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Gerüchteküche Mai 2007

(CH-Gaiserwald-Abtwil) Renovierung im Hotel Restaurant Säntisblick in Abtwil abgeschlossen

Das Panoramahotel Säntisblick in Abtwil ist zu einem echten Schmuckstück geworden. 2004 kaufte es die Bergblick Immobilien AG aus der Konkursmasse, um den Renommierbetrieb auf neue Beine zustellen. Mit Erfolg. Nach fast dreijähriger Umbauphase unter laufendem Betrieb entstand ein moderner Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb, der dem grandiosen Panorama Rechnung trägt. Die Komplettverglasung im Restaurant bietet einen traumhaften Blick auf den Säntis und das ganze Alpsteinmassiv. Aus der 2006 umgebauten Küche kommen französisch-internationale Gerichte auf gehobenem Niveau. Die 22 Betten im 3-Sterne-Hotel sind modern eingerichtet. 100 Plätze fasst die Terrasse, 80 zusätzlich der urgemütliche Lindengarten vor dem Haus. Betreiber Urs Thürlemann, gebürtig aus Abtwil, ist wichtig, dass der Säntisblick ein „Outtake“ bleibt, fernab von Stress und Hektik, mit einer ehrlichen Frischeküche und sehr persönlichem Service.

Panorama-Hotel Säntisblick, CH-9030 Abtwil, Tel. +41 (0)71 313 25 25, Fax 071 313 25 26, , www.saentisblick.ch.

Text: Angela Steidle

(D-Allensbach) Demeterhof in Kaltbrunn wird „Naturschutzhof 2006“.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreichte einen der drei ersten Preise über 5000 Euro. Für den Demeterbetrieb Müllerhof in Allensbach gab es im Ministerium 1000 Euro Preisgeld und die Auszeichnung „Naturschutzhof 2006“. Seit 30 Jahren bewirtschaftet und pflegt Helmut Müller 100 Hektar Schilfzonen, Feucht- und Streuwiesen im Naturschutzgebiet Mindelsee. Das meiste Mähgut wird kompostiert und mit bio-dynamischen Präparaten behandelt auf die Äcker ausgebracht. Helmut Müller schwärmt, trotz jahrzehntelanger Bewirtschaftung, von dem gesunden Wachstum seiner Kulturen. Rund um den Müllerhof blüht es in den schönsten Farben, da erst spät gemäht wird. Besonders achtet der Landwirt auf große Abstände zu wertvollen Naturschutzflächen. Auf seinen 150 Hektar baut er auch alte Getreidesorten wie Einkorn, Emmer und Dinkel bio-dynamisch an. Ein weiterer Schwerpunkt des Müllerhofes ist der Tourismus mit Ferienwohnung und Heuhotel. Außerdem engagiert sich die Familie als „Lernort Bauernhof“. Rund 60 Schulklassen besuchen den Hof jedes Jahr und lernen dabei viel über Landschaftspflege, Kulturpflanzenvielfalt, Streuobstbau und Ökolandbau." Unser Foto zeigt von links: Patrick Trötschler von der Bodenseestiftung, Ruth und Helmut Müller, Michael Baldenhofer (PLENUM) und Harald Nops vom Landratsamt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL) hatten den „Förderpreis Naturschutzhöfe“ zum ersten Mal ausgeschrieben.

Müllerhof, Markelfingerstr. 12, 78476 Allensbach-Kaltbrunn, Tel. +49 (07533) 5729, Fax 7220, www.biohof-mueller.de.

Text: Angela Steidle

(CH-Arbon) Das Strandbadrestaurant in Arbon hat neue Pächter.

Stadtammann Martin Klöti ist sich sicher, dass das mit den neuen Pächtern hinhauen wird: Christine Truttmann und Stefan Schmidhauser haben zum Saisonstart am 1. April 2007 die Leitung der Gastronomie übernommen und treten damit die Nachfolge von Familie Wrischnig an. Koch und Hotelfachmann Stefan Schmidbauer führt seit vier Jahren erfolgreich das Fondue-Beizli in St. Gallen. Das ist eher ein Winterbetrieb, zu dem er sich die Strandbadgastronomie als Ergänzung ideal vorstellen kann. Christine Truttmann, ebenfalls ausgebildete Köchin und Diätköchin, zieht es vom Hügli-Marketing an den Arboner Strand. Das Pächter-Duo baut auf abwechslungsreiche, gesunde Kost. Die Produkte dazu sollen mit Vorzug aus der Region kommen. Mit einer Bar/Lounge und speziellen Events werden neue Kunden angesprochen. Das Strandbadrestaurant mit seiner zeitlos modernen Architektur soll für den Mittagsbetrieb, für Firmen- und Familienfeste fit gemacht werden und mit drei Festangestellten im 7-Tage-Betrieb laufen.

Restaurant Strandbad, Philosophenweg 11, 9320 Arbon, Tel. +41 (0) 71 446 13 33 oder 071 446 17 60, Fax 071 446 17 60.

Text: Angela Steidle

(CH-Buchs, Arbon, Scherzingen) „Clowns & Kalorien“ sind auf Tournee

Die Vergänglichkeit, der Moment unter der Kuppel des Theaterzeltes, hat eine ganz besondere Magie. Welche Kombination könnte die Sinne besser ansprechen als eine Verbindung aus Augen- und Ohrenschmaus, eine gute Portion Lachen zu einem delikaten Menü? Plüsch und Putten machen noch kein Varieté. Artistik lebt von außergewöhnlichen Leistungen. Dazu gehören Mimen, Gesang, Akrobatik und ein Publikum, das sich persönlich angesprochen fühlt. Bei „Clowns & Kalorien“ hat die Leidenschaft für die Artistik ganz viel mit dem Geschmack an gutem Essen zu tun. Während der Vorstellung wird ein mit Liebe und Fantasie komponiertes Vier-Gang-Menü serviert. Das himmlische Verzehrtheater aus der Schweiz gastiert ab 4. bis 28. Mai in Arbon, von dort aus geht es direkt nach Scherzingen.

Clowns & Kalorien, Merlin Esstheater GmbH, Steinberggasse 26, 8400 Winterthur, Reservierung Tel. +41 (0) 79 671 50 73, , Tourneedaten und Öffnungszeiten unter www.clowns.ch.

Text: Angela Steidle

(D-Friedrichshafen) Kongress „euregia bodensee“ greift das Thema Regionalvermarktung auf.

„Die Bodenseeregion ist ein kreativer Raum“, sagt die Internationale Bodenseekonferenz IBK und bastelt gleich einen Leitgedanken für den dritten Fachkongress euregia-bodensee daraus. Unter dem Motto „Denkregion Bodensee“ findet am 18. und 19. Juni 2007 im Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen die Fachausstellung mit angeschlossenem Kongress statt. Die Kommunikationsplattform ist Treffpunkt der vier Bodensee-Anrainerländer mit dem Ziel, die Region als zukunftsfähigen Standort zu profilieren. Eines der Schwerpunktthemen ist in diesem Jahr der Regionalvermarktung gewidmet. Der Kongress wurde um ein Internationales Forum für Erzeuger, Verarbeiter und Lebensmittelhandel erweitert. Mit von der Partie sind unter anderen die „Tafelfreuden Bodensee“ mit ihren Beratungszentren für Großküchen, Gastronomie und Lieferanten regionaler und biologischer Lebensmittel im Vorarlberg, im Thurgau, am westlichen Bodensee und in Allgäu-Oberschwaben. Infos über den Kongress gibt es unter www.euregia-bodensee.de.

Projektträger der „Tafelfreuden Bodensee“, www.tafelfreuden-bodensee.de: Modellprojekt Konstanz GmbH, Winterspürer Straße 25, 78333 Stockach, Tel. +49 (07531) 800-2956, Fax 800-2950, , www.modellprojekt.de.

Text: Angela Steidle

(D-Heiligenberg) Lilo und Adrian De Wijs vom Restaurant de Weiss verabschieden sich in den Unruhestand.

„Ja, ich war hier gerne. Ad de Wijss ist ein ausgezeichneter Sternekoch und Lilo de Wijss ist eine Künstlerin, deren Bilder bezaubern.“ Solche und ähnliche Gastkommentare machen an sich Mut, neue Horizonte anzustreben, sich weiter zu entwickeln. Weit in den Siebzigern und nach 53 Jahren Kochkunst hat sich Adrian de Wijs im Februar von seiner gehobenen Küchenkunst verabschiedet. Er widmet sich seither zwei weiteren Leidenschaften: Der Kunst und seiner Frau – oder der Kunst seiner Frau – sowie der gemeinsamen Tochter. Zuhause kocht Lilo de Wijs: „Das hat er verdient“. So haben sich über 23 Jahre im Restaurant Café Galerie de Weiss die Leidenschaften ergänzt. Die beiden lebensfrohen Holländer bleiben auch im Unruhestand Heiligenberg treu. „Wir sind hier zuhause“, sagt Lilo de Wijs bestimmt. Dabei hofft sie, dass ihre Kunst kein „Geheimtipp“ bleibt, wie sich das für kulinarische Perlen gehört, sondern vielen Menschen Freude schenken wird. Das Restaurant Café im Hause Hohenstein mit seinem Jugendstil-Ambiente, der warmen Wohnzimmer-Atmosphäre, der Lebendigkeit im Menschlichen wie im Kulinarischen war ein Kleinod, das übrigens immer noch nach einem Liebhaber sucht, der es weiter betreiben möchte. Die de Wijssens haben an diesem Ort für ein sehr gutes Renommee gesorgt: Die Zutaten waren immer exzellent und von bester biologischer Qualität. Die Rezepturen basierten auf konsequenter Handarbeit und der künstlerischen Ader, die beide verbindet. Unter Gastlichkeit verstanden die Eheleute Harmonie und Kommunikation, in Gesprächen, in Bildern und in Kreationen, die aus beidem entstanden. Als Koch am königlich niederländischen Hof und als langgedienter Manager möchte Adrian de Wijs seine Erfahrung gerne weitergeben, an Küchen- und Restaurantmanager, die das zu schätzen wissen. Lilo de Wijss widmet sich in Heiligenberg in Zukunft ganz ihrer Kunst, mit Unterstützung des besten Kritikers, den sie je hatte – ihrem Mann Adrian.

Café Galerie de Weiss, Postplatz 5, 88633 Heiligenberg, Tel. +49 (07554) 765.

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Fähre Kreuzlingen in neuem, seegrünem Design.

Die Motorfähre Kreuzlingen der Stadtwerke Konstanz GmbH wurde in den vergangenen Wochen in Kressbronn bei einer größeren Revision nicht nur technisch auf Vordermann gebracht. Die ältere Dame erhielt gleichzeitig eine komplett neue Inneneinrichtung. Generalüberholung und Lifting kosteten rund eine halbe Million Euro. Dafür gab’s im Bistro ein ansprechendes, maritimes Ambiente mit viel Durchblick. Bei der 12 Meter langen Bar verzichteten die Innenarchitekten auf störende Raumteiler. Am Tresenende steht ein „Stammtisch“ für Vielfahrer. Eine erstmals auf einem Bodenseeschiff installierte Lichtdecke lässt die Aufenthaltsräume der „Kreuzlingen“ sehr hell erscheinen. Die Sitzflächen wurden in Wassergrün gehalten. Ein Holzboden und holzvertäfelte Wände sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Entwurf und Projektleitung des gesamten Innenausbaus kommen von der Planergruppe Beck aus Markdorf, die auch für das besondere Design der „Fritz Arnold“ und der „Tábor“ verantwortlich zeichnet.

Stadtwerke Konstanz GmbH, Max-Stromeyer-Str. 21-29, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 803-0, Fax 803-123, , www.sw.konstanz.de .

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) 1001 Sandwich-Varianten und süße Schweizer Versuchungen ab sofort in der Kanzleistraße

„Unser Konzept, den schnellen Snack mit hochwertiger schweizerischer Qualität zu verbinden, trifft den Bedarf all jener, die auch beim einfachen Sandwich nicht auf Genuss und Gesundheit verzichten wollen, denen Abwechslung wichtig ist“, sagt Marketingleiter Ralf Latzke von Swiss Break. Das junge Filialunternehmen aus Wittenbach bei St. Gallen hat jetzt neben Biel seine zweite Filiale eröffnet: im ehemaligen „Esszimmer“ in der Kanzleistraße in Konstanz. Dort gibt es ab sofort Sandwiches zum Puzzeln. Aufstriche und Zutaten können an der Frischetheke selber zusammengestellt werden. Bei der Zubereitung der Grundzutaten hatten Ernährungsberater und Mediziner die Finger am Topf, denn Swiss Break steht für Gesundheit beim schnellen Snack. Obst und Gemüse sind wichtige Bestandteile des Angebots. Dazu gibt es viele raffinierte süße Leckereien nach Rezepten aus der Schweiz – eben „Sweet-Breaks“. Ein echter Geheimtipp für Partys ist das original Schweizer Schoggifondue mit vielen Früchten und der zur weltbesten Schokolade gekürten Marke „Schoggibrunnen“.

Swiss Break Konstanz, Kanzleistraße 9, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 28 44 333, www.swissbreak.ch , .

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Die japanische Küche ist die gesündeste auf der ganzen Welt, und die gibt es im „Tatsumi“.

Konstanz hat jetzt mit Tatsumi das erste authentisch japanische Restaurant am See mit Sushi-Bar nach traditioneller Zubereitungsart. Über Berlin und Düsseldorf nach Konstanz an den Bodensee, das war für die Yamashitas der direkte Weg in die Dreisamkeit. Denn nach Süddeutschland wollte die kleine Familie schon immer. Die Region hat in Japan den besten Ruf! Küchenchef Osamu hat mit der ehemaligen Sushi-Bar in der Wollmatinger Straße (beim dm-Markt) viel vor, und er lässt sich beim Zubereitung der warmen japanischen Gerichte und der handwerklich kunstvoll kreierten Sushi auf die Finger schauen. Dabei erzählt er gut und gerne auf Deutsch. Osamu Yamashita und seine Frau Kuniko sind seit fast 15 Jahren in Deutschland. In Japan hat Osamu in großen Hotels gearbeitet. Er kennt auch die traditionelle Cuisine in- und auswendig, ist in der österreichischen Küche zuhause. Aber seine ganze Leidenschaft gehört der Kunst japanischer Mäzenaten. Auf Wunsch gibt’s an seiner Frischetheke auch Rinderfilet mit Sushi oder Angebratenes, falls roher Fisch nicht ankommt. Fast jeden Tag lässt sich der Küchenchef frischen Fisch liefern. Sushi und Warmgerichte werden erst dann zubereitet, wenn der Gast bestellt hat. Die gewünschten Zutaten sucht man sich in der Fischvitrine selber aus. Beratung ist selbstverständlich. Und wer japanische Gastlichkeit auch zu Hause genießen möchte, für den gibt es „Sushi Express“. Ab Mai bietet Tatsumi japanische Küche auf Bestellung an. Bald wird es im Tatsumi auch Sushi-Kurse für acht bis zehn Personen geben und den ein oder anderen kulinarischen Event.

Tatsumi, Japanisches Restaurant und Sushi-Bar, Wollmatinger Straße 70b, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 362 10 09, Mo. – Fr. 12 – 14.30 Uhr und 18 – 23 Uhr, Sa./So. 17 – 23 Uhr.

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Die Biomarke Urvieh Ferdinand geht neue Wege in der Fleischvermarktung.

Internetversand von Lebensmitteln – da denkt man zunächst an Mengengeschäfte. Das wiederum scheint wenig zu einem Produkt zu passen, das wie Urvieh Ferdinand aus der nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung stammt. Für Ökolandwirt Thomas Schumacher ist das Konzept stimmig. Er kennt seine Kunden. Das sind zum einen Teil Privatleute, die über sogenannte Kuhpatenschaften den direkten Bezugsweg haben, zum anderen Teil gastronomische Betriebe in der Region und verschiedene „EDEKA-Frischmärkte“. Vor allem bei Produktpräsentationen und Veranstaltungen wird Schumacher immer wieder darauf angesprochen, wo man denn die Marke Urvieh Ferdinand beziehen könne. Das Internet sieht der Landwirt als zeitgemäßes Kommunikationsmittel, das er gerne vermehrt fürs Marketing nutzen will. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Öko einen vermehrten Zulauf erfährt. Mit der Neugründung der Slowfood-Ortsgruppe in Überlingen ist in der Bodenseeregion ein neuer Eckpunkt gesetzt, die Mitgliedschaft von Urvieh Ferdinand bei „Gutes vom See" ist ein weiterer. Eine ganze Reihe von Projekte sind derzeit in der Pipeline: etwa ein Seminarraum, der den Bauernhof als Lernort attraktiver gestalten soll und die Ausgabe von Genussschein-ähnlichen Wertpapieren, die mit einer vierprozentigen Verzinsung attraktive Anlagemöglichkeiten für Privatleute schaffen sollen. Eingelöst werden kann die Dividende selbstverständlich auch in Nahrungsmitteln ab Hof. Auch das passt ins Konzept.

Informationen gibt es ab Hof in der Mainaustraße 185, 78464 Konstanz, Tel. +49 (07531) 36 16 35-2, Fax -3, , www.urviehferdinand.de

Text: Angela Steidle

(D-Kressbronn) Am Seeufer in Kressbronn gibt es eine neue Adresse für Liebhaber des Mediterranen.

Denise und Lubi Petrovic haben das „Pier“ in der Bodanstraße ganz nach ihrem Geschmack umgestaltet: in hellen Creme- und Brauntönen, stilistisch zwischen modern, zeitlos und heimelig. Lubi ist gelernter Koch und Vollblutgastronom, aufgewachsen in der Alten Werft in Lindau, dem Restaurant seiner Eltern. Im „Pier“ zaubert er auf den Tisch, was frisch und von südlichem Geschmack ist: von Fisch über Grillgerichte bis zu Pasta und Pizza nach Art des Küchenchefs – handgefertigt. Die Zutaten stammen von Produzenten aus der Region, die Gerichte sind international, mal griechisch, jugoslawisch oder spanisch. Auf der großen Terrasse zum See und im Restaurant gibt es wechselnde Tagesessen und auch leckere Cocktails. Ein Mittagstisch zur Wahl ist geplant, und abends wird es zu Spanferkel oder griechischen Spezialitäten Live-Musik und bunte Unterhaltung geben. Die monatlichen Themenabende sollen eine Einrichtung werden.

Pier, Bodanstraße 20, 88079 Kressbronn, Tel. +49 (07543) 939 83 98, .

Text: Angela Steidle

(D-Pfullendorf) ALNO wird mit fünf „red dot awards“ ausgezeichnet.

Mit gleich fünf der begehrten red dot design awards zeichnet das Design Zentrum Nordrhein Westfalen Produkte von ALNO und den zum ALNO Konzern gehörenden Herstellern Wellmann, Geba und Impuls aus. Die Preise werden für die neue Premium-Innenausstattung von ALNO und vier Kochtische verliehen, mit denen der Küchenhersteller bereits im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt hatte: Die Modelle longisland (ALNO), palmisland (Impuls), cookisland (Wellmann) und blockisland (Geba) wurden ausgezeichnet. Studenten der Muthesius Kunsthochschule in Köln hatten gemeinsam mit ihrem Professor Dieter Zimmer die Kochtische der neuen Generation entworfen. „Wir freuen uns über den großen Erfolg“, sagte Dr. Frank Gebert, Vorstandsvorsitzender der ALNO AG, nach Bekanntwerden der Gewinner, „er zeigt uns, dass wir mit unseren innovativen und wegweisenden Produkten eine höchst erfolgreiche Strategie verfolgen. Die Auszeichnungen spornen uns an, unsere eingeschlagene Richtung weiterzugehen“.

ALNO AG, 88629 Pfullendorf, Tel. +49 (07552) 21-0, Fax 21-37 89, , www.alno.de.

Text: Angela Steidle

(D-Radolfzell) „Säfte mit Stil“ – mit diesem Anspruch führt die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG 2007 eine neue Designer-Gastronomieflasche am Markt ein.

Dazu gehört ein neues Gastronomiekonzept, das gezielt in Glas-Mehrwegflaschen investiert. Seit 1922 setzt der Mittelständler am Bodensee auf Qualität und „Klasse statt Masse“. Schlör stellt seine Produkte unter der Maxime umweltbewussten Handelns her. Bei neuen Techniken steht die Umweltverträglichkeit bei der Prüfung ihrer Einsatzmöglichkeiten im Vordergrund. Dabei ist der Umweltgedanke auch im ökologischen Landbau verankert. Die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG unterhält mit dem Getränkeunternehmen Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH + Co. eine strategische Markenallianz.

Schlör Bodensee Fruchtsaft AG, Eisenbahnstraße 20, 78315 Radolfzell, Tel. (07732) 9971-0, Fax 9971-33, , www.schloer.de.

Text: Angela Steidle

(D-Ravensburg) Ravensburgs erste Kaffeerösterei – ein genüssliches Geschäft.

Die Mitarbeiter der OWB Oberschwäbische Werkstätten für Behinderte konnten es kaum erwarten, bis die eigene Kaffeerösterei den Betrieb aufnahm. Ende März war’s soweit. Und jetzt sind Angestellte und Geschäftsleitung gespannt, zu erfahren, wie die lange gereifte Idee bei Handel und Verbrauchern ankommt. Dabei ist für den Betrieb nicht nur der Absatz wichtig, sondern auch der Gedankenaustausch und die Begegnung. Neugierige Käufer können beim Kaffeerösten zuschauen und sich Tipps abholen. In der Rösterei in der Roßbachstraße in Ravensburg, gegenüber vom Gänsbühlcenter, gibt es auch kleine Snacks und Kleinigkeiten rund um das Thema Kaffee. Das Sortiment der neuen Rösterei umfasst 30 verschiedene, sehr hochwertige Kaffeesorten aus den unterschiedlichsten Anbauländern. Alle werden frisch im Laden geröstet. In absehbarer Zeit soll Fair-Trade-Kaffee und Bioware dazu kommen. Anita Hinz und Jörg Oechsle, die für den OWB-eigenen Betrieb zuständig sind, beraten sehr individuell, es darf auch verkostet werden. Alles weitere wird sich nach der Geschäftsaufnahme ergeben. Denn wo soviel Genuss und Leidenschaft drinsteckt, sorgt allein das Flair für neue Ideen. In der Rösterei arbeiten übrigens mit Begeisterung sechs behinderte Menschen. Die Rösterei beliefert neben dem Handel auch die Gastronomie.

Ravensburger Kaffeerösterei, Roßbachstraße 17/1, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 363 38 10, Fax 38 72 10 10, , www.ravensburger-kaffee-roesterei.de. OWB Oberschwäbische Werkstätten für Behinderte gem. GmbH, Gottlieb Daimler Straße

Text: Angela Steidle

(D-Ravensburg) Leibspeisen aus dem Landkreis Ravensburg dringend gesucht!

Das neue PfundsFit-Kochbuch soll ein gutes Stück Oberschwaben enthalten, meint Sylvia Schmid von der AOK Allgäu-Oberschwaben. Die leidenschaftlichen Hobbyköche aus der Region Ravensburg sind deshalb aufgerufen, ihre Lieblingsrezepte zu verraten, egal ob Suppe, Vorspeise, Snack, Salat, Hauptgericht oder Dessert. Eine Jury aus AOK-Ernährungsberaterinnen und Spitzenköchen freut sich auf Familienrezepte, abgewandelte Klassiker oder Eigenkreationen und wählt dann landesweit die besten aus. Die Teilnehmer werden im neuen PfundsFit- Kochbuch mit Namen und Wohnort genannt und haben die Chance, unter anderem einen Kochkurs bei ARD-Fernsehkoch Bundschu, ein Familien-Verwöhnwochenende im ersten Biohotel Baden-Württembergs oder einen „Erlebnisaufenthalt“ im Europa-Park Rust zu gewinnen! Grundbedingung ist allerdings: die Rezepte sollten möglichst fettarm sein. Rezepte für „Leichtes für zwischendurch“ wie Snacks und Zwischenmahlzeiten sollten insgesamt einen Fettgehalt zwischen 10 und 15 g nicht überschreiten, bei Hauptmahlzeiten darf der Fettgehalt zwischen 15 und 25 g pro Person liegen. Kochexperte Ewald Braden und sein Team werden auf Wunsch die eingesandten Lieblingsrezepte „entfetten“. Braden gelang es als erstem Koch, beliebte Alltagsgerichte konsequent fettarm zu kochen. Sein Knowhow ist seit Mitte März unter www.pfundsfit.de abrufbar. Unterstützung gibt es auch von Ernährungsberaterin Anja Schleicher. Sie ist bei der AOK Allgäu-Oberschwaben unter Tel. +49 (0751) 371 263 zu erreichen. Mehr Infos zu PfundsFit und dem neuen Rezeptwettbewerb gibt es in den Kundencentern der AOK Allgäu-Oberschwaben. Die Rezepte können entweder direkt bei der AOK abgegeben oder an folgende Adresse geschickt werden:

PfundsFit-Lieblingsrezepte, HamppVerlag, Schockenriedstr. 4, 70565 Stuttgart, . Einsendeschluss ist der 31. Mai 2007. Text: Angela Steidle

Text: Angela Steidle

(D-Ravensburg) Die Brauerei Max Leibinger kreiert mit der neuen Lizenzmarke „Zeppelin Bier“ feinwürzigen Bierkult.

Hans-Peter Kaldenbach von der Luftschiffbau Zeppelin GmbH und Michael Leibinger, Gesellschafter der Brauerei Max Leibinger, präsentierten jetzt eine neue Marke: Das „Zeppelin Bier“ von Leibinger ist eine naturtrübe und ungefilterte Bierspezialität mit feinwürzigem und ursprünglichem Aroma, ein heimisches Bier mit regionalen Zutaten, zu dem die Zeppelin Reederei den Namen beisteuert. Die Luftschiffbau Zeppelin GmbH hat als Inhaber aller Kennzeichen Zeppelin und Graf Zeppelin die Lizenzrechte. Mit der Unterzeichung des Lizenzvertrages ist das Leibinger Bier exklusiver Markenpartner von Zeppelin und unterstreicht damit die Verbundenheit mit der Region.

Brauerei Max Leibinger GmbH, Friedhofstraße 20-36, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 36 99-0, Fax 36 99-90, www.leibinger.de, .

Text: Angela Steidle

(CH-Schaffhausen) Fast der ganze Monat Mai ist Gourmet-Zeit im Blauburgunderland.

Vom 3. bis 31. Mai 2007 lädt das Schaffhauser Blauburgunderland zu seinem inzwischen beliebten Gourmet-Festival, dieses Jahr zum fünften Mal. Während vier Wochen präsentieren 17 gute Restaurants spezielle kulinarische Köstlichkeiten, begleitet von den besten Tropfen aus den regionalen Rebbergen. Damit wird das Schaffhauser Blauburgunderland im Mai einmal mehr zur Destination für Feinschmecker und Genießer. 17 Schaffhauser Spitzen-Gastronomen sorgen dafür, dass die Weine aus dem Schaffhauser Blauburgunderland ins rechte Licht gerückt werden. Neben den bekannten Gault Millau-Gastronomen sind wiederum gutbürgerliche Restaurants mit ausgezeichnetem Weinangebot beim Gourmet-Festival dabei. Dabei geht das Gebiet nach Osten weit über das Blauburgunderland hinaus: über den Randen und Schaffhausen bis nach Büsingen. In jedem teilnehmenden Restaurant werden die Gäste mit einem mehrgängigen Gourmet-Menü verwöhnt, das eigens für das Gourmet-Festival kreiert wird. Zu jedem Gang empfiehlt der Gastgeber den passenden Schaffhauser Wein, womit das Festival auch eine schöne Gelegenheit ist, die erstklassige Qualität der Weine aus dem Schaffhauser Blauburgunderland zu entdecken.

Weitere Informationen: Schaffhauser Blauburgunderland, Tel. +41 (0) 52 620 40 82, www.blauburgunderland.sh

Text: Patrick Brauns

(D-Singen) Das Amadeus in Singen ist unter neuer Leitung reif für die Frühjahrssaison.

Vincenzo Mistificato aus Tuttlingen hat im Oktober die Leitung des Restaurant-Café Amadeus in Singen übernommen. Zum eigentlichen Beruf kommt der gelernte Koch allerdings nur noch selten. Der gebürtige Italiener betreibt in der Gegend mehrere gastronomische Betriebe. Derzeit schwebt dem Alleinunternehmer die Übernahme eines eigenen Hotels vor, irgendwo am See, in attraktiver Lage und im Ganzjahresbetrieb. Im Amadeus bieten Küchenchef Volker Niedballa und das Gastroteam eine umfangreiche und sehr abwechslungsreiche Speisekarte. Eine Auswahl pfiffiger, regionaler und internationaler Gerichte, täglich wechselnde Tagesgerichte und zum Kaffee eine große Kuchenauswahl, teils aus eigener Produktion. Sonnige Zeiten gibt es im Amadeus auf zwei Terrassen. Der Betrieb ist sieben Tage die Woche geöffnet, von zehn Uhr bis Betriebsschluss. Gerne werden Veranstaltungen, Familienfeste Geschäftsessen oder Tagungen angenommen. Sonderwünsche sind kein Problem.

Amadeus – Restaurant Café, Uhlandstraße 35, 78224 Singen, Tel./Fax +49 (07731) 18 66 19.

Text: Angela Steidle

(D-Sipplingen) Kosta Panagiotidis gerät unweigerlich ins Schwärmen, wenn er vom Riva in Sipplingen erzählt

Das Café Restaurant in direkter Seelage ist innerhalb kürzester Zeit zum regionalen Treffpunkt für Liebhaber der italienischen Küche geworden. Pizza und Pasta gehören natürlich zum Repertoire der beiden italienischen Köche, dazu kommt die ganze mediterrane Bandbreite an frischen, hausgemachten Fisch- und Fleischgerichten wie Goldbrasse, Scampi, Rinderfilet da Pepe und viele andere Leckereien bis hin zu feinen italienischen Desserts, selbstgemachten Eisspezialitäten und leckeren Kuchen aus der Überlinger Konditorei Popp. Die umfangreiche Weinkarte präsentiert Raritäten und Spezialitäten aus dem sonnigen Italien. Die Showküche gibt Einblick ins „Allerheiligste“. So direkt am Wasser liegen nur ganz wenige Lokale. Vom vollverglasten Restaurant aus und den Logenplätzen auf der Terrasse genießt der Gast Seeambiente pur. Die Pächter Pino Arena, Nicola Tatavito, Janis und Kosta Panagiotidis haben reiflich Erfahrung in der Gastronomie (Ristorante Arena Greth und Mykonos in Überlingen, La Scala Friedrichshafen, Walfisch in Ravensburg). Die seltene Gelegenheit und die Idee, gemeinsam etwas Neues zu machen, führte die Kollegen in Sipplingen zusammen. Der Erfolg gibt ihnen recht. Das Riva ist ein Ganzjahresbetrieb. Im Sommer hat das Café-Restaurant sieben Tage die Woche geöffnet, von 11 bis 24 Uhr. Es gibt durchgehend warme Küche und super Mittagsangebote.

Ristorante Café Riva, Seestraße 1A, 78354 Sipplingen, Tel. +49 (07551) 93 61 91, , www.ristorante-riva.de.

Text: Angela Steidle

(CH-St. Gallen) Zum Muttertag organisiert das Radisson SAS in seinem Restaurant olivé ein „Tischlein deck dich“.

Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Wer sechs Fragen zum neuen Restaurant olivé richtig beantwortet, dem winkt als Gewinn ein exklusiv von Spitzenkoch Robert Burri arrangiertes Catering für sechs Personen. Teilnahmekarten gibt es im SAS Radisson und im Restaurant olivé. Die Gewinner werden beim Muttertagsbrunch am 13. Mai ausgelost.

St. Jakob-Strasse 55, 9000 St. Gallen, Tel. +41 (0) 71 242 12 12, Fax 71 242 12 00, , www.stgallen.radissonsas.com.

Text: Angela Steidle

(D-Stockach) Seit Januar ist die PLENUM-Geschäftsstelle in Stockach wieder komplett besetzt

Neu im Team ist Landespfleger Jochen Goedecke. Er hat die Stelle von Thomas N. Schumacher aus Konstanz übernommen. Bei der Gelegenheit wurden die Aufgabengebiete neu verteilt. Michael Baldenhofer ist zuständig für Geschäftsführung, Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit (Tel. +49 07531 800-2957); Sascha Damaschun betreut Vermarktung, Landwirtschaft und Tourismus (Tel. 2956); Jochen Gödecke ist zuständig für Naturschutz, Umweltbildung und Erneuerbare Energien (Tel. 2958); Alexandra Mayer betreut PLENUM-Anträge und macht die Abrechnung. Das Modellprojekt Konstanz ist seit kurzem auch neu verkabelt – und zwar übers Landratsamt in Konstanz. Deshalb die neuen Telefonnummern mit Konstanzer Vorwahl.

Modellprojekt Konstanz GmbH, Geschäftsstelle PLENUM Westlicher Bodensee, Winterspürer Str. 25, 78333 Stockach, Tel. +49 (07531) 800-2957, Fax 800-2950, , www.plenum-bodensee.de.

Text: Angela Steidle

(D-Wurmlingen) Die Hirsch-Brauerei feiert ihr 125-jähriges Bestehen mit den „Prinzen“.

Die Kultband spielt im Rahmen des großen Jubiläums-Festwochenendes am Samstag, 19. Mai 2007, in der Hirsch-Brauerei. Im Vorprogramm treten die „Hirsch-Buben“ auf. Karten sind an den Vorverkaufsstellen des „Kulturticket Schwarzwald-Baar-Heuberg“ für 10 Euro zu haben. Eventuelle Restkarten gibt es an der Abendkasse. Einlass für Besucher ab 16 Jahren ist ab 19.15 Uhr. Am Sonntag, 20. Mai, ist in der Hirsch-Brauerei Tag der offenen Tür. Ab 10.30 Uhr spielen die „Los Mariachis del Mariachi“ aus Mexiko sowie Musikkapellen aus der Region zum Frühschoppen. Den Tag über stehen Angebote für die ganze Familie auf dem Programm: etwa ein historischer Handwerkermarkt, Kinderschminken, Zaubershows, Rundgänge durch die Brauerei und vieles mehr. Abends gibt es Dixie mit den „Bluebirds of Paradise“ und bayerische Musik-Comedy mit „Da Huawa, da Meier und i“ – alles bei freiem Eintritt. Den Abschluss bildet am Montag, 21. Mai, ein Gala-Abend für die Gastronomie-Kunden in der Tuttlinger Stadthalle.

Hirsch-Brauerei Honer GmbH & Co. KG, Friedrichstraße 34, 78573 Wurmlingen, Tel. +49 (07461) 942-0, Fax 942-150, , www.hirschbrauerei.de.

Text: Angela Steidle

(CH-Wurstland) Auf dem Wurstweg durch die Schweiz.

Fritz von Gunten ist mit „Alles ist Wurst“ ein profundes Nachschlagewerk für Metzger, Köche sowie deren kulinarisch-kulturell interessierte Kundschaft gelungen. Hintergründig und abwechslungsreich bereist der Autor die Schweiz vom Aarau bis Genf und spürt dabei den Traditionen und Rezepten regionaler Wurstspezialitäten nach: etwa den aargauischen „Naronnen“, der „Luganighe“ aus Bellinzona oder der „Escalade“ aus Genf. „Alles ist Wurst“ entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Schweizerischen Metzgermeister und Proviande (Herausgeber). Das Buch enthält genaue Angaben und Rezepturen zur Herstellung von über 50 Wurstspezialitäten. Heimat des Autors ist die Kulturmühle Lützelflüh im Emmental.

„Alles ist Wurst. Auf dem Wurstweg durch die Schweiz“, Ott Verlag / h.e.p. Verlag, 120 S., 19 Euro / 29 SFr, ISBN 978-3-7225-0042-3, www.hep-verlag.ch.

Text: Angela Steidle