezialitäten aus der Bodenseeregion – Marmelade, Honig und Eier, aber auch Räucherfisch, Wurst und Sekt. Mit von der Partie sind die Regionalmarke „Gutes vom See“ und als Förderer PLENUM Westlicher Bodensee. Das Schöne an dem Projekt sind neben der Förderung eines regional- und qualitätsorientierten Tourismus die positiven Effekte für Wirtschaft und Natur: „Mit dem Bodensee-Frühstück unterstützen die Gastronomen die Landwirte, die umweltschonend arbeiten, sowie das Lebensmittelhandwerk und den Handel am Bodensee. Das bedeutet weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel und weniger Transportverkehr“, sagt Patrick Trötschler von der Bodensee-Stiftung. Die teilnehmenden Betriebe: Gästehaus St. Elisabeth/Kloster Hegne, Hotel Barbarossa/Konstanz, Gästehaus Holzer/Konstanz, Landgasthof Sternen/Bankholzen, See- und Wellnesshotel Adler/Ludwigshafen, Conditorei & Café Neidhart/Pfullendorf und in Singen das Hotel Jägerhaus, das Best Western Hotel Lamm und das Hotel Relax.

Weitere Infos: www.bodensee-fruehstueck.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Untersee) Ein Felchen kommt selten allein.

Schon gar nicht bei den Untersee-Felchenwochen. Und gerne gesellen sich Egli und Saibling, Hecht und Karpfen dazu. Über 20 Gastronomen rund um den deutsch-schweizerischen Untersee beteiligen sich an den schon traditionellen Fischwochen, die vom 8. September bis zum 7. Oktober mit unendlicher Fischvielfalt locken. Jedes Haus bietet in dieser Zeit ein drei-gängiges Fischmenü an zum einheitlichen Preis von 17,50 Euro, beziehungsweise 29 SFr. Alles andere als einheitlich ist allerdings die Palette der Menükreationen. Eine schöne Gelegenheit für Fischliebhaber, mal so richtig aus dem vollen (Netz) zu schöpfen. Für eifrige Menütester winken zudem noch viele attraktive Preise. Zwei Beispiele: Übernachtung für zwei Personen im Hotel Seerestaurant Frohsinn in Steckborn. Oder die Teilnahme an einem Candlelight-Dinner für zwei Personen mit aphrodisierendem Menü im Horner „Hirschen“.

Näheres erfährt man bei Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 (07735) 919055, , www.tourismus-untersee.de, oder bei allen anderen Tourist-Informationen am Untersee

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Bodensee-Allgäu-Oberschwaben) Die Gegner der Gentechnik formieren sich.

Schon im Juli fanden zwischen See und Allgäu ganz unterschiedliche Aktionen statt, die das Thema grüne Gentechnik in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt haben. So musste sich Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Ehingen den Fragen der Fachleute stellen – und sich dabei einige Watschen abholen, in Stockach gab es eine Diskussionsrunde mit Politikern und auch das Einhalden-Festival stellte sich in den Dienst der Gentechnik-Gegner. Rapunzel-Chef Josef Willhelm hat sich Ende Juli auf einen 1100 Kilometer langen Fußmarsch gemacht und seine Rückkehr wird am 15. September im Lindauer Strandbad Eichwald groß gefeiert. Was es sonst noch an Aktionen gibt, kann unter www.genfrei-sued.de, der Seite des Bündnisses gentechnikfreie Anbauregion Bodensee-Allgäu-Oberschwaben, nachgesehen werden.

Kontakt: Werner Lettmaier, Adelbergstr.39, 88138 Niederstaufen, Tel. +49 (08388) 374, ; www.genfrei-sued.de;
www.genfrei-gehen.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-St. Gallen) "St. Gallen is(s)t Genuss."

Das ist das Motto des ersten St. Galler Genusstages am 15. September. Allerdings wird es wohl nicht bei einem Mal bleiben: Nach den Wünschen der Initiatoren soll das Zelebrieren St.Galler Esskultur zur Tradition werden. An diesem besonderen Tag werden der Genuss von Speisen, das Bewusstsein über Herkunft und Herstellungsweise sowie die Tischkultur im Vordergrund stehen. Das Programm am Genusstag ist überaus reizvoll. Beim „Farbessenkochen“ beispielsweise werden einfarbige Menüs gekocht – ohne künstliche Farbstoffe. Die Marktgasse wird zur Genussgasse mit sensorischen Erlebnissen. Auch ein Schaukochen ist vorgesehen und vieles andere rund um das Thema Genuss.

Weitere Informationen unter www.stgaller-genusstag.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Mittagsmenü – ganzwöchig.

Das gibt es neuerdings in der Hafenhalle. Also nicht nur wochentags, wie in vielen anderen Lokalen, sondern auch Samstag/Sonntag kann der hungrige Mensch in der Hafenhalle ein zweigängiges Mittagsmenü zu sich nehmen. Durchgängig warme Küche wird hier ja schon länger geboten. Aber das sind noch nicht alle Neuigkeiten aus dem Lokal am See: Nach langen Verhandlungen mit der Stadt wurde gerade die Baugenehmigung für den Waggon hinter der Hafenhalle erteilt, der eigentlich schon längst den Gästen des Lokals zugänglich sein sollte. Mitinhaber Günther Thoma freut sich: „Auf der Terrasse vor dem Waggon wird man ab Frühjahr kommenden Jahres die Abendsonne genießen können.“ Nach der langen Wartezeit wird der Genuss umso größer sein …

Hafenhalle, Hafenstraße 10, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 21126, , www.hafenhalle.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Aulendorf) DLG-Gold für die Wurst.

Die Metzgerei Franz Huber wurde in Berlin mit dem Bundesehrenpreis in Gold geehrt. Den Bundesehrenpreis, die höchste Auszeichnung für Betriebe der deutschen Fleischbranche, erhalten die jeweils zwölf Unternehmen, die bei den DLG-Qualitätswettbewerben des letzten Jahres die besten Gesamtergebnisse erzielten. Der Preis wird vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft vergeben. Die Metzgerei Huber ist ein traditioneller Familienbetrieb. 1871 gegründet, wird er heute in der fünften Generation weitergeführt und beschäftigt über 100 Mitarbeiter. Die hauseigenen Convenience-Produkte wie Frisch-Teigwaren, Saucen und Fertiggerichte werden wie die Wurst- und Fleischprodukte in sieben Fachgeschäften rund um Aulendorf verkauft.

Metzgerei Franz Huber GmbH, Bruckstraße 25, 88326 Aulendorf, Tel. +49 (07525) 7008

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Reduktion erhöht die Wertigkeit.

Das stimmt für jede gute Bouillon ebenso wie für vieles andere, auch für Bäder und Küchen beispielsweise. Thomas Dietenmeier von Dietenmeier + Harsch Haustechnik handelt nach dem Motto: Reduktion bringt Mehr-Wert. Und da er nicht nur gerne Küchen verkauft, sondern auch ein ernährungsbewusster Mensch ist, hat er sich einen Ernährungsfachmann ins Haus geholt, der mit ihm, auf einer Linie liegt, was das Thema Wertigkeit anbelangt: Roy Kieferle, Pionier der Naturkostküche, Inhaber des „Wagnerstüble“ im Schwarzwälder Luftkurort Dobel, ausgebildeter Heilpraktiker, Kolumnist, Ernährungsberater etlicher Fußballvereine wie VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen und etliches mehr. Am 20. September wird Kieferle im Foyer der WOBAK am Benediktinerplatz 7 eine Antwort auf die Frage geben: Wie manage ich meine Ernährung, um fit und vital zu sein? An den Vortrag anschließend gibt es dann die Möglichkeit, sich das Management auf der Zunge zergehen zu lassen …

Dietenmeier + Harsch Haustechnik GmbH, Conradin-Kreutzer-Straße 10, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 5999 0, www.dietenmeier-harsch.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Lehrlinge greifen nach den Sternen:

Das Lehrlingsrestaurant „Koch & Kellner“ in Neuhausen am Rheinfall ist für den Best of Swiss Gastro Award (BOSG) nominiert. Der BOSG will Unternehmen der Branche und deren Mitarbeitende anspornen, ihre Konzepte einzureichen und über ihre Erfolge zu berichten. Ziel ist dabei die Qualitätsförderung und natürlich die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der teilnehmenden Gastronomie-Betriebe. Und es winken Gesamtpreise im Wert von 20.000 SFr. Bereits seit Anfang August können auf der Internetseite www.gastroawards.ch Stimmen für die nominierten Lokale abgegeben werden. Das Lehrlingsrestaurant „Koch & Kellner“ wird von Daniel Ciapponi betrieben, der auch Pächter im Schlössli Wörth am Rheinfall ist. „Koch & Kellner“ wurde im Frühjahr eröffnet. Es bietet Lehrlingen im Gastronomiebereich vorübergehend die Möglichkeit, quasi selbständig ihr eigenes Lokal zu führen. „Koch & Kellner“ ist übrigens rauchfrei.

Restaurant Koch & Kellner, Poststrasse 11, CH-8212 Neuhausen, Tel. +41 (0) 76 572 24 21, , www.kochundkellner.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Kreis Konstanz) Hoffnungsvoller Köchenachwuchs im Anmarsch.

Ein Zuckerschlecken ist er nicht, der praktische Teil der Abschlussprüfung für Köche. Da soll unter Zeitdruck ein komplettes Menü gezaubert werden, das dann unter den gestrengen Augen und auf den anspruchsvollen Zungen der Prüfer Bestand haben muss. Immerhin 79 junge Leute aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe schafften diese Leistung: Bei hochsommerlichen Temperaturen kochten sie, was das Zeug hielt – zur Freude der „Testgäste“ im Radolfzeller Berufsschulzentrum. Die durften die leckeren Menüs nämlich aufessen, und nach dem Dessert freuten sie sich dann zusammen mit den Prüflingen über eine gelungene Präsentation und die wohlverdienten, von IHK-Hauptgeschäftsführer Claudius Marx persönlich überreichten Abschlusszeugnisse.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Linzgau) Annette im Schlaraffenland.

So heißt eine Schlemmer-Serie, die der SWR mit der Moderatorin Annette Krause derzeit in vier baden-württembergischen Landschaften dreht, davon ist eine der Linzgau. Hier guckt das SWR-Team an acht Drehtagen unter anderem im Berghotel Baader in Heiligenberg den „Linzgau-Köchen“ in die Töpfe, besucht Kartoffel-Königin Rosa Störkle in Heiligenberg-Moos, die Käserei Moser in Bermatingen-Ahausen und den Bisonhof bei Großschönach. Die halbstündige Sendung wird am 7. September um 18.15 im SWR-Fernsehen ausgestrahlt.

Text: Claudia Antes-Barisch

(A-Vorarlberg) Es muss nicht immer Schnitzel-Pommes sein.

Davon ließen sich bereits im vergangenen Jahr rund 2000 Kinder überzeugen, die im Rahmen der Vorarlberger Aktion „Mahlzeit Kinder“ nach Herzenslust Bekanntschaft mit der Speisekarte der „Großen“ machen konnten. Jetzt gibt es eine Neuauflage der „Vorarlberg isst …“-Aktion: 120 Gastronomiebetriebe bieten zum Fixpreis von 6 Euro alle Hauptspeisen in kindgerechten Portionen an. Ob Ente oder Rehragout, Meeresfrüchte oder Innereien: Die Gourmets von morgen lassen sich, wie auch die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zeigen, ganz gerne für die anspruchsvolle Küche begeistern. Die Veranstalter gehen noch weiter: Für die Sieger eines Gewinnspiels gibt es einen Kochkurs bei einem Spitzenkoch als Belohnung. Fachgruppenobmann Andrew Nussbaumer dazu: „Schon im Vorjahr hat sich gezeigt, dass die Kinder mit viel Einsatz und Begeisterung dabei sind und durch das Kochen eine ganz andere Beziehung zu Essen und Genuss aufbauen.“

Simone Kochhafen, Vorarlberger Wirtschaftskammer, Fachgruppe Gastronomie, Tel. +43 (0) 5522 305 242,

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Egnach) Reife Leistung.

Oder wie soll man das sonst nennen, wenn ein Gastronomenpaar es schafft, sich 25 Jahre lang erfolgreich in ein und demselben Lokal zu bewähren? Vor einem viertel Jahrhundert haben Thérèse und Martin Hasen die „Seelust“ in Egnach erworben und im Laufe der Jahre zu einem der führenden Landgasthöfe im Thurgau entwickelt – und darüber hinaus. Das Jubiläumsjahr wird natürlich in besonderer Weise gefeiert. Unzählige Stammgäste haben dem Jubelpaar bereits ihre Aufwartung gemacht. Und bis Februar nächsten Jahres gibt es Monat für Monat ein besonderes kulinarisches Angebot. Wer bis dahin zehn Mal im Landgasthof Seelust mit seiner wunderschön gelegenen Gartenwirtschaft oder im Arboner „Seegarten“ diniert, erhält als Dankeschön ein Gratismenü. Das zu erreichen, dürfte bei dem leckeren und vielfältigen Angebot nicht allzu schwierig sein.

Landgasthof Seelust, CH-9322 Egnach-Wiedehorn, Tel. +41 (0) 71 474 75 75, , www.seelust.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Weilheim-Waldhaus) Medaillenregen.

Richtig abgesahnt hat die Privatbrauerei Waldhaus (Hotzenwald) beim European Beer Star Award in Nürnberg. Der Award wird vom Verband Privater Brauereien gemeinsam mit der Association of Small and Independent Breweries in Europe vergeben. Nach dem olympischen Prinzip werden pro Bierkategorie nur eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille verliehen. In 35 Bierkategorien kamen 440 unterschiedliche Biere zum Test. Die Privatbrauerei Waldhaus stellte sich der Konkurrenz mit gesundem Selbstvertrauen – und trug die komplette Medaillensammlung nach Hause: Gold für das Waldhaus Spezial Bier, Silber für das Waldhaus ohne Filter und Bronze für das Waldhaus Diplom Pils. Ein toller Erfolg für die Brauerei, zumal beim European Beer Star Award insbesondere unverfälschte, authentische Biere gewürdigt werden.

Privatbrauerei Waldhaus, 79809 Weilheim-Waldhaus, Tel. +49 (07755) 9222-0, , www.waldhaus-bier.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Sigmaringen) Zeolith-Wasser-Vakuumadsorptionstechnologie.

Nie gehört? Bei dem sperrigen Begriff handelt es sich um ein Phänomen, das selbstkühlende Bierfässer ermöglicht. Ursprünglich wurde diese äußerst praktische Sache für den US-Markt konzipiert. Die Brauerei Zoller-Hof hat die Lizenz für den gesamten südwürttembergischen Raum erworben und vertreibt die Fässer namens „Cool-Keg“ nun über den Getränkefachhandel. Das Bier, das aus dem knapp 15 Liter fassenden Fässchen läuft, hat konstante sechs Grad – und das völlig unabhängig von der Außentemperatur. Obwohl das „Cool-Keg“ natürlich teurer ist als die üblichen Partyfässer, ist die Nachfrage so groß, dass es mitunter Lieferschwierigkeiten gibt. Auf Lager legen bringt allerdings auch nichts: Die Haltbarkeitsdauer für's Bier im Fass liegt bei sechs Monaten.

Brauerei Zoller-Hof, Leopoldstraße 40, 72488 Sigmaringen, Tel. +49 (07571) 721-0, , www.zoller-hof.de

Text: Claudia Antes-Barisch